Rosen, Rittersporn und Co.

Es gibt immer genug Gründe, sich zu ärgern, aber auch immer genug Anlässe, sich zu erfreuen. Haben wir uns vor kurzem noch Sorgen um die Rosen gemacht, ihre Frostschäden entfernt, heruntergeschnitten und versorgt, können wir uns heute an neuem Wachstum, sogar an ersten Blüten erfreuen!

Ich mag die alten und historischen Rosen, von denen die meisten nur einmal blühen – aber gibt es im Garten nicht genug, was nach den Rosen unser Herz berührt?

Leider hat es zwischendurch immer wieder kräftige Schauer gegeben, auf Dauer leiden die Blüten darunter. Wir sind aber froh, dass wir uns das Gießen ersparen und im Gegensatz zu anderen Regionen nicht Schlimmeres passiert ist.

Der Juni beginnt warm

Das lange kalte Frühjahr mit einigen Regenfällen beschert uns in diesem Jahr ein grünes El Dorado!!

Neuanpflanzungen von Spätherbst und Frühjahrsanfang sind gut gewachsen und geben auch rein optisch schon was her. Das Beikraut wächst in gleichem Tempo, da gucken wir schon mal großzügig darüber hinweg, nur blühen darf es nicht 😉

Iris sind in diesem Jahr der absolute Renner….

aber auch Helianthemum, die ersten Päeonien, Akeleien, Steppenkerzen und die Färberkamille lassen den Garten erstrahlen.

Im Kiesgarten indessen tobt das Leben. Linum perenne, der Staudenlein hat überall seine Kinder verteilt und blüht mit Cerastium tomentosum, dem Hornkraut um die Wette. Seit einigen Tagen hat sich Allium roseum dazugesellt…

Im lichten Schatten haben sich Hosta, Farn und Co. mit dem Salomonsiegel und dem Waldgeißbart (Aruncus sylvestris, auch Aruncus dioicus) zu einem schönen Arrangement zusammen gefunden.

Am gestrigen Nachmittag fing es dann an zu regnen……..bis jetzt messen wir 48 Liter. Damit sollte die Versorgung der nächsten Tage erledigt sein!

Glücksort Garten

Es ist genau ein Jahr her, dass wir Gartenbesuch von Heike Burkhard bekamen. Das Wetter war das krasse Gegenteil vom heutigen Tag – es war schön sonnig, warm und der Garten voller Rosenduft.

Heike Burkhard schreibt Bücher über Glücksorte. Durch das Internet stieß sie auf das Angebot von Gartenführungen im Landschaftspark Bettenburg und wir kamen in Kontakt. Mit dem Landschaftspark beschäftigte sich Reinhard schon seit längerer Zeit und konnte mit Fotos und Geschichten weiterhelfen.

Dass unser Garten ein Glücksort ist, wissen wir natürlich schon lange 😉 – einen Platz in ihrem neuen Buch ‚Glücksorte in Unterfranken‘ gefunden zu haben, macht uns schon ein wenig stolz ❤

Glücksorte in Unterfranken

Heike Burkhard

Droste Verlag ISBN 978-3-7700-2245-8

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Höhepunkt Narzissen

Der Mai ist der Monat, in dem ich häufiger an Schnappatmung leide als sonst 😉

Das kennt Ihr doch auch, dass man bei jeder neuen Blüte, bei jedem neuen Austrieb jauchzen kann?! Kommt mit in den Garten…….

Die Regenmenge war nicht allzu üppig, allerdings ist es immer noch viel zu kühl für diese Jahreszeit. Meine Tomaten etc. wachsen wohl rückwärts – ich bin echt gespannt, ob die Nachsaat bessere Chancen hat! Salat, Radieschen und Erbsen stehen schon ganz gut da, alles Weitere werden wir sehen.

Auch sonst grünt und blüht es überall im Garten. Können wir trotz mangelnder Reise-Möglichkeiten an der frischen Luft sein und uns an den Gartenschönheiten erfreuen.

Duftige Blütenwolken – die Baumblüte im April

Der April in diesem Jahr ist viel zu kalt. Die Narzissen und auch andere Frühjahrsblüher erfreuen uns seit Wochen schon. Die Blüten von Pfirsich, Kirschen, Zwetschgen, sogar Birne und Apfel öffnen sich und warten auf eifrige Besucher. Den meisten Bienen scheint es noch zu kalt, aber etliche Hummeln sind bereits unterwegs.

