Kaffeeklatsch mit Walnuss-Johannisbeertorte

Der Februar ist ein kurzer Monat.  Die Tage werden deutlich länger und die Ungeduld wächst…….

Erste Hornveilchen warten beim Gärtner 😉

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So bietet sich ein Kaffeeklatsch mit Nachbarinnen und Gartenfreundinnen doch geradezu an! Diesmal habe ich Johannisbeeren in rot und schwarz aus der Gefriertruhe genommen. Im Sommer hatten wir eine gute Ernte und was ich nicht sofort verarbeite, friere ich ganz gern für Rote Grütze, Marmeladen, Dessert oder Kuchen ein. Walnüsse hatte ich noch im Vorrat, sie sind von der Nachbarin, die einen alten Walnussbaum im Garten hat!

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Hier nun zum Rezept für eine Springform mit 28 cm Durchmesser:

Boden:

  • 3 Eier
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 100 g gemahlene Walnüsse (oder Mandeln)
  • 2 EL Mehl
  • 1,5 TL Backpulver

Belag:

  • 500 g frische oder gefrorene Johannisbeeren, schwarz und rot
  • 180 g Zucker
  • 1-2 Päckchen Tortenguss oder etwas Speisestärke
  • 250 ml Sahne
  • 2 P. Vanillezucker
  • 400 g Schmand

Zum Garnieren:

  • Schokoladensplitter

Die Springform einfetten und den Backofen auf 170° vorheizen.

Für den Boden die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen. Butter mit Zucker und Eigelb dickschaumig rühren. Nüsse, Mehl und Backpulver vermischen und unterrühren. Den Eischnee unterheben und den Teig in die Form geben und im Backofen bei 170° etwa 25 Minuten backen. Auskühlen lassen. Den Boden auf einer Platte mit einem Tortenring umschließen.

Für den Belag die gewaschenen Beeren mit wenig Wasser und dem Zucker kurz aufkochen und je nach Flüssigkeitsmenge mit 1 oder 2 Päckchen Tortenguss andicken. Die angedickten Beeren auf dem Boden verteilen. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen, unter den Schmand heben.  Die Masse auf den Johannisbeeren verteilen und kalt stellen. Mit Schokoladensplittern bestreuen.

Anstelle der Johannisbeeren habe ich auch schon Kirschen genommen….

Zucchini-Möhren-Puffer mit Gurken-Kräuterschmand – schnelle und gesunde Küche

Die Zucchini-Schwemme hat uns erwischt….

Im letzten Jahr hatte ich Zucchini-Puffer ausprobiert – sehr einfach und total lecker!

Zutaten

  • 300 g Zucchini
  • 200 g Möhren
  • 1 große Zwiebel

Zucchini, Möhren und Zwiebel grob raspeln

  • 4 Eier
  • 150 g Mehl
  • 50 g Käse, gerieben
  • Salz, Pfeffer, Muskat evtl. eine Prise Curry
  • 1 Bund Blattpetersilie, fein geschnitten
  • Butterschmalz oder Öl zum Braten

Aus den Zutaten einen Teig zubereiten, Gemüse unterheben und in der Pfanne kleine Küchlein braten

Kräuter-Dipp:

  • 1 Bund Dill oder Schnittlauch
  • 1 Stück Salatgurke, fein gewürfelt
  • 2 Becher Schmand oder Joghurt
  • Salz und Pfeffer

Guten Appetit!

Spinat-Lasagne – schnelle und gesunde Küche

Seit 2 Jahren habe ich Neuseeländer Spinat im Garten – einmal ausgesät, kommt er immer wieder. Im September habe ich ihn fast verflucht, weil er ohne Ende wuchert. Sobald ich einige Spitzen abgezwickt habe, bilden sich immer wieder neue Triebe. Das ist ja eigentlich gewünscht, um das Hochbeet zu beranken.

Ich wasche ihn kurz, blanchiere und friere ihn dann, in Bällchen geformt, ein. So habe ich jederzeit küchenfertige Portionen.

