Im Staudengarten

Ende Juni….wie sieht es im Staudengarten aus?

Die Taglilien in den Staudenbeeten zeigen erste Blüten, Echinacea purpurea ebenfalls. Veronica longifolia ‚Blauriesin‘ (langblättriger Ehrenpreis) blüht auf, nach und nach werden die kerzenförmigen Blüten dunkler. Sie harmonieren sehr gut mit dem orangefarbenen Helenium Hybride ‚Waltraud‘ (Sonnenbraut).

Täglich schauen wir, ob Neues auftaucht – wir hatten im Herbst einiges in den Beeten verändert und sind gespannt, wie sich die Neuen entwickeln. Jetzt entdeckt man auch schon Allium sphaerocephalon, den hübschen Kugellauch, er tanzt munter zwischen den Stauden herum.

Auffallend blüht in diesem Jahr die Waldschmiele Deschampsia cespitosa ‚Bronzeschleier‘, im letzten Jahr habe ich es kaum wahrgenommen. Auch Betonica hirsuta ‚Hummelo‘ (Stachys monieri) besticht durch ihre kräftige und intensive Farbe – ob wir es dem häufigen Frühjahrsregen zu verdanken haben? Der kräftige Wuchs aller Stauden und Gehölze gefällt uns jedenfalls…..

Blütenträume

Vor zwei Monaten war der gesamte Garten eine weiße Duftwolke – die Bäume haben geblüht und versprachen gute Ernte. Leider hat auch hier der Frost vieles zerstört, sogar die beiden Rebstöcke der Weinlaube zeigten Schäden.

So sind wir doch froh über das schwarze Gold der Gärten, den Holunder! Der blüht gerade jetzt und verströmt wunderbaren Duft. Die ersten Dolden landeten schon im Topf: Holunderblütengelee, Sirup und gerade haben wir Likör angesetzt.

Unser neuer Sitzplatz im hinteren Garten ist nämlich direkt im Schatten des Holunders, da ist es besser, die Dolden zu ernten, bevor nachher die Beeren das neue Shirt bekleckern….

Der Sitzplatz am Grill wird jetzt schon sichtbar eingebunden durch die neuen Beete. Taglilien, Gräser, Lilien, Hostas, Rittersporn, Eisenhut, Astern, Sedum und Dahlien – das wird hoffentlich eine feurig-farbige Angelegenheit.

Der Kies unter den Füßen wird langsam vom Thymian erobert, sogar Stockrosen wachsen durch die Kiesdecke hindurch. Der Blick auf den Teich mit den Vögeln, Insekten und Molchen oder hinüber ins Rosenbeet – noch ist alles erkennbar, in ein paar Wochen werden die Räume geschlossen sein…

Das neue Taglilienbeet

Der letzte Tag im März und wir haben ein neues Beet fertiggestellt! Etliche Taglilien, die wir als Minis eingepflanzt hatten, sind inzwischen groß genug, dass sie einen Platz im Beet verdienen.Das Taglilienbeet am Teich war zu klein geworden, die Hügelbeete an der Mauer nicht optimal für das Gemüse, hinter dem Grill türmten sich die Grassoden und irgendwie gefiel uns die gesamte Gestaltung nicht mehr. So in etwa sah es in 2019 aus:

So machten wir uns sehr viel Gedanken und einen Plan, wie es aussehen könnte: anstelle der Hügelbeete ein großes Staudenbeet und ein zusätzlicher Sitzplatz am Grill. Die bereits vorhandenen Stauden ergänzten wir mit etlichen neuen Stauden und bestellten sie nach reiflicher Überlegung bereits im Januar. So konnten wir mit einem frühen Start die Beete vorbereiten. Zunächst übertrugen wir aus dem Plan die Position der Stauden auf die Beete. Dann setzten wir die vorhandenen Pflanzen entsprechend ein. Nach Eröffnung der Staudengärtnereien holten wir sie ab und legten los.

Die beiden Beete werden mit Morgensonne verwöhnt und bekommen erst am späteren Nachmittag etwas Schatten. Genau das Richtige für die feurigen Taglilien, Dahlien, Canna und Begleiter. Den Sitzplatz und die Wege dieses Bereichs versahen wir wieder mit Flusskies Körnung 8/16. Auf der alten Skizze von 2016 sieht man noch die rechteckigen Gemüsebeete, an deren Platz jetzt das neue Beet ist.

