Möhrenaussaat im Winter

Neulich erinnerte ich mich an den Klostergarten der Benediktinerinnen Abtei zur Heiligen Maria in Fulda. Wir haben ihn noch nie besichtigt, aber irgendwo gab es in einer Zeitschrift einen Artikel über die Ordensfrau und Gartenbauingenieurin Christa Weinrich. Sie hatte damals schon interessante Tipps für den biologischen Garten und so bestellten wir das Buch “ Geheimnisse aus dem Klostergarten“. Hier schreibt sie z. B. über die Aussaat im Dezember.

Wir hatten zwar im vergangenen Jahr eine gute Ernte, aber durch einen frühere Ernte wird auch wieder Platz für Weiteres geschaffen. Die Steckzwiebeln sind ja bereits seit Herbst im Beet und gestern, am Neujahrstag, bekamen sie Gesellschaft. Die Möhren entwickeln sich nach Angaben der Ordensfrau mit einem deutlichen Vorsprung gegenüber den sonstigen Frühjahrssaaten. Sie werden wie immer dünn gestreut und mit wenig altem Kompost bedeckt. Zum Abschluss noch mit Reisig oder Stroh abdecken. Jetzt sind wir gespannt, wann wir die ersten Möhren ernten können.

Das Buch ist äußerst interessant und wird sicher zu einem guten Ratgeber für uns!

Hier geht es zur Benediktinerinnen Abtei:

http://www.abtei-fulda.de/gartenbau/gartentipp/index.html

Ernte in unserem fränkischen Garten Eden

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Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum.

Dieter Kienast

Aber es lohnt sich!            

Der wichtigste Aspekt ist die Qualität der Gemüse und Obstsorten: unbehandeltes, vollreifes und knackig-frisches Gemüse und Obst! Ein Sortiment, das Seinesgleichen sucht..

Das Gartenjahr hat uns im Umgang mit der Natur viel Entspannung gebracht und nicht zuletzt eine gute Ernte. Wir wollten wissen, wie viel wir auf ca. 100 qm reiner Nutzfläche anbauen und ernten können und haben daher unsere Erträge aufgelistet. Unberücksichtigt sind, da noch im Garten: Endivien, Pastinaken, Knollensellerie, Rote Rüben, Lauch und alle Kräuter.

Und hier ist unsere Liste (anklicken):    Ernte 2013

Kürbis -, Möhren – und Staudensellerieernte

Unsere Kürbisernte in diesem Jahr war gut. Von einer Hokkaido-Pflanze konnten wir sieben Kürbisse ernten. Komplett mit Schale habe ich sie mit Karotten, Zwiebeln und Chili zu Suppe verarbeitet und eingefroren. Zur kalten Jahreszeit schmeckt sie besonders gut. Die ebenfalls köstliche Variante mit Lauch und Ingwer hatte ich im vergangenen Jahr.

Wegen des bevorstehenden Temperaturrückgangs holten wir jetzt die zwei Muscat de Provence in die Scheune: Stolze 13,4 kg brachten sie auf die Waage! Ich lege ihn gern süß-sauer ein, aber das hat noch Zeit, da Kürbis bei kühler, trockener Lagerung sich durchaus hält!

Späte Möhren haben wir ebenfalls ausgebuddelt: sie lagern, vom Grün befreit, im feuchten Sand im Keller.

Der Staudensellerie ist wegen der Trockenheit nur zögerlich gewachsen und daher nicht sehr kompakt. Er muss vor dem Frost ins Haus – ich friere ihn, geputzt und in feine Stücke geschnitten, roh ein.