Der befahrbare Kiesgarten – ein Jahr danach

Vor über einem Jahr haben wir den ‚befahrbaren Kiesgarten‘ angelegt und im August bei brütender Hitze den Duft-und Kräutergarten rechts daneben zum ‚Gravel Garden‘ zum Kiesgarten gemacht. Jetzt, im Frühjahr, sind wir begeistert und froh, diesen Schritt gemacht zu haben. Seht selbst:

Die Wolfsmilch verbreitet sich in Windeseile, aber das ist gewünscht, ebenso die verschiedenen Sedumarten, die sich hier und da eingenistet haben.

Wie aus einem Stück erscheint die gesamte Fläche im Hof. Es sieht großzügig aus und nicht mehr wie ein Schlauch vorher. Die gelbgrüne Wolfsmilch und die weißen Tulpen wirken freundlich und harmonisch. Alles treibt aus und wir sind gespannt, wie der weitere Verlauf ist.

 

Auch hinten im Schatteneck treiben Hostas, Anemonen, Astilben und vieles mehr aus….sogar der Flieder blüht ❤

 

Mit Gelassenheit ins neue Gartenjahr

Die letzte Märzwoche beginnt und wir stellen fest, dass wir schon arbeitsintensivere Zeiten im Garten erlebt haben. Unsere Hochbeete und Hügelbeete sind bereit, Zwiebeln, Pastinaken und Möhren sind ausgebracht, Paprika, Chili und Tomaten stehen im kalten Gewächshaus, einige Stauden geteilt und manches zur Vermehrung vereinzelt.  Etwa 41 Liter Regen haben wir im März gemessen und unsere Regenfässer und Tanks sind gut gefüllt.

Im Eingang wachsen die Tulpen im Herbstbeet heran, der Kies als Mulchschicht wird der Pflanzung Vorteile bringen, der Hof ist der heißeste Ort im Sommer und hatte im August nahezu Werte über 40°! Der kleine, im Sommer absonnige Teil, da vom Wein beschattet, beherbergt unsere Hostas und andere Schattenpflanzen.

Der Kiesgarten sieht schon gut aus, wir freuen uns über das Wachstum einzelner Pflanzenschätze..

Die Kieswege im Staudengarten gefallen mir auch, momentan sieht es noch recht ‚ordentlich‘ aus, aber das wird sich mit dem Wachstum schnell verlieren 😉  Zunächst hilft der Kies auch hier, die Übergänge in die einzelnen Bepflanzungen feucht zu halten und vor arger Sonne zu schützen. Mag sein, dass im Laufe der Jahre, wenn die Kronen der Obstbäume größer werden, das nicht mehr unbedingt nötig ist, aber aktuell hilft es, auch die Freude am Garten nicht zu verlieren.

Nach der Trockenheit

Der Sommer 2018 hat uns alle ganz schön gebeutelt und wir freuen uns jetzt auf einen erholsamen Herbst. Der Garten hat sich etwas erholt, nach einigen wenigen Regenschauern und den kürzeren Sonnenstunden können wir unser normales Gießen wieder einhalten.

Im Kiesgarten haben sich die Stauden, Kräuter, Gräser und Rosen gut eingelebt. Besonders einzelne Gräser, Sedum und Kräuter machen ein schönes Bild. Selbst auf dem befahrbaren Kiesgarten haben sich die Minis erholt…..

 

Hosta, Farne und Co. scheinen die Mulchschicht aus  Kies zu mögen…(hoffentlich die Schnecken nicht 😉 )

 

Im Garten vorn dominieren die Gräser eindeutig – sie sind die Gewinner, sofern man die richtige Wahl getroffen hat.

 

Helianthus, Helenium, Rudbeckia in vielen Sorten strahlen um die Wette, während die Herbstastern jetzt langsam beginnen und Insekten sich bereits an den ersten Farbtupfern zu erfreuen…

 

Baumblüte und Frühjahrsblüher

Mit aller Macht ist der Frühling eingekehrt und mit ihm sind innerhalb einiger Tage fast alle Obstbäume erblüht….

 

Auch im Staudengarten und im Gräserpfad sind durch die hohen Temperaturen der letzten Woche Tulpen und Narzissen voll erblüht.