Man kann noch nicht viel von der Bepflanzung erkennen, aber zumindest einen kleinen Eindruck bekommen. Wir können jetzt den Teich und die Beete von mehreren Seiten betrachten.

Auch die Bepflanzung im Unterholz am Anzuchthaus, die wir im letzten Jahr angelegt haben, hat sich gut entwickelt…von Himmelsschlüssel über Gräser, Bärlauch etc…….die Hostas brauchen noch etwas Zeit. Im Rosenbeet nebenan blühen die Hyazinthen auf und wir freuen uns auf die kommenden wärmeren Tage. Dann wollen wir endlich den verbliebenen geschundenen Rasen einsäen.

Was bringt uns der Juli?

Nach dem laut Wetteraufzeichnung heißesten Monat Juni beginnt der Juli etwas moderater. Nachts wird es jetzt sehr angenehm kühl und der Mensch und sein Garten können sich nachts wieder erholen.

Der Regen (bei uns im Juni insgesamt etwa 38 Liter) hat die Bepflanzung relativ gut versorgt, dennoch sind einige wenige je nach Standort in Blatt und Blüte ziemlich verbrannt und geschädigt. Durch die nächtliche Frische rappeln sie sich aber immer wieder auf.

Die Rosen sind viel zu schnell hinüber – in ihrer schönsten Blütenpracht hat der plötzliche Regen die zarten Blüten der Alten Rosen empfindlich getroffen. Der Rückschnitt der remontieren Rosen ist noch nicht vollendet, die Hitze war gar zu arg! So trösten die feurigen Taglilien über den frühen Verlust hinweg…

Die ersten Sommerblüher sind da und gemeinsam mit dem Kugellauch Allium sphaerocephalon verbreiten sie eine sommerlich-heitere Stimmung.

Taglilie – die Staude des Jahres 2018

Taglilien – Hemerocallis – sind hübsche, robuste Stauden, deren Blühzeit bis zu vier Wochen andauern kann. Es gibt früh und spät blühende Taglilien, setzt man sie geschickt ein, hat man lange Freude an den herrlichen Blüten. Wir mögen bei uns besonders die warmen, feurigen Farben. Nach den zarten Farben der Rosenblüte genießen wir die Farbexplosion!

 

Aber auch in den Staudenbeeten machen sie eine gute Figur, sind durchaus auch trockenheitsverträglich und ein schöner Blickfang. Hier mal die aktuellen Fotos.

 

Gartenspaziergang Mitte Mai

Im Staudengarten wächst alles zu unserer Zufriedenheit Mittlerweile sind die Baumunterpflanzungen gut gewachsen, wenn auch hier und da noch kleine Lücken sind. Die werden sicher in den nächsten Wochen verschwunden sein. Störend sind momentan nur die gestutzten Bäume, aber der späte Schnitt musste sein, damit sie künftig besser wachsen und den Garten wieder leicht beschatten.

 

Ein paar Regengüsse hat es inzwischen gegeben und die Regenfässer sind wieder gefüllt. Gerade jetzt am Anfang ist es besonders wichtig, das Gemüse zu gießen. Riskieren wir mal einen Blick in den Küchengarten und auf die neuen Hügelbeete.

 

Am Teich ringsherum ist es fast wie im Dschungel und auch im Wasser wächst alles tüchtig. Heute haben wir schon zwei Teichrosenknospen entdeckt…

 

Zu den Rosen kommen wir im nächsten Beitrag……sie fangen gerade an zu blühen 😉

Ein Tagliliensommer

Ich schreibe heute nicht viel, es ist sehr warm und die Beerenernte muss verarbeitet werden, aber das muss ich Euch unbedingt zeigen, bevor sie verblühen…unsere feurigen Taglilien am Teich.

 

 

In der Zaunecke zur Straße haben wir auch einige hingepflanzt…

 

 

Hier stellen wir sie mal einzeln vor….