Heute mache ich Spinat-Lasagne:

  • 1  Zwiebel
  • 1  Knoblauchzehe
  •  2 EL Butter
  • 500 g Blattspinat
  • Salz
  •  Pfeffer
  •  Muskat

Sauce:

  • 250 ml Brühe
  • 250 ml Sahne, süß
  • 250 ml Schmand
  • 80 g Parmesan

 

  • 12  Lasagneplatten
  •   3 Fleischtomaten

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen, würfeln und in Butter anbraten. Blattspinat waschen und kleinschneiden oder gefrorenen in 10 – 15 Min. dünsten und kräftig würzen (Lasagne saugt die Gewürze quasi auf).

Tomaten würfeln. Brühe erhitzen, Sahne, Schmand und Parmesan unterrühren. Lasagne-Blätter abwechselnd mit Spinat, Tomatenwürfeln und Sahnesauce in eine Auflaufform schichten. Mit Sahnesauce beginnen und enden. Lasagne  im Backofen bei 180°C zugedeckt 30 Min. backen. Danach noch 20 Min. offen backen.

 

Scharfe Zucchini – schnelle und gesunde Küche

Zucchini..erst kommen sie gar nicht oder zögerlich, aber plötzlich hast Du so viele, dass Du nicht mehr weißt, was Du damit machen sollst. Im letzten Jahr bekam ich ein Rezept meiner Garten-Freundin Dora und gleich ein Probe-Glas dazu. Die süß-sauren Zucchini haben uns gut geschmeckt, eine wunderbare Beilage zu Schinken oder Käse, auch zu einem frischen Bauernbrot.

 

 

Grundrezept:

  • 1 kg Zucchini
  • 400 g kleine Zwiebeln
  • 5 TL Salz
  • je 1 grüne und 1 rote Paprikaschote
  • 0,5 ltr. Weinessig
  • 300 ml Wasser
  • 300 g Zucker
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 EL Senfkörner
  • 3 TL Kurkuma

Zucchini waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln abschälen und in Ringe oder Streifen schneiden.

Beides in einer Schüssel mit dem Salz vermengen und 1 Std. ziehen lassen. Danach abspülen, abtropfen lassen und mit der streifig geschnittenen Paprika, dem Essig, dem Wasser, Zucker und Gewürzen aufkochen und 30 Min. sanft ziehen lassen. Noch heiß in Twist-Off Gläser füllen und verschließen. Hält 3-4 Monate.

Muscat de Provence – Kürbisrisotto – schnelle und gesunde Gartenküche

Im Garten ist es nass und kalt, daher beschäftige ich mich heute wieder mit dem leiblichen Wohl, dem Essen. Glücklicherweise mit Produkten aus dem eigenen Garten! Wir hatten zwei Muscat de Provence Kürbisse geerntet, zusammen brachten sie ca. 13,5 kg auf die Waage. Der kleine Nachkömmling ist nicht vollreif geworden, habe ihn aber trotzdem abgenommen, damit er bei dem Wetter nicht im Garten fault. Für mein Risotto nehme ich heute:

  • 500 g Kürbis
  • 50 g frisch gehobelter Parmesan
  • 250g Vialone- oder Avorio-Reis
  • 1/8 l trockener Weißwein
  • 3/4 l Brühe (ich nehme die Gemüsebrühe, die ich vor 2 Tagen selbst gekocht habe)
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 1 Zwiebel oder Schalotte
  • 1 Hauch Chili
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Vielfach wird der Kürbis im Backofen für 30 Min. gegart, ich bevorzuge wg. der Energiekosten und auch aus Zeitgründen eher das Garen der Kürbisstücke im Topf. Ein Viertel des Kürbis habe ich vorab zur Seite gestellt und schneide feine Stücke daraus, die ich kurz vor Fertigstellung zum Risotto gebe. Der Kürbis wird in Brühe gegart und püriert. In einem breiten Topf das Olivenöl erhitzen und die gewürfelten Zwiebeln darin andünsten. Den Reis einstreuen und ebenfalls glasig werden lassen. Mit Wein ablöschen und nach und nach Brühe und Kürbispüree und etwas Chili dazugeben – unter ständigem Rühren den Reis ausquellen lassen. Kurz vor Schluss die feinen Kürbisstückchen einrühren. Vor dem Servieren die Butter und den Käse unterheben – fertig!

