Sommerfreuden

Längere Zeit war es ruhig hier im Blog. Besucher und Freunde im Garten – dafür nehmen wir uns gerne Zeit und genießen sie sehr…..besonders schön sitzt man in der kleinen Weinlaube oder auch im Schatten des alten Apfelbaumes.

In den letzten Wochen war es sehr heiß und die Trockenheit schon bedenklich! Das Gemüse im Küchengarten ist durch die Tröpfchenbewässerung gut versorgt, hier und da haben wir noch etwas nachgeholfen – in diesen extremen Zeiten muss das einfach sein.  Ernten konnte ich schon einiges, vor allen Dingen sind die roten Beten herrlich geworden!

Im Staudengarten sieht es schon leicht herbstlich aus und die Pflanzen haben das Wachstum erst einmal eingestellt.  Vor zwei Wochen haben wir dann erstmals gewässert, da die Lage schon sehr bedenklich wurde…heute jedoch können wir aufatmen: ca. 18 Liter Regen pro Quadratmeter sind innerhalb der letzten zwei Tage gefallen, der Garten ist für ein paar Tage versorgt und bis zur nächsten Hitzewelle gerüstet.

 

Taglilie – die Staude des Jahres 2018

Taglilien – Hemerocallis – sind hübsche, robuste Stauden, deren Blühzeit bis zu vier Wochen andauern kann. Es gibt früh und spät blühende Taglilien, setzt man sie geschickt ein, hat man lange Freude an den herrlichen Blüten. Wir mögen bei uns besonders die warmen, feurigen Farben. Nach den zarten Farben der Rosenblüte genießen wir die Farbexplosion!

 

Aber auch in den Staudenbeeten machen sie eine gute Figur, sind durchaus auch trockenheitsverträglich und ein schöner Blickfang. Hier mal die aktuellen Fotos.

 

Was gibt’s Neues im Junigarten?

Der Juni begann ziemlich heiß und viel zu trocken…den Rosen macht es offenbar gar nichts aus.

Bei uns gibt es für Rosen und Stauden kühles Nass nur im Pflanzjahr und im Notfall. Der liegt aber noch nicht vor, solange Stauden und Gehölze morgens wieder frisch aussehen.  Seht selbst, wie schön es am frühen Morgen ist!

 

Die Unterpflanzungen der Obstbäume haben sich bis jetzt bewährt – nichts ist eingegangen oder erfroren, obwohl es im März und April gar nicht so gut aussah. Jetzt ist fast alles wieder üppig gewachsen…und soll bis zum Herbst so bleiben, hier und da werden wir später sicher noch etwas ändern.

Blüten über Blüten – Zauber der Natur

Geht es Euch auch so?  Man geht in den Garten und entdeckt fast stündlich Neues….Die Tulpen waren recht schnell verblüht – zu warm, um sich lange an ihnen zu erfreuen. Aber schon erblühen Akeleien, Vergißmeinnicht, Geranium und vieles Andere ganz zauberhaft und erfreuen Gärtner und Gärtnerin….

Eine runde Sache sind Allium in verschiedenen Variationen….

 

Nicht zu vergessen die kleinen Elfen im Garten…

 

Wir wünschen Euch allen ein schönes und sonniges Wochenende – genießt den Garten und die Natur ❤

Der Frühling ist zurück

Nachdem nun endlich der Frühling und mit ihm wärmere Temperaturen ins Land gekommen sind, freut man sich, wieder in den Garten zu gehen und nachzuschauen, ob alles wunschgemäß wächst…….

Im Hof, unserem Duft-und Kräutergarten, blühen jetzt die Tulpen ‚Exotic Emperor‘, eine wunderbare, beständige Sorte. Die Kuhschellen Pulsatilla vulgaris blühen – ich glaube, da sollten wir noch einige pflanzen. Die Euphorbien…sie sehen inzwischen wieder prächtig aus, sogar die kleine im Kies fängt an zu blühen…

 

Am Teich haben sich die Bergenien wieder erholt und aufgerafft…erstaunlich, was sie so alles wegstecken. Die Sumpfdotterblume Caltha palustris erstrahlt wieder in einer Fülle, da hüpft mein Gärtnerherz!

 

Im Staudengarten und im Gräserpfad kann ich stundenlang gucken, ob die neuen Tulpen kommen, die im Herbst gesetzten Neupflanzungen endlich loslegen…die Helleborus haben unter dem Frost etwas gelitten, aber sie treiben schon wieder frisches Laub und die Blüten sind trotzdem hübsch und sehenswert.

Das Kiesbeet oder der befahrbare Kiesgarten

Es wird wieder gepflanzt…
in der Einfahrt wollen wir den Mittelstreifen, der beim Befahren unberührt bleibt, mit geeigneten Kleinstauden bepflanzen. Zum einen ist so viel Kies einfach langweilig und zum anderen wollen wir den zwangsläufig wachsenden Beikräutern vorsorglich  entgegenkommen.

Im Herbst 2015 hatten wir im Rahmen eines Kanalschadens den alten Betonbelag entfernt und später dann durch Flusskies ersetzt.

