Wir machen heute mal blau

Blau – die Farbe der Romantik finden wir aktuell am Teich mit der Iris sibirica.

Morgens sitzen wir hier besonders gern, um die Flora und Fauna zu erleben.

In der Einfahrt blüht Linum perenne, der blaue Stauden-Lein, im Staudenbeet die Akelei und auf dem Fensterbrett die Aurikel

morgen treiben wir es bunt 😉

Frühlingsanfang – jetzt geht es los!

Die Sonne lockt uns hinaus in den Garten. Die Luft ist kalt und der Wind fegt über die Beete. Neugierig spitzen wir, was denn jetzt schon blüht…

Im letzten Jahr war ich lange Zeit krank und kam erst kurz vor Weihnachten aus der Reha zurück. Nun suche ich die Frühjahrsblüher, die Reinhard im Spätherbst gesteckt hat. Jährlich kommen neue dazu……ah, da sehe ich schon einen neuen Lerchensporn Corydalis cava. Natürlich haben sich meine Hellebori tüchtig weiterentwickelt – eine wahre Freude, sie zu sehen.

Am Viburnum x bodnantense ‚Dawn‘ sitzt der Kleine Fuchs. Im Kiesbeet blühen Tulipa turkestanica, Pulsatilla vulgaris und die letzten Crocus. im Gräserpfad entrollt sich das gefiederte Laub des Wiesenknopfs Sanguisorba tenuifolia ‚Alba‘. Die kleinen Traubenhyazinthen Muscari azureum verschwinden fast unter den abgeschnittenen Stauden.

Frühlingsboten

Endlich war heute mal ganztägig Sonne angesagt! Ab in den Garten……

Die Bienchen sind schon emsig unterwegs und ich hörte, dass der Nachbar inzwischen Bienenstöcke aufgestellt hat. Ein Grund mehr, den Garten noch üppiger zu bepflanzen.

Die Schneeglöckchen mit besonderen Zeichnungen und Formen hatten wir im letzten Jahr von einer Gartenfreundin bekommen. Es ist wunderbar, wenn der Wind sie bewegt, quasi zum läuten bringt!

Die Baumblüte

Das Schöne am Frühling ist,
dass er immer dann kommt,
wenn man ihn am dringendsten braucht.

Jean Paul

Kaum zu glauben, dass wir den Garten nun ganz für uns allein haben!Keine Gartenbesucher, mit denen wir uns austauschen können. Keine Gartenbesuche bei Freunden, keine Gartenfeste…

Die Narzissen sind fast verblüht, erste Tulpen erscheinen hier und da.

Jetzt haben wir Zeit für Musik, Zeit zu lesen, Zeit zu beobachten, zu lauschen, zu genießen – nutzen wir die Zeit, die wir uns sonst selten nehmen.

Die Obstbäume blühen: Erst der Pfirsich, dann die Birnen, gefolgt von den Zwetschgen und später die Äpfel. Weiße Duftwolken zieren die Äste, die Hummeln und Bienen sind wie im Rausch! Die Vögel erobern die Nistkästen in den Obstbäumen – später erfrischen sie sich im Teich und scheuchen dabei die Molche auf…

Wir bleiben zu Hause – wir sind im Garten!

Der April beginnt kühl

Konnte man sich Ende März schon einen leichten Sonnenbrand holen, ist Anfang April wieder Jacke angesagt. Über den Regen, wenn auch etwas verhalten, freuen sich Garten und Gärtner gleichermaßen. Wir schreiben uns jetzt täglich die Niederschlagsmengen auf.  Heute früh ist es kalt und nass, aber kein Frost. Den Pfirsich freut es. Am Teich blühen Bergenien und in der Senke dahinter, zwischen austreibenden Hemerocallis und Iris, leuchtet himmelblaues Omphalodes verna, das Gedenkemein.