Anstatt der Gemüsebrühe nehme ich auch gern Geflügelbrühe sofern vorrätig:-)

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Gemüsesuppe „Quer durch den Garten“ / schnelle und gesunde Küche

Heute haben wir den Lauch geerntet: 12 schöne Exemplare reichen gerade bis zum Sommer. Mitgenommen habe ich noch 1 Pastinake (fast so dick wie eine Zuckerrübe..) und 1 Rote Beete (der Rest wandert in den Lagerkeller bis zur Weiterverarbeitung). Das Mittagessen für heute bot sich geradezu an, garantiert köstlich auch ohne Geschmacksverstärker oder Extrakte:

  • 1/2 Pastinake
  • 5 Möhren
  • 1 Rote Bete
  • 1 Sellerieknolle
  • 1 gr. Stange Lauch
  • 1 Handvoll Topinamburknollen (die hatten wir wg. ihrer Wüchsigkeit in den Gemüsegarten umgesetzt und einige Stücke f. d. Verzehr aufbewahrt)

aus meinem Tiefkühlvorrat/eigener Anbau

  • Kohlrabi
  • Grüne Bohnen
  • Zuckererbsen
  • Blumenkohl
  • Wirsing
  • Bd. Liebstöckel / Maggikraut
  • Glatte Petersilie

Das Wurzelgemüse putzen, in kleine Stücke schneiden und in Öl kurz anrösten, mit Wasser aufgießen, mit Salz und Pfeffer würzen, kurz aufkochen und 1/2 Std. leicht köcheln lassen. Danach die restlichen Gemüse zugeben und knapp garen lassen. Zum Schluss Liebstöckel und Petersilie grob zerkleinern und ein paar winzig kleine Stückchen Chili in die Suppe geben.

Kräuterflädle, gerollt und in Streifen geschnitten, sind eine passende Einlage!

Die Reste vom Gemüse, auch die gut gebürsteten Schalen setze ich mit Wasser auf und lasse sie nach dem Aufkochen einige Stunden ziehen und reduzieren. Den Gemüsefond fülle ich heiß in Gläser. Abgekühlt halten sie im Kühlschrank  bis zu zwei Wochen.

Ein Zwetschgenkuchen der besonderen Art..

Für den heutigen Sonntag wollte ich einen Zwetschgenkuchen backen – ein großes Blech mit viel Obst und knusprigen Streuseln!  Als ich das Blech bestückt hatte, wollte ich es in den vorgeheizten Ofen schieben, öffnete die Klappe und – was war das? Das Blech passte gar nicht?!

Ich hatte wohl vergessen, dass der Backofen und Kochfeld im vergangenen Monat ausgetauscht wurde und der jetzige Ofen andere Maße hat! Das Blech war auf jeden Fall einige cm zu breit für den Ofen. Was tun?

Ich habe das Blech zur rechten Seite gekippt. Nach 5 Minuten floss die Teigmasse samt Zwetschgen und Streuseln abwärts. Was nach unten rutschte, musste letztendlich wieder zurück. Also holte ich das Blech heraus und schob es wieder rein, diesmal zur linken Seite gekippt.

So verbrachte ich eine geraume Zeit am Backofen. Als der Teig sich langsam verfestigte, holte ich nach und nach einen Flecken nach dem anderen aus dem Ofen, setzte diese auf das passende Blech und konnte den Kuchen endlich fertig backen.

Dieser Vorgang dauerte einschließlich Säuberung ca. 3 Stunden, aber das Ergebnis war köstlich!