Wie andernorts sind auch hier einige Rosen vom späten Frost, der Sonne und den kalten Winden geschädigt worden. Meine Lieblingsrose ‚Francois Juranville‘ , die den Laubengang schmücken sollte, müssen wir ersetzen. Der Boden ist bereits ausgetauscht (60×60 cm) und nun warten wir auf die Lieferung aus Steinfurth. Die nächste Ramblerrose ‚Lauré Davoust‘ am mittleren Bogen haben wir auf 30 cm eingekürzt – neue Triebe sind schon wieder da. Auch eine Austinrose ‚Graham Thomas‘ hat es erwischt…stecknadelgroße Austriebe haben wir bodennah schon entdeckt. Warten wir es ab…nur die Alten Rosen sind scheinbar unverwüstlich (sonst wären sie ja nicht so alt geworden 😉 )

April, April

Mit dem Monat April verbinden wir meist Wetterkapriolen, wenn wir aber ehrlich sind, können wir das auf mehrere Monate im Jahr anwenden. So auch im März, der uns gelehrt hat, trotz Sonne, Wärme und Trockenheit vorsichtig zu sein und rasche Wechsel einzukalkulieren. Bei einigen empfindlichen Rosen mussten wir nachschneiden, der heftige Frosteinbruch hat ihnen sehr zugesetzt.

Der Bau des Laubenganges und des Sitzplatzes ist fertig. Mit Stahlseilen verspannt und ein Anstrich mit pflegendem Holzöl können wir uns jetzt den pflegenden Tätigkeiten im Garten widmen. Aber zwischendurch gibt es immer wieder Zeit, die Entwicklung im Garten zu betrachten. Dazu machen wir uns Notizen, um später Änderungen vorzunehmen. Ganz wichtig ist uns seit einigen Jahren die Frühjahrsblüher vermehrt einzusetzen.

Hier ein paar Einblicke der letzten Woche

Im Garten haben die Schneeglöckchen und Krokusse lange geblüht und werden jetzt von den gelben Narzissen, Primeln und Hyazinthen abgelöst. Lerchensporn, Anemonen, Gedenkemein, Bergenien und Helleborus zaubern bunte Farbspektakel aus ihrem Tuschkasten!

Die Obstgehölze und Ziergehölze treiben aus – zartes erstes Grün……..

Vorboten des Frühlings

Haben wir doch ganz locker den Februar mit Schnee und Frost übersprungen – das ist ja noch nie passiert….! Die Schneemassen haben uns einfach überrascht und genau das haben wir total genossen. Dankenswerterweise fiel er vor dem bitteren Frost, so dass unsere kleinen Pflanzenschätze in einer dicken Schutzdecke verharren konnten.

Es dauerte schon ein paar Tage, bis der Schnee verschwand und die Sonne die Vorboten des Frühlings locken konnte.

Das Schneeglöckchenfieber hat uns auch erwischt – direkt vor unserem Esszimmerfenster breitet sich die Pracht aus

Man kann sich kaum sattsehen an der Vielfalt der Blüten – ein Fest für die Sinne!

Der Laubengang

Ein Laubengang entlang der Sichtachse in unserem Garten war schon lange Wunsch: einmal wegen der Ramblerrosen, die an drei Übergängen bereits üppig wachsen und dringend mehr Platz benötigen und ein anderes Mal wegen der intensiven Sonnenbestrahlung von morgens bis abends.

Bereits Ende August hatte ein heftiger Sturm die Ramblerrose ‚Francois Juranville‘ mitsamt Gerüst arg beschädigt, sodass Reinhard gleich mit dem Bau begann.

In den letzten Tagen war es trocken, sodass es endlich weitergehen konnte.

Das Abschlußelement zur Weinlaube fehlt noch – jetzt gibt es erstmal wieder Schnee und Frost.

Im Bereich der Hochbeete werde ich rankende Kürbisse, Gurken o.ä. pflanzen, vorne, bei den Staudenbeeten evtl. noch Ipomoea indica oder Ipomoea purpurea mit ihren zauberhaften, leuchtendem Blau und Violett. Schon jetzt ist es ein wunderbares Gefühl, dort entlang zu gehen ❤