Taglilie – die Staude des Jahres 2018

Taglilien – Hemerocallis – sind hübsche, robuste Stauden, deren Blühzeit bis zu vier Wochen andauern kann. Es gibt früh und spät blühende Taglilien, setzt man sie geschickt ein, hat man lange Freude an den herrlichen Blüten. Wir mögen bei uns besonders die warmen, feurigen Farben. Nach den zarten Farben der Rosenblüte genießen wir die Farbexplosion!

 

Aber auch in den Staudenbeeten machen sie eine gute Figur, sind durchaus auch trockenheitsverträglich und ein schöner Blickfang. Hier mal die aktuellen Fotos.

 

Gartenspaziergang Mitte Mai

Im Staudengarten wächst alles zu unserer Zufriedenheit Mittlerweile sind die Baumunterpflanzungen gut gewachsen, wenn auch hier und da noch kleine Lücken sind. Die werden sicher in den nächsten Wochen verschwunden sein. Störend sind momentan nur die gestutzten Bäume, aber der späte Schnitt musste sein, damit sie künftig besser wachsen und den Garten wieder leicht beschatten.

 

Ein paar Regengüsse hat es inzwischen gegeben und die Regenfässer sind wieder gefüllt. Gerade jetzt am Anfang ist es besonders wichtig, das Gemüse zu gießen. Riskieren wir mal einen Blick in den Küchengarten und auf die neuen Hügelbeete.

 

Am Teich ringsherum ist es fast wie im Dschungel und auch im Wasser wächst alles tüchtig. Heute haben wir schon zwei Teichrosenknospen entdeckt…

 

Zu den Rosen kommen wir im nächsten Beitrag……sie fangen gerade an zu blühen 😉

Blüten über Blüten – Zauber der Natur

Geht es Euch auch so?  Man geht in den Garten und entdeckt fast stündlich Neues….Die Tulpen waren recht schnell verblüht – zu warm, um sich lange an ihnen zu erfreuen. Aber schon erblühen Akeleien, Vergißmeinnicht, Geranium und vieles Andere ganz zauberhaft und erfreuen Gärtner und Gärtnerin….

Eine runde Sache sind Allium in verschiedenen Variationen….

 

Nicht zu vergessen die kleinen Elfen im Garten…

 

Wir wünschen Euch allen ein schönes und sonniges Wochenende – genießt den Garten und die Natur ❤

Baumblüte und Frühjahrsblüher

Mit aller Macht ist der Frühling eingekehrt und mit ihm sind innerhalb einiger Tage fast alle Obstbäume erblüht….

 

Auch im Staudengarten und im Gräserpfad sind durch die hohen Temperaturen der letzten Woche Tulpen und Narzissen voll erblüht.

 

Auch sonst gibt es allerhand zu sehen, wie z.B. die verschiedenen Hostas, bisher unberührt von Schnecken.  In der Taglilien-Senke hinter dem Teich blühen die Gedenkemein von Lena und davor beginnt der Purpur-Lauch schon, seine Blüten zu öffnen. Auch die kleinen weißen Veilchen von Kati blühen wunderschön! Schaut man etwas genauer, haben sich die Zwerg-Iris schon geöffnet. Mit dem Phlox subulata ‚Emerald Cushion‘ sehen die Iris barbata-Nana ‚Cherry Garden‘ von Claudia doch bezaubernd aus…und im Hof entdecke ich heute ??  Lewisia cotyledon, ein Bitterwurz, im letzten Jahr gepflanzt, wie schön, dass es jetzt blüht!

 

So, jetzt noch schnell in den Garten, die letzten Sonnenstrahlen genießen 😉 Bis bald!!

Renaissance eines fränkischen Bauerngartens

  • Entstehung und Geschichte des Gartens

Das Anwesen aus dem Jahre 1897 war über Generationen von einer Handwerkerfamilie bewohnt und der Garten entsprechend mit Nutzgarten und Obstwiese angelegt. Die Gartenpflege war durch das Alter des letzten Bewohners stark eingeschränkt. Mit der Übernahme des Anwesens wurde das Grundstück halbiert und der Teil mit den Gebäuden von uns Mitte 2010 übernommen.  Wir wollten unsere Gartenidee hier umsetzen, und dabei vorhandene Elemente wie die Obstwiese, den Teich und die noch vorhandene Bepflanzung mit einbeziehen. Dabei sollte der regionale Bezug gewahrt bleiben, schmückende Elemente sollte aus dem Bestand des Anwesens selbst kommen.

Der Garten im November

Das Gartenjahr nähert sich dem Ende. Die meisten Astern sind verblüht, Chrysanthemen und Aster ericoides fallen noch deutlich auf. Das Schlusslicht und ein Highlight sind der Kerzen-Knöterich und die Gräser……

Wie immer haben wir auch in diesem Herbst noch einige Veränderungen vorgenommen. Nach dem Besuch in Karinas Garten wurde uns klar, dass wir enger pflanzen und größere Pflanzflächen schaffen sollten. Ursprünglich hatten wir die Staudenbeete mit Sandsteinen eingefasst. Der Arbeitsweg dahinter musste noch regelmäßig gemäht werden, da die bepflanzte Baumscheibe sehr nah an das Staudenbeet heranreichte. Nun entschlossen wir uns, die Steine zu entfernen und einen Arbeitsweg mit Trittsteinen anzulegen. Dadurch gewannen wir 70 cm mehr Fläche rund um die Staudenbeete. Damit haben wir die Verbindung zwischen Stauden und Baumunterpflanzung geschaffen. dieser Bereich ist jetzt mit halbhohen Stauden bepflanzt. Noch kann man nicht allzu viel sehen, aber bereits im nächsten Jahr wird das deutlich sichtbar sein.