Eingelegte Auberginen

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Bevor die Grillsaison endet, hatte ich noch versprochen, mein Rezept zu veröffentlichen:

  • Auberginen
  • Peperoncino, getrocknet
  • Oregano, getrocknet
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Knoblauch, hauchdünn in Scheiben geschnitten
  • Aceto balsamico
  • Olivenöl

Auberginen der Länge nach in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und übereinander schichten und mit einer Platte oder Teller beschweren. Nach ca. 1 Stunde das Wasser mit den Bitterstoffen abgießen. Die Scheiben abtrocknen und auf einem Elektrogrill oder in einer Grillpfanne von beiden Seiten grillen, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben. Das geht ziemlich schnell. Nach dem Erkalten schichte ich sie in ein Glas mit hauchdünn geschnittenem Knoblauch, gehacktem Peperoncino. getrocknetem Oregano, gemahlenem Pfeffer, zwischendurch ein paar Spritzer Balsamico und gutes Olivenöl, bis das Gemüse gut bedeckt ist. Wichtig ist, dass sich keine Luftbläschen bilden können und das Glas bis zum Rand mit Öl gefüllt ist. Nach dem Verschließen dunkel und kühl lagern. Auf die gleiche Weise kann man Zucchini , Paprika und Zwiebeln einlegen. Haltbar ca. 3 Monate. Schmeckt auch gut zu Schinken, Salami oder Käse.

Rheinische Bohnensuppe – schnelle und gesunde Küche

Ein Rezept aus Kindheitstagen, das sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut (meine Tochter ausgenommen;-)

Buschbohnen, Kartoffeln und Bohnenkraut

  • 750 g Buschbohnen o. Stangenbohnen
  • 200 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • Bohnenkraut, 4-5 Zweige
  • 3/4 ltr. Gemüsebrühe*
  • 1 EL Mehl
  • 1 Becher saure Sahne
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • Cocktailwürstchen oder Bockwürstchen
  • Bund Petersilie

Bohnenstücke mit dem Bohnenkraut in die kochende Brühe geben, nach 10 Min. die Kartoffeln hinzugeben. Nach 20-25 Minuten das mit saurer Sahne angerührte Mehl in die Brühe einrühren, salzen und pfeffern. Danach kommen die Cocktailwürstchen hinein (oder in Scheiben geschnittene Bockwürstchen) Gut heiß werden lassen und mit frischer Petersilie servieren.

Wer das Ganze noch aufpeppen möchte: kleine Reibekuchen (Kartoffelpuffer) dazu reichen!

* Gemüsebrühe kann man auf Vorrat selbst herstellen: Schalen und Abschnitte von geputztem Gemüse friere ich immer ein. Wenn genug zusammen gekommen ist, setze ich Zwiebeln, Knoblauch in Öl auf, füge Sellerie, Möhren, Tomate, Lauch und alles, was sich angesammelt hat mit Wasser auf und lasse alles langsam köcheln. Anschließend gut salzen, pfeffern, evtl. noch etwas Chili dazugeben. Auf diese Weise kann man auf die bekannte Dose mit Aromen und allerhand Zusatzstoffen getrost verzichten!

Wer Zeit hat, kann frisches Wurzelgemüse raspeln und kleinschnippeln und im Backofen bei 80° C trocknen lassen, gut würzen und im Schraubglas aufbewahren.

Risotto con zucchine – schnelle und gesunde Küche

Die Lombarden und Venezier sind wahre Meister im Risotto kochen.

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Hier ein Rezept, dass die Gärtner erfreut – nach dem Motto „wieder eine weniger“

  • 300 g kleine, junge Zucchine
  • 30 g durchwachsener Speck
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer
  • 200 g Reis
  • 1 l Brühe
  • Parmesan, gerieben
  • Petersilie, gehackt

Zucchine in dünne Scheiben schneiden, Speck und Zwiebeln würfeln, Knoblauch in feine Scheibchen schneiden. Die Hälfte der Butter zerlassen und den Speck darin ausbraten. Knoblauch und Zwiebeln hinzufügen, die Zucchine dazugeben  und alles goldgelb braten. Den Reis dazugeben und durchrösten. Nach und nach die Fleischbrühe aufgießen, der Reis soll immer köcheln. Sobald der Reis al dente ist, mit der restlichen Butter und der Petersilie vermischen.