Taglilie – die Staude des Jahres 2018

Taglilien – Hemerocallis – sind hübsche, robuste Stauden, deren Blühzeit bis zu vier Wochen andauern kann. Es gibt früh und spät blühende Taglilien, setzt man sie geschickt ein, hat man lange Freude an den herrlichen Blüten. Wir mögen bei uns besonders die warmen, feurigen Farben. Nach den zarten Farben der Rosenblüte genießen wir die Farbexplosion!

 

Aber auch in den Staudenbeeten machen sie eine gute Figur, sind durchaus auch trockenheitsverträglich und ein schöner Blickfang. Hier mal die aktuellen Fotos.

 

Ein Tagliliensommer

Ich schreibe heute nicht viel, es ist sehr warm und die Beerenernte muss verarbeitet werden, aber das muss ich Euch unbedingt zeigen, bevor sie verblühen…unsere feurigen Taglilien am Teich.

 

 

In der Zaunecke zur Straße haben wir auch einige hingepflanzt…

 

 

Hier stellen wir sie mal einzeln vor….

 

 

Unsere Taglilien blühen jetzt schon seit 3 Wochen und ein Ende ist hoffentlich nicht anzusehen. Einige Schätze sind noch gar nicht erblüht, einige werden erst im nächsten Jahr blühen….gut Ding will Weile haben!

 

Endlich Regen…..

Der letzte Tag im April brachte uns ganztägig Sonne, am Maifeiertag noch für ein paar Stunden, aber ab abends kam dann der lang ersehnte, große Regen: 35 Liter innerhalb 24 Stunden, das haben wir lange nicht mehr erlebt! Alle Fässer sind voll, der Teich ist randvoll und Garten und Gärtner freuen sich gleichermaßen!

Am Teich freuen sich Iris und Taglilien über Nass von oben und unten….

 

Im Schattenbeet der Weinlaube scheinen Hosta und Co. förmlich  zu explodieren….

 

Im Küchengarten weiß ich nicht, was schneller wächst: Gemüse oder Unkraut 😉  Sobald der Regen nachlässt, heißt es wieder zupfen!

 

Die Tulpen sind bestimmt um 20 cm gewachsen und die Dichternarzissen öffnen ihre Blüten……..

 

und ich schaue ständig aus dem Küchenfenster, obwohl der Brotteig auf mich wartet!

Endlich wieder Blütenträume im eigenen Garten

Nach Gartenreisen und Pflanzaktionen können wir endlich bei schönstem Wetter den eigenen Garten genießen! Nun ja, der März war überdurchschnittlich warm und wieder viel zu trocken! Wie erwartet, haben wir uns aus Potsdam wieder einige Schätze mitgebracht und auch in Sangerhausen im Europa-Rosarium unsere bestellten Rosen abgeholt. Inzwischen ist alles gepflanzt, sogar erstes Unkraut gejätet und erste Gemüse und Salate gepflanzt.

Der Feldsalat ist verputzt, jetzt kommt der Wintersalat, der sich im letzten Jahr selbst ausgesät hat. Die Erbsen ‚Kleine Rheinländerin‘ legt ein ganz schönes Tempo vor…

 

Hier am Teich haben wir in der Senke, die sich hinter der Bank befindet, verschiedene Hemerocallis gepflanzt. Dazu gesellen sich Omphalodes verna, das Frühlings-Gedenkemein, Allium aflatunense ‚Purple Sensation‘, Carex Tokio und  Helianthus salicifolius, die weidenblättrige Sonnenblume (auch scherzhaft Hippieblume genannt). Eingerahmt werden sie alle von Miscanthus sinensis ‚Große Fontäne‘, Aconogonon x fennicum ‚Johanniswolke‘ und Rudbeckia in Sorten. Wir sind gespannt, wie es aussieht….dauert nicht mehr lange, da sie schon alle austreiben 🙂

 

Hemerocallis und Iris sibirica wachsen im Eiltempo!  Der Pfirsich steht in voller Blüte und die Bergenienblüte ist eine wahre Pracht in diesem Jahr. Sie ist ja auch die Staude des Jahres 2017 😉

 

Im Staudengarten beobachten wir mit Argusaugen die Staudenbeete, die wir im Herbst umgestaltet hatten. Jedes einzelne Pflänzchen wird abgehakt …..verrückt, nicht wahr? Auch im Hof, im Duft-und Kräutergarten schaut es gut aus…Tulipa ‚Exotic Emperor‘ hat sich sogar vermehrt!!

 

Jetzt soll es noch ein paar Tage frisch werden…….zieht Euch warm an 😉

Der Teich und die Taglilien

Den Teich neu anzulegen, war, glaube ich, wohl die beste Idee…..Kaum Mücken bisher, so könnte es bleiben! Das Wasser ist nach drei Monaten immer noch schön klar, die Molche tummeln sich im Wasser, Insekten laben sich am Wasser und die Vögel nehmen ihr Bad – und ich kann ihnen zusehen.

Die Bepflanzung an den Teichrändern gefallen uns gut: Gräser, Hemerocallis, Iris sibirica, Bergenien, Hosta, alles ist gut angewachsen und wirkt, weil nicht wuchernd!

 

Im Teich selbst haben sich Ranunculus lingua, der Zungen-Hahnenfuss, Menyanthes trifoliata, der Fieberklee, Stratiotes aloides, die Krebsschere und Lysimachia thysiflora, der selten gewordene Straußblütige Gilbweiderich, Pontedaria cordata, das Hechtkraut, die verschiedenen  Lythrum salicaria , Blutweiderich zu Seerose und Caltha palustris, der Sumpfdotterblume gesellt. Verschiedene Iris wie Iris versicolor in Sorten, Iris fulva, Iris laevigata und Iris Clyde Redmond, die Louisiana -Iris, runden das Bild ab.  Noch haben nicht alle geblüht, aber die Hauptsache ist, dass sie alle gut angewachsen sind.