In den Staudenbeeten ist es grün geworden, hier erwarten wir später die Tulpen in orange und schwarz. Jetzt sind die Bergenien an der Reihe, im Wegekreuz, am Teich und  unter den Bäumen…

Am Teich ist Caltha palustris voll erblüht und im unteren Gehölz die frisch gepflanzten Himmelsschlüssel Primula elatior und das Buschwindröschen Anemone nemorosa

Mit Gelassenheit ins neue Gartenjahr

Die letzte Märzwoche beginnt und wir stellen fest, dass wir schon arbeitsintensivere Zeiten im Garten erlebt haben. Unsere Hochbeete und Hügelbeete sind bereit, Zwiebeln, Pastinaken und Möhren sind ausgebracht, Paprika, Chili und Tomaten stehen im kalten Gewächshaus, einige Stauden geteilt und manches zur Vermehrung vereinzelt.  Etwa 41 Liter Regen haben wir im März gemessen und unsere Regenfässer und Tanks sind gut gefüllt.

Im Eingang wachsen die Tulpen im Herbstbeet heran, der Kies als Mulchschicht wird der Pflanzung Vorteile bringen, der Hof ist der heißeste Ort im Sommer und hatte im August nahezu Werte über 40°! Der kleine, im Sommer absonnige Teil, da vom Wein beschattet, beherbergt unsere Hostas und andere Schattenpflanzen.

Der Kiesgarten sieht schon gut aus, wir freuen uns über das Wachstum einzelner Pflanzenschätze..

Die Kieswege im Staudengarten gefallen mir auch, momentan sieht es noch recht ‚ordentlich‘ aus, aber das wird sich mit dem Wachstum schnell verlieren 😉  Zunächst hilft der Kies auch hier, die Übergänge in die einzelnen Bepflanzungen feucht zu halten und vor arger Sonne zu schützen. Mag sein, dass im Laufe der Jahre, wenn die Kronen der Obstbäume größer werden, das nicht mehr unbedingt nötig ist, aber aktuell hilft es, auch die Freude am Garten nicht zu verlieren.

Der Garten im Rückblick

Die letzten Tage im Jahr – Zeit für einen Rückblick. Vor einem Jahr hatten wir schon leichten Schneefall und erste Fröste….

Beginnen wir aber im Januar…da hatten wir die große Palette mit Sturm, Regen, Schnee und Frost…auch mal Nebel. Dafür war die Sonne recht sparsam. Da freut sich der Gärtner schon über die ersten Winterlinge!!

 

Im Februar sind die Tage schon länger und nicht nur wir sind ausgesprochen lichthungrig. Vorsicht, der Februar hatte es in sich: Frost, Frost, Schnee, Frost…bis minus 12° C konnten wir verzeichnen. Dazu jetzt häufiger die Sonne…im Weinkeller stellten wir Kerzen auf..

 

Der März beglückte uns mit Schnee – nicht viel, aber immerhin freuten wir uns über die leichte Schneedecke und damit über den Schutz der Stauden. Gräserschnitt, Rosenschnitt, Rebschnitt – viel frische Luft für den Gärtner!

 

Endlich April!!! So schnell kann man kaum gucken, wie alles aus dem Boden sprießt und wächst. Die Sonne wärmt schon tüchtig und Regen ist Mangelware…die Gärtnerin genießt die Sonne, pikiert die ersten Pflänzchen und hütet ihre kostbaren Schätze im Anzuchthaus…

 

Im Wonnemonat Mai ist der Chef nach langer Reha wieder daheim….endlich! Die Mahlzeiten werden jetzt im Garten eingenommen und die Salate sind fast schon erntereif. Pünktlich zu Pfingsten blühen die kleinen Pfingstnelken, Dianthus gratianopolitanus – übrigens sehr trockenheitsverträglich!!

 

Im Juni leiden wir schon unter der Trockenheit…nach 10 Uhr kann man sich nicht mehr im Garten aufhalten.  Tropfschläuche werden angeschafft und noch verlegt. Regenwasser ist rar, aber Gemüseanbau ohne Wasser geht gar nicht. Besucher geben sich die Türklinke in die Hand und wir freuen uns über soviel Interesse!

