Im Märzen kalt und Sonnenschein…..

…wird’s eine gute Ernte sein 🙂 Wir sind gespannt!

Nach dem Obstbaumschnitt wurde es mit – 12° noch einmal gefühlt sibirisch kalt, so dass wir mit dem Rebschnitt warten mussten! Ein sonniger Tag mit deutlich angenehmeren Temperaturen kam dann am Montag gerade recht. Die besten Vorjahrestriebe werden auf Zapfen geschnitten.

 

Im Hof war es wunderbar warm und so durften auch die Kübelpflanzen, unsere Sonnenkinder, wieder an die frische Luft – kurzfristige Temperaturen unter – 5° unter tiefer können sie ganz gut vertragen. Im Hof leuchten ziemlich unbeeindruckt vom Frost die Schneeglöckchen.

 

Dann ging es an die Gräser.  Während Carex , Helictotrichon semp., Festuca und Nassella (Stipa) tenuissima nur ausgekämmt werden, bekommen Miscanthus, Calamagrostis, Pennisetum und Panicum   einen bodennahen Rückschnitt. Das Herbstkopfgras Sesleria autumnalis treibt schon wieder frisch aus – hier schneiden wir einfach die Blütenstände ab. Etwas trostlos sieht es aus, aber wohl nicht mehr lange, denn die Narzissen sind schon 10 cm groß……

 

Habt noch eine schöne Restwoche!!

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Alles muss raus!

Unsere Staudenbeete wurden vor über fünf Jahren angelegt, seitdem wurden nur die üblichen Pflegemaßnahmen  wie Unkraut zupfen, Verblühtes schneiden usw. vorgenommen. Jede neue Staude wurde eingepflanzt, dafür andere wieder umgesetzt, Einjährige nach Gutdünken eingesetzt, wuchernde Stauden abgestochen……….in letzter Zeit gefielen sie uns gar nicht mehr so recht.  Manchmal sind uns Pflanzen abhanden gekommen, weil wir sie verbuddelt hatten und sie auch nicht gekennzeichnet waren.

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Vor einiger Zeit waren wir bei einem Treffen der Staudenfreunde des GdS,                       ein interessanter Vortrag über Gartengestaltung wurde von Gartenarchitektin Christine Orel aus Herzogenaurach gehalten. Danach haben wir beschlossen, nicht erst auf das Frühjahr zu warten, sondern gleich loszulegen!

Was soll man alles berücksichtigen? Blütezeitpunkt und Dauer, Farben, Höhenstaffelung, Texturen, Strukturen……..nicht so einfach, da wir möglichst alles auch wieder verwenden wollten! Letztendlich haben wir dann doch einige Stauden und Ziergräser bei guten Staudengärtnern gekauft.

Reinhard hat, bis auf den Miscanthus, Stauden und Zwiebeln herausgenommen, umgegraben, dabei Unkraut entfernt, schubkarrenweise Humus aufgefüllt (wir haben vor einem Jahr u.a. für den Gräserpfad reichlich Grassoden abgestochen), die Stauden geteilt, Wurzeln nach Giersch und Quecken abgesucht……In der Zwischenzeit hatte ich x-mal Planskizzen gezeichnet, Etiketten vorbereitet und Stauden positioniert.

 

Das Beet in Rosa-Pink
Miscanthus sin. ‚Große Fontäne‘, Ageratina altissima ‚Chocolate‘, Sedum tel. ‚Karfunkelstein‘ und ‚Herbstfreude‘, Monarda ‚Scorpion‘ und ‚Petite Wonder‘, Saponaria off. ‚Rosea Plena‘, Heuchera ‚ Obsidian‘, Chelone obliqua, Phlox ‚Natural Feelings‘, Hosta ‚Sum and Substance‘, Rosa borbonica ‚Souvenir de la Malmaison‘, Gaura lindheimeri ‚Siskiyou Pink‘, Echinacea purpurea, Carex comans ‚ Bronco‘, Salvia off. ‚Berggarten‘ und Helictotrichon semp. ‚Saphirsprudel‘ und natürlich Herbstastern ‚Rosa Sieger‘ und verschiedene Alliumsorten