 

Das Taglilien-Beet am Teich ist jetzt einen wahre Augenweide – seht selbst! Ich selbst mag lieber die schlichte einfache Form, Stern oder Spider – die gerüschten und gefüllten Taglilien sind nicht meine Welt! Trotzdem haben wir auch hier einige davon gepflanzt.

Sommerhitze und noch mehr Taglilien….

Wann hat es das zuletzt gegeben – Temperaturen bis nahezu 40°C? Ich kann mich kaum erinnern…Für mich jedenfalls kein Sommer, wie ich ihn mag. Der Garten lechzt schon wieder nach Wasser. Einige Schauer und kühle Tage sorgten zuvor wenigstens für eine kurzzeitige Erfrischung.

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Den Taglilien scheint dies alles nichts auszumachen…

In den Staudenbeeten ist leichte Ruhe eingetreten. Die Dephinium, Salvia nemorosa und vor der Blüte verbrannte Phloxe haben wir eingekürzt. Sobald es wieder etwas kühler wird und hier und da ein Schauer kommt, werden sie noch einmal Blüte zeigen.  Indessen blühen andere Schönheiten…

Bei den Rosen konnte ich vor der großen Hitze Verblühtes schneiden und hoffe auf einen baldigen neuen Flor.

Beim nächsten Mal sind wir mal wieder im Küchengarten – da hat sich inzwischen auch Einiges getan 🙂

Die Taglilien – Höhepunkte im Garten

„Taglilien – die Blume des intelligenten Faulen“ – so sagte schon Karl Foerster und nur zu gern schreib‘ ich mir das auf die Fahne 😉

Sie füllen und bereichern ein Beet ungemein! Ein sonniger Platz und durchlässiger Boden und sie hat schon fast alles, was sie braucht! Das Taglilien-Beet am Teich ist inzwischen ein Jahr alt. Die gepflanzten Schätze haben sich derart gut entwickelt, so dass es mir schon Leid tut, sie demnächst umzusetzen. Zu Beginn hatten wir weniger Abstand zu anderen Stauden gelassen, aber jetzt merken wir schon, dass sie mindestens 40-50 cm benötigen. Hier zeigen wir die ersten…..

Zitronenriese - Tamberg 86

Zitronenriese – Tamberg 86

 

Fiesta Cubana - Tamberg 2005

Fiesta Cubana – Tamberg 2005

 

Hyperion - Mead 1924

Hyperion – Mead 1924

 

Hot Wire - Stamile 1986

Hot Wire – Stamile 1986

 

Raspberry Candy - Stamile 1992

Raspberry Candy – Stamile 1992

 

Knighthood - Schroeder 1948

Knighthood – Schroeder 1948

 

Sunny Bit - Tamberg 1998

Sunny Bit – Tamberg 1998

Unsere neue Liebe im Garten – die Taglilien

Die Taglilien (Hemerocallis) sind ein unverzichtbarer Schmuck im Garten – sie zeigen ihre Schönheit in den Monaten Mai bis Anfang Oktober und zwar, wie der Name schon sagt, pro Blütenstand nur einen Tag. Im Mai blühen bei uns Hem. middendorfii, drei Horste fanden wir beim Kauf bereits vor. Durch Gerd Oellermann, Taglilienzüchter und Gestalter des Taglilien-Schaugarten Ulm, ließen wir uns leicht von seiner Begeisterung anstecken. Einige schöne Exemplare haben wir mitgebracht. Auch von unserer Facebook-Freundinnen Christine und Tina bekamen wir bereits im April einige schöne Fächer ihrer Lieblinge geschenkt. So legten wir am Teich ein neues Beet an. Jetzt in der Hauptblütezeit malen wir uns schon aus, wie es im kommenden Jahr aussehen wird, wenn wir noch einige der empfohlenen Begleitstauden pflanzen. Mähringer Tagliliengarten

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Der Taglilien-Schaugarten im Botanischen Garten Ulm mit Gerd Oellermann

Auf der Rückreise des Urlaubs hatten wir noch ein Highlight: eine Verabredung mit Gerd Oellermann, Garten- und Landschaftsarchitekt, Taglilienzüchter und Gestalter des Taglilien-Schaugarten in Ulm, der Teil des Botanischen Gartens der Universität Ulm ist. In und um seinen eigenen Garten sammelt Gerd Oellermann um die 1200 Taglilien von hellgelb bis purpurfarben. Leider waren wir vor der Blüte da. Dafür haben wir uns gern im Schaugarten von den Gestaltungsmöglichkeiten mit Taglilien überzeugen lassen. Von Gerd konnten wir lernen, dass es bei der Gartengestaltung mit Stauden nicht nur darauf ankommt, dass das ganze Jahr durchgeblüht wird, sondern dass in der Kombination und Anordnung der Stauden Blühendes die Aufmerksamkeit auf sich zieht  und das Verblühende in den Hintergrund tritt. So sieht für den Gärtner das Beet immer attraktiv aus und die Pflanzen können sich nach der Blüte in Ruhe wieder erholen. Dafür hat Gerd Oellermann eine ausführliche Liste von geeigneten Kombinationsstauden erstellt, die er auch seinen Freunden von der GdS gern zur Verfügung stellt. www.taglilie.net Gerd Oellermann hat die Gabe, den Besuchern wichtige Informationen anschaulich zu erklären. Natürlich haben wir aus seinem Mähringer Taglilien-Garten einige Andenken mitgenommen, von denen wir noch berichten.