 

Der Juli beginnt so, wie der Juni aufgehört hat: heiß, trocken! Die Gärtnerin ärgert sich, weil sie im Sommer wegen der Hitze nicht im Garten sein kann……aber das Leben geht weiter und wir freuen uns über die guten Tomaten und überhaupt alles, was im Küchengarten wächst. Die Taglilien sind nicht mehr zu toppen…..<3

 

Erntemonat August …während wir Tomaten, Zucchini, Bohnen, Gurken, Salat etc. ernten, fallen uns schon die Zwetschgen vom Baum..riesige Mengen überhaupt an Obst. Wir entscheiden uns für Kies im Kräuter-und Duftgarten im Hof. 7 Tonnen Mainkies verteilt – das ist Arbeit! Der Chef schaufelt und gießt und die Gärtnerin schafft in der Küche…wir haben liebe Freunde zu Besuch und backen im Holzbackofen.

 

Der September ist da und die Abende sind nicht mehr so heiß….dafür regnet es aber immer noch nicht. Die Asternblüte beginnt und die Gräser erfreuen mein Herz! Gladiolen blühen und die Bergenie ‚Doppelgänger‘ auch, bereits zum zweiten Mal! Trotz Trockenheit sieht der Garten noch gut aus, der verbliebene Rasen auf den Wegen ist verschwunden, die blanke Erde, knochenhart. Unser Entschluß steht fest: Kieswege müssen her…im nächsten Jahr!

 

Der Oktober beginnt kühl und mit Regen. Ein Termin jagt den anderen, aber wir freuen uns über den Staudengarten und den Gräserpfad! Die Farben explodieren und die Gräser sind in Hochform! Die Besucher freut es auch – ein Höhepunkt im Herbst!

 

Novemberblues kennen wir nicht 😉 Kaum ist es im Garten ruhiger, kann man ans Aufräumen gehen…nein, nichts wird geschnitten, weder Stauden noch Gräser – alles bleibt für Bienchen und Co.. Jetzt kann man auch mal ein Buch oder eine Zeitschrift zur Hand nehmen…..

 

Der Dezember ist da. immer noch wenig Regen…..trotzdem haben sich alle Pflanzen gut gehalten….warum? Standortgerechte Bepflanzung ist die Antwort.                              Der Kiesgarten im Hof hat sich wunderbar entwickelt, die Pflanzen haben sich unter der 7 cm dicken Kiesschicht erholt, selbst die Bourbonrose ‚Mme Isaac Péreire‘ hat im Oktober nochmal voll geblüht!  Nun sind wir gespannt auf das nächste Jahr!

 

Gartenspaziergang Mitte Mai

Im Staudengarten wächst alles zu unserer Zufriedenheit Mittlerweile sind die Baumunterpflanzungen gut gewachsen, wenn auch hier und da noch kleine Lücken sind. Die werden sicher in den nächsten Wochen verschwunden sein. Störend sind momentan nur die gestutzten Bäume, aber der späte Schnitt musste sein, damit sie künftig besser wachsen und den Garten wieder leicht beschatten.

 

Ein paar Regengüsse hat es inzwischen gegeben und die Regenfässer sind wieder gefüllt. Gerade jetzt am Anfang ist es besonders wichtig, das Gemüse zu gießen. Riskieren wir mal einen Blick in den Küchengarten und auf die neuen Hügelbeete.

 

Am Teich ringsherum ist es fast wie im Dschungel und auch im Wasser wächst alles tüchtig. Heute haben wir schon zwei Teichrosenknospen entdeckt…

 

Zu den Rosen kommen wir im nächsten Beitrag……sie fangen gerade an zu blühen 😉

Blüten über Blüten – Zauber der Natur

Geht es Euch auch so?  Man geht in den Garten und entdeckt fast stündlich Neues….Die Tulpen waren recht schnell verblüht – zu warm, um sich lange an ihnen zu erfreuen. Aber schon erblühen Akeleien, Vergißmeinnicht, Geranium und vieles Andere ganz zauberhaft und erfreuen Gärtner und Gärtnerin….

Eine runde Sache sind Allium in verschiedenen Variationen….

 

Nicht zu vergessen die kleinen Elfen im Garten…

 

Wir wünschen Euch allen ein schönes und sonniges Wochenende – genießt den Garten und die Natur ❤