Und was gibt es bei Euch Neues?

Der Zauber der Iris

“ Wir können uns nicht satt sehen an den Blütenwundern der Iris barbata-elatior – Gruppe, im Garten wie in der Vase“                                                                                                                                          Karl Foerster

Ja, so geht es uns momentan wohl allen, wenn wir durch den Garten gehen.

 

Aber die Wieseniris am Teich, so grazil und zart und in ihrem leuchtendem Blau, leuchtet schon von fern und zieht uns in ihren Bann….

 

Dazu gesellen sich täglich mehr Schönheiten …….

 

Zum Abschluss darf ich diese Schönheit nicht vorenthalten….hat im letzten Jahr nicht richtig geblüht, weil angefressen 😉

 

Kühles Wetter und warmer Kaffee zur Eröffnung bei Till Hofmann und Fine Molz

Ach, was haben wir uns die ganze Zeit gefreut: Sonne, Austrieb, Regen, Wachstum…..Schon im letzten Jahr hatten wir hier bei uns ähnliche Verhältnisse. Ende April gab es nach Wärme und viel Sonne schließlich Regen, Frost, Hagel und kurze Schneeschauer. Wohl dem, der standortgerecht pflanzt! Haben wir denn vergessen, dass März und April schon immer unberechenbar waren? Ein Jammer für Obstbauern und Winzer, d.h. überhaupt für alle, deren Erwerb durch diese Wetterverhältnisse gefährdet ist, zweifellos! Drücken wir ganz fest die Daumen, dass der Schaden nicht grenzenlos ist!

In unserem Bauerngarten haben wir einen guten Schutz durch die Hausseite und die Sandsteinmauer auf der anderen Seite.

In diesem Jahr war alles schon sehr weit ausgetrieben und somit haben u. U. viele Pflanzen Frostschäden erlitten! Wir bleiben gelassen, bei uns hält sich der Schaden in Grenzen, lediglich die Hosta ‚Guacamole‘ in den beiden Trögen hat stark gelitten, wir hoffen auf baldigen Neuaustrieb. Im nächsten Jahr decken wir sie ab. Unseren englischen Austin-Rosen sieht man auch an, dass ihnen ein milderes Klima angenehmer ist, ihre Neuaustriebe sind ganz weich und hängen herunter. So schön diese Rosen auch sind – ich würde sie heute nicht mehr pflanzen.  Alle anderen Rosen, besonders die historischen, winterfesten Sorten, zeigen sich unbeeindruckt! Ein weiteres Zeichen dafür, dass man bestimmte Faktoren beim Kauf berücksichtigen muss.

 

Am Mittwoch waren wir dann noch unterwegs nach Rödelsee, dort, wo Weine der  Lage ‚Rödelseer Küchenmeister‘ wachsen…..Unser Weg führte uns aber diesmal nicht zum Wein, sondern zur neuen Staudengärtnerei von Till Hofmann und Fine Molz.  Hier hatten wir auf Empfehlung von Gartenfreunden wie Claus Gering vom Wassergarten am Sündenborn und Torsten Matschiess vom Garten Alst  für unseren Gräserpfad Stauden und Gräser und später noch einmal Herbstblüher online gekauft. Die Ware hat uns hundertprozentig überzeugt!

 

Bereits in ihrer bisherigen Staudengärtnerei im Odenwald haben sich beide einen Namen gemacht:  Till Hofmann als Staudengärtnermeister war noch bis zum Umzug  Chefgärtner im Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof hauptberuflich tätig und Fine Molz als Staudengärtnerin mit dem Studium der Landschaftsarchitektur, – beides zusammen ergibt ein wunderbares Team!

Seit Mittwoch ist also die neue Gärtnerei am Fuße der Weinberge eröffnet. Jetzt bekommt man schon erste Eindrücke über die Größe der Anlage….Noch ist nicht alles fertig, aber die Pflanzen-Kinderstube steht! Etwa im Herbst ist es soweit, dass die vermehrten Pflanzen in den Verkauf gehen….so lange werden sie hier gehegt und gepflegt.

Den Einkaufszettel hatten wir vorbereitet, nur ein paar Lückenfüller fürs Erste 😉 Schließlich wollen wir im Frühsommer wieder hin……wir bevorzugen schon seit längerer Zeit den Besuch einer guten Staudengärtnerei,  die Breite des Sortiments, die Qualität oder die kompetente Beratung – wir möchten darauf nicht mehr verzichten.

 

Übrigens: heute wird gepflanzt ………

 

Schnee-Intermezzo zu Ostern

Pünktlich heute, am zweiten Ostertag, fing es an zu regnen, Graupel und schließlich Schnee in dicken Flocken…….die Strukturen sind jetzt besonders gut sichtbar!

 

Aber wie der April nun einmal ist, war der ganze Spuk zwei Stunden später wieder vorbei…..der Teich ist wieder randvoll und die Neupflanzungen haben ihren Teil an Feuchtigkeit, um weiter zu gedeihen.

 

Was soll der Ärger…wir sind froh über jeden Tropfen Feuchtigkeit…die Regenfässer sind wieder gefüllt 😉