 

Auch sonst gibt es allerhand zu sehen, wie z.B. die verschiedenen Hostas, bisher unberührt von Schnecken.  In der Taglilien-Senke hinter dem Teich blühen die Gedenkemein von Lena und davor beginnt der Purpur-Lauch schon, seine Blüten zu öffnen. Auch die kleinen weißen Veilchen von Kati blühen wunderschön! Schaut man etwas genauer, haben sich die Zwerg-Iris schon geöffnet. Mit dem Phlox subulata ‚Emerald Cushion‘ sehen die Iris barbata-Nana ‚Cherry Garden‘ von Claudia doch bezaubernd aus…und im Hof entdecke ich heute ??  Lewisia cotyledon, ein Bitterwurz, im letzten Jahr gepflanzt, wie schön, dass es jetzt blüht!

 

So, jetzt noch schnell in den Garten, die letzten Sonnenstrahlen genießen 😉 Bis bald!!

Endlich Regen…..

Der letzte Tag im April brachte uns ganztägig Sonne, am Maifeiertag noch für ein paar Stunden, aber ab abends kam dann der lang ersehnte, große Regen: 35 Liter innerhalb 24 Stunden, das haben wir lange nicht mehr erlebt! Alle Fässer sind voll, der Teich ist randvoll und Garten und Gärtner freuen sich gleichermaßen!

Am Teich freuen sich Iris und Taglilien über Nass von oben und unten….

 

Im Schattenbeet der Weinlaube scheinen Hosta und Co. förmlich  zu explodieren….

 

Im Küchengarten weiß ich nicht, was schneller wächst: Gemüse oder Unkraut 😉  Sobald der Regen nachlässt, heißt es wieder zupfen!

 

Die Tulpen sind bestimmt um 20 cm gewachsen und die Dichternarzissen öffnen ihre Blüten……..

 

und ich schaue ständig aus dem Küchenfenster, obwohl der Brotteig auf mich wartet!

Winterbeschäftigung – Pflanzen-Index

Herrliches Winterwetter! Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und klirrende Kälte!

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Seit langer Zeit hatten wir vor, unsere Pflanzen aufzulisten – jetzt ist sie endlich fertig! Ich bin mir zwar sicher, dass das eine oder andere Pflänzchen noch fehlt, aber das Meiste sollte gespeichert sein. Für uns selbst habe ich noch Fotos zu jeder Position verlinkt, da kann man u. U. schnell mal nachschauen 😉

Die Angaben der Herkunft, Größe, Blütezeit und Farbe sind auf der zweiten Seite und hier nicht gespeichert.

Pflanzen-Index

Schon jetzt sehe ich, dass mir etliche Astern und Kräuter fehlen…;-)

Schatten im Garten oder wo finde ich Platz für Hosta und Co.?

In unserem Garten finden sich sehr wenige schattige Plätze.  Wir mögen aber Hosta, Farn und Co. sehr und haben daher im Hof unsere kleine Sitzecke mit Wein berankt und können jetzt ein paar wenigen Pflanzen ein absonniges Plätzchen bieten. Polygonatum Hybride ‚Weihenstephan‘, das Salomonssiegel und Aruncus dioicus, der Wald-Geißbart sind leider schon verblüht…

 

Im Garten selbst haben wir im Bereich des Küchengartens einen schattigen Sitzplatz unter den Zwetschgen gefunden. Hier habe ich zwei Kübel mit Hosta ‚Guacamole‘ bepflanzt, deren Blüten zudem noch einen wunderbaren Duft verströmen! Ich habe sie von einer lieben Gartenfreundin geschickt bekommen!

 

Für Hydrangea macrophylla, unsere Hortensiengab es nur an der Nordwestseite des Hauses Platz. Hier kommt die Sonne erst nach 13 Uhr. Sie sehen  im Hochsommer am Spätnachmittag  auch hier nicht ganz glücklich aus. Aber bereits am Abend, nach einer tüchtigen Wasserdusche, haben sie sich wieder erholt. Bis auf die weiße ‚Annabell‘ , ein Mitbringsel einer lieben Gartenfreundin, haben wir die anderen vor Jahren am alten Wohnort geschenkt bekommen und natürlich mitgenommen. Hier, auf der Bank an der Scheune kann man herrlich die Abendsonne genießen.