 

 

Unsere Taglilien blühen jetzt schon seit 3 Wochen und ein Ende ist hoffentlich nicht anzusehen. Einige Schätze sind noch gar nicht erblüht, einige werden erst im nächsten Jahr blühen….gut Ding will Weile haben!

 

Endlich wieder Blütenträume im eigenen Garten

Nach Gartenreisen und Pflanzaktionen können wir endlich bei schönstem Wetter den eigenen Garten genießen! Nun ja, der März war überdurchschnittlich warm und wieder viel zu trocken! Wie erwartet, haben wir uns aus Potsdam wieder einige Schätze mitgebracht und auch in Sangerhausen im Europa-Rosarium unsere bestellten Rosen abgeholt. Inzwischen ist alles gepflanzt, sogar erstes Unkraut gejätet und erste Gemüse und Salate gepflanzt.

Der Feldsalat ist verputzt, jetzt kommt der Wintersalat, der sich im letzten Jahr selbst ausgesät hat. Die Erbsen ‚Kleine Rheinländerin‘ legt ein ganz schönes Tempo vor…

 

Hier am Teich haben wir in der Senke, die sich hinter der Bank befindet, verschiedene Hemerocallis gepflanzt. Dazu gesellen sich Omphalodes verna, das Frühlings-Gedenkemein, Allium aflatunense ‚Purple Sensation‘, Carex Tokio und  Helianthus salicifolius, die weidenblättrige Sonnenblume (auch scherzhaft Hippieblume genannt). Eingerahmt werden sie alle von Miscanthus sinensis ‚Große Fontäne‘, Aconogonon x fennicum ‚Johanniswolke‘ und Rudbeckia in Sorten. Wir sind gespannt, wie es aussieht….dauert nicht mehr lange, da sie schon alle austreiben 🙂

 

Hemerocallis und Iris sibirica wachsen im Eiltempo!  Der Pfirsich steht in voller Blüte und die Bergenienblüte ist eine wahre Pracht in diesem Jahr. Sie ist ja auch die Staude des Jahres 2017 😉

 

Im Staudengarten beobachten wir mit Argusaugen die Staudenbeete, die wir im Herbst umgestaltet hatten. Jedes einzelne Pflänzchen wird abgehakt …..verrückt, nicht wahr? Auch im Hof, im Duft-und Kräutergarten schaut es gut aus…Tulipa ‚Exotic Emperor‘ hat sich sogar vermehrt!!

 

Jetzt soll es noch ein paar Tage frisch werden…….zieht Euch warm an 😉

Ein letztes Stück Niemandsland

Wer sich noch an die Teicherweiterung im letzten Frühjahr erinnert, weiß, dass wir etwas Gehölz entfernen mussten. Dadurch entstanden Lücken , die wir zunächst am Teichrand mit Gräsern geschlossen haben. Auch war es uns wichtig, erst einmal ein Jahr abzuwarten, um dann zu entscheiden, was verbessert werden kann. Zwischen Insektenhotel und Lagerhalle auf dem Nachbargrundstück zieht es häufig, auch das wollen wir nun ändern.

 

In der vergangenen Woche haben wir hinter dem Grill aufgeräumt und einen guten Platz für den alten Kompost geschaffen.

 

An der Grundstücksgrenze ist ein kleiner Folienteich, der selten mit  Wasser, sondern mit Schlamm, altem Laub und Fallobst gefüllt war.  Hier soll eine neue Pflanzzone entstehen, die einerseits etwas Wind abhält und andererseits zum Wassergarten passt.  Den Miscanthus sinensis ‚Große Fontäne‘ aus dem Staudenbeet teilten wir jetzt und setzten ihn rechts vom Insektenhotel ein. Er ist wüchsig und wird auch gut in den Hintergrund passen.  Hinter der Bank hatten wir kleine Taglilien gepflanzt, die wir aus dem Foerster Garten im letzten Jahr mitnehmen durften.  Jetzt werden wir sie ausgraben, um die neue Beetfläche zu bearbeiten. Danach planen wir die neue Bepflanzung!

 

Die Lücken zwischen der Haselnuss und dem Gewächshaus werden wir wahrscheinlich mit zwei Wildgehölzen schließen. Mir schwebt ein ganz normales Pfaffenhütchen Euonymus europaeus und ein Schneeball Viburnum opulus vor……..