So fuhren wir gestern bei nicht gerade freundlichem Wetter Richtung Rödelsee zur Staudengärtnerei von Till Hofmann und Fine Molz .  Wir hatten uns angemeldet und freuten uns auf das Beratungsgespräch. Zuvor hatten wir uns schon 4-5 Stauden ausgesucht und bekamen noch 4-5 Empfehlungen – wir nahmen alle 🙂

Zu unserem Sortiment erklärte er uns alles, bekamen noch eine ausführliche Staudenliste und so fuhren wir ganz glücklich wieder heim. Heute haben wir unsere Schätze verteilt, sie von der Erde befreit, gut gewässert und tief eingesetzt.

 

Sobald sie angewachsen sind und sich etwas ausgebreitet haben, stelle ich sie näher vor….momentan sieht man noch nicht allzu  viel 😉

Der Garten im November

Das Gartenjahr nähert sich dem Ende. Die meisten Astern sind verblüht, Chrysanthemen und Aster ericoides fallen noch deutlich auf. Das Schlusslicht und ein Highlight sind der Kerzen-Knöterich und die Gräser……

Wie immer haben wir auch in diesem Herbst noch einige Veränderungen vorgenommen. Nach dem Besuch in Karinas Garten wurde uns klar, dass wir enger pflanzen und größere Pflanzflächen schaffen sollten. Ursprünglich hatten wir die Staudenbeete mit Sandsteinen eingefasst. Der Arbeitsweg dahinter musste noch regelmäßig gemäht werden, da die bepflanzte Baumscheibe sehr nah an das Staudenbeet heranreichte. Nun entschlossen wir uns, die Steine zu entfernen und einen Arbeitsweg mit Trittsteinen anzulegen. Dadurch gewannen wir 70 cm mehr Fläche rund um die Staudenbeete. Damit haben wir die Verbindung zwischen Stauden und Baumunterpflanzung geschaffen. dieser Bereich ist jetzt mit halbhohen Stauden bepflanzt. Noch kann man nicht allzu viel sehen, aber bereits im nächsten Jahr wird das deutlich sichtbar sein.

Und was gibt es bei Euch Neues?

Die Staudenbeete und die bepflanzten Baumscheiben

Vor ungefähr einem Jahr, genauer gesagt Ende Oktober hatten wir uns alle Staudenbeete vorgenommen: Stauden aufgenommen, umgepflanzt, geteilt, anders positioniert, ergänzt. Im Frühjahr dann die Baumscheiben vergrößert, neue Pflanzflächen geschaffen – was ist daraus geworden?

Hier unten im blau-gelben Beet verdecken Salbei und Lampenputzergras (Salvia officinalis ‚Berggarten‘ und Pennisetum alopecuroides ‚Cassian‘) die bereits braungewordenen Stängel der Astern.  Beide lockern den Gesamteindruck auf…Die Baumscheibe dahinter ist fast völlig zugewachsen. Funkie, Taglilien, Bergenien, Frauenmantel in Sorten und Bleiwurz bedecken den Boden und haben wunderbar durchgehalten! Natürlich hat es vergleichsweise viel geregnet, aber unser Ziel ist erreicht!

 

Die Farben sind harmonischer geworden, durch kleinere Gräser und  Blattschmuckstauden kommt mehr Struktur in die Beete. Manche Stauden sind noch in den Kinderschuhen und werden erst im kommenden Jahr Wirkung zeigen. Dieses Beet in Rosatönen z.B. haben wir mit silberlaubigen Pflanzen und sehr dunkler, aber  sonnenverträglicher Heuchera ‚Obsidian‘ und Carex comans ‚Bronco‘ ergänzt, die allerdings noch recht klein sind.  Die Baumscheibe dahinter ist ab Frühjahr äußerst trocken. Hier haben sich ebenfalls Stachys byzantina, Dianthus, Festuca cinerea, Anaphalis triplinervis und Salvia officinalis ‚Berggarten‘ kombiniert mit dunklem Sedum und Heuchera bewährt.

 

Im blau-orange/gelben Beet geben sich im Herbst Helianthus decapetalus ‚Capenoch Star‘, Aconitum, Aster novi-belgii ‚Dauerblau‘ und Miscanthus sinensis ‚Silberfeder‘ die Hand – sie spielen jetzt die Hauptrolle. In den nächsten Tagen öffnet sich noch die Aster laevis ‚Anneke van der Jeugd‘ und durchwebt mit ihren filigranen Blüten das Staudenbeet. Auch hier mussten wir nachbessern und haben noch ein paar Farbtupfer in orange gepflanzt…..die bepflanzte Baumscheibe dahinter ist noch nicht ganz so zugewachsen, aber Epimedium, Helleborus, Tiarella cordifolia, Geranium und Bergenien sind auf bestem Weg dorthin!

 

Das Beet in weiß und violett-blau ist noch schwach. Das Panicum hatten wir geteilt und es muss noch mehr wachsen. Die schwarzblauen Astern brauchen mehr Fülle und Kontrast in weiß. Wir haben vor einer Woche noch ein paar weiße Echinacea, einen weißen Wasserdost und Anemone japonica in weiß gepflanzt! Das sollte reichen!  Die Baumscheibe wurde mit Bergenien, Carex in Sorten und Aquilegia bepflanzt.

Alles in allem sind wir zufrieden, aber arbeiten noch an Verbesserungen – je dichter die Bepflanzung, je weniger Unkraut!  Außerdem hält sich das Gießen in Grenzen und genau darauf zielen wir!!