Noch sind Rosen mit ihren Düften überall im Garten präsent, aber schon gesellen sich erste Taglilien zu Ritterspornen. Ein fantastischer Flirt von blauen und tiefroten Blüten zieht die Aufmerksamkeit auf das Taglilienbeet. Gegenüber am Teich tanzt die Inka-Lilie in leuchtendem Orange auf freier Bühne, während glitzernde Strukturen des Froschlöffels im Morgenlicht über dem Teich funkeln.
GRÄSERPFAD
Die Narzissen ziehen sich vornehm zurück und Gräser, Knöterich und Wiesenknopf füllen das Beet. Miscanthus strukturieren den Pfad in rhythmischen Abständen. Der Miscanthus sinensis „Yakushima Dwarf“ sprudelt vor dem Backofen wie eine grüne Fontaine. Gegenüber hält sich der Sämling „Verneigung“ noch bescheiden zurück, auch die „Kaskade“ neben den Skulpturen wartet gelassen auf ihren Auftritt.


KIESGARTEN
Leuchtendes Lavendel-Blauviolett und Katzenminze kontrastieren zum Schwefelgelb des Mädchenauge Coreopsis Hybr. „Full Moon“. Zur Straße, vor der blühenden Liguster-Hofmauer macht der „Saphirsprudel“ seinem Namen alle Ehre. In den Terracotta-Kübeln heißen Oleander erste Gartenbesucher in dem mediterranem Klima Willkommen.




KÜCHENGARTEN
Noch verstecken sich die Tomatenpflanzen hinter dem üppigen Möhrengrün, aber Paprika und Kletterzucchini gedeihen prächtig in der Hitzeglocke. Reichliche Wassergaben am Morgen sind das Einzige was der Gärtner vor der Hitzeglut des Tages verrichten kann, bevor er triefendnass-geschwitzt im Haus verschwindet und sich erst am Abend wieder in den Garten wagt.


ROSENGARTEN
Alle Rosen sind vornehm vor der Hitze gewichen. Lediglich die „American pilar“ spielt noch mit ihren rosa Blüten mit der blauvioletten Chlematis, die mit der Hitze zu kämpfen hat.






SCHATTENGARTEN
Hosta und Farne hoffen auf die Weinrebe und die Clematis: „Wachst doch und bedeckt uns mit eurem kühlenden Schatten“ scheinen sie zu rufen. Auch die „Klettergurke“ Akebia müht sich bei den Temperaturen an den Weinstöcken an der Wand empor. Alles wartet auf den Regen, der diesen Monat nicht mehr kommen wird.




STAUDENGARTEN
Im Abendlicht zaubert die Salvia argentea mit ihren weißen Blüten eine wahre Feuerwerks Arie in die Staudenbeete. Schafgarbe und Veronica begleiten ihr Solo mit Melodien in Moll. Als Bariton antwortet die Jucca auf den Abgesang der Salvia. Endlich Zeit für den Gärtner, in lauer Abendluft, mit Gästen die „Blaue Stunde“ zu genießen.













TAGLILIENGARTEN
Nach den noblen nuancierten Rosentönen und -düften erwacht im hinteren Garten das Sommerfest der Tagliliengarten mit flöhlich bunten Blütenglocken. Noch begleiten sie kühle Rittersporne als Tanzpartner, bis das Temperament mit den Lilien vor Lebensfreude durchgeht und sie die Bühne für sich allein beanspruchen. Wer will es ihnen verdenken, schenken sie uns doch Duft und Lebenslust und lassen die Hitze des Tages vergessen. Das lockt ein paar Bauernburschen-Rittersporne auf die Bühne, die ihre Beine wild um die Grazien werfen und auf einen Kuss hoffen.

















































TEICHGARTEN
Unter den Gehölzen gliltzert ein kühles Naß im Teichgarten wie eine Fatamorgana. Teichrosen lugen hervor und verraten den Libellenlarven „kommt hervor, an den Stengeln ist Platz für eure Verwandlung“. Noch schläft das Beet am Teich, da zeigen Inka-Lilien scheu ihr oranges Kleid auf dieser Bühne, die ihnen allein gehört. Ihnen zu Ehren zünden Ende Juni Froschlöffel ein wahres Feuerwerk über dem Teich.

















herrlich ist dein Garten Sabine wäre begeistert 🤩