Spätsommer im Garten – Erntezeit

Wer hätte das gedacht? Eine so lange Wärmeperiode hat wohl niemand erwartet…Nachdem es aber hier und da geregnet hat, stellen wir fest, dass die Nächte wieder kühler geworden sind. Im Garten hatten wir drei-viermal gegossen, weil wir es nicht mehr mit ansehen konnten und Angst um unsere Stauden hatten.

 

Im Küchengarten wird tagein, tagaus geerntet. Tomaten, Gurken, Paprika, Chili, Salate, Kohlrabi, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch, Zucchini – das volle Programm!  Alles frisch, unbehandelt, aromatisch und unverschämt lecker ❤ Im Vorrat biegen sich die Bretter!

 

So verbringt man doch die meiste Zeit, zu dörren, einzulegen, einzuwecken und einzufrieren, um die feinen Leckereien im Herbst und Winter genießen zu können.

Hitzewelle – Wassermangel – wer behauptet sich im Garten?

Wir möchten das Thema der letzten Wochen zum Anlass nehmen, den eigenen Garten unter die Lupe zu nehmen. Unseren Wasserschlauch mussten wir nun doch alle paar Tage bemühen, um in diesem Extremfall die Stauden, Gräser und Bäume mit dem nötigen Wasser zu versorgen.

Zunächst eine gute Nachricht: alle Stauden haben bis jetzt überlebt! Das Wachstum ist zwar quasi eingestellt, aber wir sind sicher, dass nach ein paar Regentagen alles wieder wächst, grünt und blüht. Rittersporn und Phlox tun sich ohne Wasser allerdings ziemlich schwer, aber ein, zwei Wassergaben helfen schon, ihn zu erhalten. Da ist zu überlegen, auf ihn in der Zukunft zu verzichten….

Hingegen blühen Echinops ritro, die Kugeldistel, Rudbeckia nitida ‚Juligold‘,  der Fallschirm-Sonnenhut und beispielsweise Achillea filipendulina, die Schafgarbe ohne große Anstrengung.

 

Die Rosen gehören für mich zu den Hungerkünstlern – bisher haben sie nur einmal eine Wassergabe bekommen. Es sind schließlich Tiefwurzler und wenn sie schon länger am Standort sind, kannst Du das Gießen fast vergessen…

 

Die Gräser machen ebenfalls eine gute Figur, besonders Sesleria autumnalis, das Herbst-Kopfgras ist schier unverwüstlich! Gerade fängt es an zu blühen…

 

Jetzt betrachten wir die Staudenbeete mal von oben…hier sieht man auch gleich, wie sich die Baum-Unterpflanzungen entwickelt haben. Für die Temperaturen, die momentan herrschen,  sind sie meines Erachtens ganz ordentlich gewachsen. Die trockenen, braunen Rasenwege fallen natürlich gleich ins Auge…auch wenn sie sich nach einigen Regenfällen wieder erholen – wir haben uns inzwischen entschieden, auch hier im nächsten Jahr Kieswege anzulegen.

 

Für alle die, die sich etwas eingehender mit standortgerechter Bepflanzung beschäftigen möchten, kann ich dieses kleine Büchlein empfehlen….

https://ble-medienservice.de/1538/staudenmischpflanzungen

Sommerfreuden

Längere Zeit war es ruhig hier im Blog. Besucher und Freunde im Garten – dafür nehmen wir uns gerne Zeit und genießen sie sehr…..besonders schön sitzt man in der kleinen Weinlaube oder auch im Schatten des alten Apfelbaumes.

In den letzten Wochen war es sehr heiß und die Trockenheit schon bedenklich! Das Gemüse im Küchengarten ist durch die Tröpfchenbewässerung gut versorgt, hier und da haben wir noch etwas nachgeholfen – in diesen extremen Zeiten muss das einfach sein.  Ernten konnte ich schon einiges, vor allen Dingen sind die roten Beten herrlich geworden!

Im Staudengarten sieht es schon leicht herbstlich aus und die Pflanzen haben das Wachstum erst einmal eingestellt.  Vor zwei Wochen haben wir dann erstmals gewässert, da die Lage schon sehr bedenklich wurde…heute jedoch können wir aufatmen: ca. 18 Liter Regen pro Quadratmeter sind innerhalb der letzten zwei Tage gefallen, der Garten ist für ein paar Tage versorgt und bis zur nächsten Hitzewelle gerüstet.

 

Taglilie – die Staude des Jahres 2018

Taglilien – Hemerocallis – sind hübsche, robuste Stauden, deren Blühzeit bis zu vier Wochen andauern kann. Es gibt früh und spät blühende Taglilien, setzt man sie geschickt ein, hat man lange Freude an den herrlichen Blüten. Wir mögen bei uns besonders die warmen, feurigen Farben. Nach den zarten Farben der Rosenblüte genießen wir die Farbexplosion!

 

Aber auch in den Staudenbeeten machen sie eine gute Figur, sind durchaus auch trockenheitsverträglich und ein schöner Blickfang. Hier mal die aktuellen Fotos.

