Im Obstgarten füllt sich die Luft mit weißen Blüten und ich wähne mich von Wolken duftender Blüten umhüllt. Was langsam an der neu gepflanzten Aprikose begann, springt auf den Pfirsich über. Seine rosa Blüten werden erstmalig nicht vom Schneesturm überrascht. Reneclaude, Bühler Zwetschge, Schneider´s späte Knorpelkirsche, Birne und die Ellerstädter Kirsche folgen fast im Tagesabstand. Die fränkische Hauszwetschge entlang der Gartenmauer zeigt ihre pastellenen Blüten und laden den Frühapfel Jakob Fischer ein, in seiner vollen Größe das Gartenbild zu prägen.












Im Schattengarten hat der italienische Aronstab den Winter im grünen Kleid verbracht. Jetzt ploppen zwischen den Anemonen die Stengel des Salomonsiegels empor. Zwischen den gelben Hundszähnen schauen fast täglich neue Nostaspitzen hervor. Der Schwarze Germer legt dies Jahr richtig zu.
























































Der Kiesgarten stimmt mit der Italienischen Wolfsmilch mediteran ein. Neben die verstorbene Quitte treibt einen neuen Trieb und wird bald wieder das Bild prägen. Weiße Tulpen ziehen sich wie ein Band durch den Kies. Im Vorgarten treibt der blaugrüne Saphiersprudel prachtvoll hervor.
















Im Staudengarten verwandeln weiße Narzissen die Beete in einen Sternenhimmel. Violette Iris bilden einen farblichen Kontrast.











































Im Tagliliengarten starten Eisenhut, Rittersport, Lilien, Taglilien und Pfingstrosen und bereiten sich für Ihren großen Auftritt vor. Ihre grünblättrigen Strukturen und Formen umspielen die roten Tulpen, silberblättrige Stauden lockern das Bild auf und der blauviolette Bodendecker füllt das Beet.






















Im Rosengarten thronen weiße Tulpen über dem Meer aus Himmelschlüsselchen. Während schaumweiße Tiarella im Schatten auf die letzten Sonnenstrahlen warten.







Im Gehölzgarten nebenan, im Schatten von Holunder, Kolkwitzie und Weigelie grüßen karminrote Elfenblume, Turiner Meister, Bärlauch und weißer Gedenkemein. Hier im Schatten spitzen die ersten Hosta hoch und warten auf das Licht.








Der Gräserpfad erstreckt sich längs des Gebäudes hinter den Zypressen. Vom Gartenzaun schaut der Betrachter in die Tiefe des Gartens bis zum Anzuchthaus. Dazwischen wechseln sich die Narzissen von gelb zu Ostern, weiß-gelb und, nach einer Pause, dem Weiß der duftenden Dichternarzissen ab.








Der Küchengarten lässt das Wasser im Munde zusammenlaufen, beim träumen von einer reichen Walderdbeerernte. Ein Kobold hatte im Februar Samen von Sauergrass in die Beete gestreut. Die aufkeimenden Möhren hatten zu kämpfen. Aber ein meditativer Zupfeinsatz in der warmen Sonne beseitigte diesen Schelmenstreich. Rhabarber wächst unter der reichlichen Kompostgabe hervorragend. Auch die Salate fangen in der Wärme endlich an zu wachen. Paprika und Tomate warten noch im Anzuchthaus auf die Eisheiligen. In der Kräuterschnecke beleben Semperviven die Steinritzen. Das frische Grün des Dost hebt durch seinen Kontrast die violette Thymianblüte besonders hervor.









Der Teichgarten mit den umliegenden Beeten ist im Frühjahr immer ein besonderer Ort. Hier fällt Morgens schon das erste Sonnenlicht in den Garten und verzaubert die Beete. Tags spiegelt sich der Himmel mit seinen Wolken im Wasser und abends verabschiedet sich die Sonne mit glitzernder Spiel und bringt die Blätter der Stauden zum Leuchten.













