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Unser Sonnen-Beet in Gelb/Orange und Blauviolett mit:
Miscanthus sin. ‚Purple Fall‘, in gelb Helenium, Helianthemum, Achillea fil. ‚Parker‘, Herbstastern in schwarzblau und violett und in verschiedenen Größen, Rudbeckia nitida ‚Juligold‘, Rudbeckia fulgida var. sullivantii ‚Goldsturm‘, Monarda fistulosa ‚Blaustrumpf‘, Vernonia crinita, Hemerocallis ‚Lemon Lace‘, Kniphofia und Lilium bulbiferum, Sedum ‚Matrona‘, Aquilegia, Iris barbata, Pennisetum alopecuroides ‚Cassian‘, Helictotrichon sempervirens ‚Saphirsprudel‘ und Salvia off. ‚Berggarten‘

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Das Beet in Blau und Gelb/Orange:                                                                                           Miscanthus sinensis ‚Silberfeder‘, Campanula persicifolia, Aster laevis ‚Anneke van der Jeugd‘, Polemonium caeruleum ‚Blue Pearl‘, Aconitum carmichaelii ‚Arendsii‘, Helianthus decapetalus ‚Capenoch Star‘, Aster novae-angliae ‚Dauerblau‘, Hemerocallis fulva ‚Kwanso‘, Hosta ‚Guacamole‘, Delphinium, Nepeta subsessilis, Carex comans ‚Bronco‘, Solidago ‚Fireworks‘, Iris flavescens, Veronica spicata, Aquilegia alpina

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und schließlich das Beet in Weiß, Gelb und Blauviolett

Panicum virgatum ‚Strictum‘, Verbascum chaixii ‚Album‘,  Aster novae-angliae ‚Nachtauge‘, Helianthus microcephalus ‚Lemon Queen‘, Leucanthemum gefüllt, Hosta ‚June‘, Aster dumosus ‚Blaue Lagune‘, Lilium candidum, Aster ageratoides ‚Ezo Murasaki‘, Aster incisa ‚Alba‘, Tanacetum macrophyllum, Artemisia ludoviciana ‚Silver Queen‘, Echinacea purpurea ‚Alba‘, Solidago cutleri, Teucrium hircanicum, Lupinen in weiß und blau, Nepeta x faassenii ‚Walkers Low‘

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Nach etwa 2 Wochen war alles fertig. Heute kamen noch die sortierten Zwiebeln von Tulpen und Allium in die Beete, Laub auf die frischen Pflanzungen – jetzt können wir beruhigt in die Winterpause gehen und uns auf das Frühjahr freuen!

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Die Gräser im Oktober

Ziergräser verschönern einen Garten nicht nur wegen ihrer Vielseitigkeit, sondern auch wegen ihrer anmutigen Leichtigkeit. Unser Gräserpfad und die verschiedenen Gräser im Staudengarten, bei den Rosen und am Teich machen besonders jetzt im Herbst ein schönes Bild.

Im Herbstbeet im Hof:

 

Im Staudengarten:

 

Am Teich:

 

nicht im Bild: Miscanthus sinensis ‚Kleine Silberspinne‘ und ‚Kaskade‘

 

am Gräserpfad:

 

nicht im Bild: Miscanthus sinensis ‚Tina‘

 

Wir binden keine Gräser zum Winterschutz, unsere Winter sind aber auch in der Regel nicht so hart. Gräser mögen, wie Stauden auch, keine Staunässe, eher einen lockeren, durchlässigen Boden. Ein Rückschnitt  ist beim Miscanthus erst im Frühjahr etwa eine Handbreite vom Boden nötig. Keinen Dünger!

Hochsaison der Gräser

Gräser passen wegen ihrer Vielfältigkeit und ihrer anmutenden Leichtigkeit sehr gut in unsere Gärten. Sie bilden durch ihre Dauerhaftigkeit ein Gerüst des Gartens, geben Struktur und überbrücken mit ihrer unterschiedlichen Wuchsform und Höhe und ihren filigranen Blütenständen die eher ruhigen und blütenarmen Zeiten im Garten.

Inzwischen hat sich neben unserem Gräserweg ein ganz schönes Sortiment niedergelassen.

Die Herbstastern beginnen jetzt an zu blühen und ich freue mich jetzt schon auf das Zusammenspiel von Gräsern und Astern!