 

Was gibt’s Neues im Junigarten?

Der Juni begann ziemlich heiß und viel zu trocken…den Rosen macht es offenbar gar nichts aus.

Bei uns gibt es für Rosen und Stauden kühles Nass nur im Pflanzjahr und im Notfall. Der liegt aber noch nicht vor, solange Stauden und Gehölze morgens wieder frisch aussehen.  Seht selbst, wie schön es am frühen Morgen ist!

 

Die Unterpflanzungen der Obstbäume haben sich bis jetzt bewährt – nichts ist eingegangen oder erfroren, obwohl es im März und April gar nicht so gut aussah. Jetzt ist fast alles wieder üppig gewachsen…und soll bis zum Herbst so bleiben, hier und da werden wir später sicher noch etwas ändern.

Gartenspaziergang Mitte Mai

Im Staudengarten wächst alles zu unserer Zufriedenheit Mittlerweile sind die Baumunterpflanzungen gut gewachsen, wenn auch hier und da noch kleine Lücken sind. Die werden sicher in den nächsten Wochen verschwunden sein. Störend sind momentan nur die gestutzten Bäume, aber der späte Schnitt musste sein, damit sie künftig besser wachsen und den Garten wieder leicht beschatten.

 

Ein paar Regengüsse hat es inzwischen gegeben und die Regenfässer sind wieder gefüllt. Gerade jetzt am Anfang ist es besonders wichtig, das Gemüse zu gießen. Riskieren wir mal einen Blick in den Küchengarten und auf die neuen Hügelbeete.

 

Am Teich ringsherum ist es fast wie im Dschungel und auch im Wasser wächst alles tüchtig. Heute haben wir schon zwei Teichrosenknospen entdeckt…

 

Zu den Rosen kommen wir im nächsten Beitrag……sie fangen gerade an zu blühen 😉

Blüten über Blüten – Zauber der Natur

Geht es Euch auch so?  Man geht in den Garten und entdeckt fast stündlich Neues….Die Tulpen waren recht schnell verblüht – zu warm, um sich lange an ihnen zu erfreuen. Aber schon erblühen Akeleien, Vergißmeinnicht, Geranium und vieles Andere ganz zauberhaft und erfreuen Gärtner und Gärtnerin….

Eine runde Sache sind Allium in verschiedenen Variationen….

 

Nicht zu vergessen die kleinen Elfen im Garten…

 

Wir wünschen Euch allen ein schönes und sonniges Wochenende – genießt den Garten und die Natur ❤

Baumblüte und Frühjahrsblüher

Mit aller Macht ist der Frühling eingekehrt und mit ihm sind innerhalb einiger Tage fast alle Obstbäume erblüht….

 

Auch im Staudengarten und im Gräserpfad sind durch die hohen Temperaturen der letzten Woche Tulpen und Narzissen voll erblüht.

 

Auch sonst gibt es allerhand zu sehen, wie z.B. die verschiedenen Hostas, bisher unberührt von Schnecken.  In der Taglilien-Senke hinter dem Teich blühen die Gedenkemein von Lena und davor beginnt der Purpur-Lauch schon, seine Blüten zu öffnen. Auch die kleinen weißen Veilchen von Kati blühen wunderschön! Schaut man etwas genauer, haben sich die Zwerg-Iris schon geöffnet. Mit dem Phlox subulata ‚Emerald Cushion‘ sehen die Iris barbata-Nana ‚Cherry Garden‘ von Claudia doch bezaubernd aus…und im Hof entdecke ich heute ??  Lewisia cotyledon, ein Bitterwurz, im letzten Jahr gepflanzt, wie schön, dass es jetzt blüht!

 

So, jetzt noch schnell in den Garten, die letzten Sonnenstrahlen genießen 😉 Bis bald!!

Der Frühling ist zurück

Nachdem nun endlich der Frühling und mit ihm wärmere Temperaturen ins Land gekommen sind, freut man sich, wieder in den Garten zu gehen und nachzuschauen, ob alles wunschgemäß wächst…….

Im Hof, unserem Duft-und Kräutergarten, blühen jetzt die Tulpen ‚Exotic Emperor‘, eine wunderbare, beständige Sorte. Die Kuhschellen Pulsatilla vulgaris blühen – ich glaube, da sollten wir noch einige pflanzen. Die Euphorbien…sie sehen inzwischen wieder prächtig aus, sogar die kleine im Kies fängt an zu blühen…

 

Am Teich haben sich die Bergenien wieder erholt und aufgerafft…erstaunlich, was sie so alles wegstecken. Die Sumpfdotterblume Caltha palustris erstrahlt wieder in einer Fülle, da hüpft mein Gärtnerherz!

 

Im Staudengarten und im Gräserpfad kann ich stundenlang gucken, ob die neuen Tulpen kommen, die im Herbst gesetzten Neupflanzungen endlich loslegen…die Helleborus haben unter dem Frost etwas gelitten, aber sie treiben schon wieder frisches Laub und die Blüten sind trotzdem hübsch und sehenswert.