Wir machen heute mal blau

Blau – die Farbe der Romantik finden wir aktuell am Teich mit der Iris sibirica.

Morgens sitzen wir hier besonders gern, um die Flora und Fauna zu erleben.

In der Einfahrt blüht Linum perenne, der blaue Stauden-Lein, im Staudenbeet die Akelei und auf dem Fensterbrett die Aurikel

morgen treiben wir es bunt 😉

Sonnig und kühl – Ostern 2022

Tagsüber sonnig mit kaltem Wind, so empfanden wir die vergangene Woche. Die Sonne lockte uns aber trotzdem hinaus in den Garten. es gibt täglich Neues zu entdecken,

Die Narzissen im Gräserpfad sind der Hingucker – immer wieder blühen neue Sorten. Im Kiesbeet blühen bereits seit Jahren die Tulpen ‚Exotic Emperor‘ und etliche Küchenschellen, hier die Pulsatilla vulgaris in weiß,

Frühlingsanfang – jetzt geht es los!

Die Sonne lockt uns hinaus in den Garten. Die Luft ist kalt und der Wind fegt über die Beete. Neugierig spitzen wir, was denn jetzt schon blüht…

Im letzten Jahr war ich lange Zeit krank und kam erst kurz vor Weihnachten aus der Reha zurück. Nun suche ich die Frühjahrsblüher, die Reinhard im Spätherbst gesteckt hat. Jährlich kommen neue dazu……ah, da sehe ich schon einen neuen Lerchensporn Corydalis cava. Natürlich haben sich meine Hellebori tüchtig weiterentwickelt – eine wahre Freude, sie zu sehen.

Am Viburnum x bodnantense ‚Dawn‘ sitzt der Kleine Fuchs. Im Kiesbeet blühen Tulipa turkestanica, Pulsatilla vulgaris und die letzten Crocus. im Gräserpfad entrollt sich das gefiederte Laub des Wiesenknopfs Sanguisorba tenuifolia ‚Alba‘. Die kleinen Traubenhyazinthen Muscari azureum verschwinden fast unter den abgeschnittenen Stauden.

Frühlingsboten

Endlich war heute mal ganztägig Sonne angesagt! Ab in den Garten……

Die Bienchen sind schon emsig unterwegs und ich hörte, dass der Nachbar inzwischen Bienenstöcke aufgestellt hat. Ein Grund mehr, den Garten noch üppiger zu bepflanzen.

Die Schneeglöckchen mit besonderen Zeichnungen und Formen hatten wir im letzten Jahr von einer Gartenfreundin bekommen. Es ist wunderbar, wenn der Wind sie bewegt, quasi zum läuten bringt!

Buch – Unsere Gartenbiographie

Endlich ist es soweit:

Vor 15 Jahren träumten wir davon, einen Garten mit Haus zu besitzen. Vor 11 Jahren wurde aus der Utopie Wirklichkeit……….

Bei Interesse bitte hier bestellen: Preis 30 € zzgl. Versand 5 €

Sie erhalten eine Auftragsbestätigung per Mail.

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Lichtverschmutzung vor unserem Garten

Tag und Nacht, Sommer und Winter – die unterschiedlichen Lichtverhältnisse beeinflussen alles Leben. Künstliche Beleuchtung, besonders mit LED-Lampen, stören Tiere und Pflanzen und schädigt diese. Auf unser Bitten ließ Bürgermeister Paulus die Straßenlaterne vor unserem Garten abschalten. Sie leuchtete die ganze Nacht und wurde eigentlich von niemandem benötigt. Endlich kann das Leben in unserem Garten sich nach seinen natürlichen Zyklen entfalten. Hier die Bilder mit und ohne LED-Beleuchtung.

Sterne ohne Ende? Schmidt Max rettet die Nacht

Links

Leitfaden zur Eindämmung der Lichtverschmutzung

Urteil zu störender Straßenbeleuchtung

Weihnachtslied – chemisch gereinigt

Erich Kästner  (1899-1974)

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man’s bedenkt.
Einmal kommt auch eure Zeit.
Morgen ist’s noch nicht so weit.

Doch ihr dürft nicht traurig werden.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden.
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.

Lauft ein bißchen durch die Straßen!
Dort gibt’s Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.

Tannengrün mit Osrambirnen –
lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt’s an Holz!
Stille Nacht und heil’ge Nacht –
weint, wenn’s geht, nicht! Sondern lacht!

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte reicht so weit . . .
Ach, du liebe Weihnachtszeit!

Vom Mut für einen Garten neu anzufangen

Anfang Juli war der MDR mit Norbert Roßbach bei uns im Garten. Wir unterhielten uns über unsere Utopie auf der Achterbahn des Lebens, unseren Mut, auch mit über fünfzig Jahren nocheinmal ganz neu anzufangen. Neu anzufangen und einen Garten anzulegen, mit dem wir alt werden können. Ein Garten, strukturiert, aber so natürlich wie möglich. Nach zehn Jahren sind die neuen Obstbäume so weit wie wir uns das vorgestellt hatten. Da ist die Vorfreude auf das Frühjahr groß.

MDR Garten ab Min. 10