Birnenproblem – Birnengitterrost

Schon immer hatten wir uns über den alten Birnbaum Gedanken gemacht, da etliche Äste tot waren und die Fruchtbildung sehr schwach. Erste Maßnahme war das Absägen der toten Äste. Im letzen Jahr hatten wir eine weitere junge Birne als Containerware gepflanzt und waren dieses Jahr stolz auf die ersten Früchte. Bei unserem Gartenrundgang heute entdeckten wir bräunliche Flecken auf den Blättern des jungen Baumes. Auf der Unterseite zeigten sich bis 1,5 mm lange Zapfen.  Bei der Prüfung des alten Baumes fanden wir die gleichen Symptome.

Birengitterrost

Birengitterrost

Die Recherche ergab, dass es sich um den Birnengitterrost handelt, der im Sommer die Birne befällt und auf Wacholder überwintert. Für junge Bäume soll er bedrohlich sein, ältere Bäume schwächen. Die Blätter sollen kompostierbar sein. Wir sammeln sie lieber ein, wie wir das auch z.B. bei vom Apfelwickler befallen Äpfeln tun, und entsorgen diese über den Biomüll.  Wie immer ein erheblicher Aufwand, von dem wir uns aber dauerhaft mehr Erfolg versprechen als durch das Spritzen.  http://de.wikipedia.org/wiki/Birnengitterrost

Spätapfel vom Baum mit zweierlei Sorten und eine endlose Erntezeit

Ist er nicht zum reinbeißen? Knackig, frisch mit angenehmer Säure und gut einige Zeit zu lagern – aber welche Sorte? Das versuchen wir noch herauszufinden…Momentan sind wir noch im Ernteeifer: Zwetschgen, Auberginen, Tomate, Gurken, Paprika, Mangold, Spinat, Porree und Bohnen – ein Teil wird verschenkt, weil die Gefriertruhe langsam streikt! Späte Möhren, rote Beete, Pastinaken, Knollensellerie werden wir im Keller in feuchtem Sand lagern – hat sich im letzten Jahr bestens bewährt. Ach ja, der Endiviensalat ist mit Hilfe des Regens schon gewachsen, darf aber auch noch draußen bleiben.

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Tomaten, Chili, Zwetschgen…

In Sachen Ernte laufen wir zur Hochform auf. Ein Gartenrundgang ohne Ernte ist momentan nicht denkbar. In der kommenden Woche wird es deutlich kühler – dann gibt es Zeit für das Verarbeiten und Bevorraten. Zwetschgen gibt es in diesem Jahr reichlich, sie zeigen nur wenig Wurmbefall. Dies führen wir auf den Einsatz von Leimringen zurück.

Erntezeit

Hochsaison im Garten und in der Küche! Mehrmals täglich kommen wir mit Körben voller Obst und Gemüse aus dem Garten ins Haus. Pfirsiche, Tomaten, Basilikum, Auberginen, Paprika, Äpfel, Birnen, Kürbis u. v. m. ………Am Wochenende werden die Pflaumenbäume abgeerntet, um dann gleich verarbeitet zu werden: Kuchen, Marmelade, Likör und der Rest wandert in die Tiefkühltruhe. Der Wein ist gelichtet worden, überflüssiges Laub entfernt, um den Zuckergehalt der Trauben durch das Sonnenlicht zu steigern. Da wir beide auch unserem Beruf nachgehen, fehlt jetzt ein wenig Zeit zum bloggen..

Lauschiger Sommerabend und die Vorfreude auf eine gute Ernte

Die ersten Gemüse sind bereits verarbeitet. Jetzt folgen die Wärme liebenden Gemüse und Obstsorten, vom Wein ganz zu schweigen. Sie brauchen jetzt ihre Reifezeit. Wir indessen können die Sommertage genießen!

Die Holzbiene

Die Holzbiene ist in Deutschland nur selten, und wenn, dann nur in warmen Regionen anzutreffen. Bei uns gilt sie als gefährdet, da ihr Lebensraum immer mehr eingegrenzt wird. Sie braucht sonnige, warme Biotope mit trockenem Altholz, in denen sie ihre Brutröhren bauen können. Meist werden sie in alten Streuobstwiesen entdeckt. Sie bevorzugen Schmetterlings-, Korb- und Lippenblütler.

Wir haben sie seit unserem Einzug in 2010 jährlich beobachten können und freuen uns jedes Mal, wenn wir sie im Sommer wieder entdecken!

Holzbiene Holzbiene

 

Sommergarten am Siebenschläfertag

Der Blick in den Garten am Tag des Siebenschläfers lässt doch hoffen, oder?