Nach der Trockenheit

Der Sommer 2018 hat uns alle ganz schön gebeutelt und wir freuen uns jetzt auf einen erholsamen Herbst. Der Garten hat sich etwas erholt, nach einigen wenigen Regenschauern und den kürzeren Sonnenstunden können wir unser normales Gießen wieder einhalten.

Im Kiesgarten haben sich die Stauden, Kräuter, Gräser und Rosen gut eingelebt. Besonders einzelne Gräser, Sedum und Kräuter machen ein schönes Bild. Selbst auf dem befahrbaren Kiesgarten haben sich die Minis erholt…..

 

Hosta, Farne und Co. scheinen die Mulchschicht aus  Kies zu mögen…(hoffentlich die Schnecken nicht 😉 )

 

Im Garten vorn dominieren die Gräser eindeutig – sie sind die Gewinner, sofern man die richtige Wahl getroffen hat.

 

Helianthus, Helenium, Rudbeckia in vielen Sorten strahlen um die Wette, während die Herbstastern jetzt langsam beginnen und Insekten sich bereits an den ersten Farbtupfern zu erfreuen…

 

Gravel Garden – der Kiesgarten

Seit dem Frühsommer herrscht auch bei uns arge Trockenheit und so entschlossen wir uns kurzerhand aus der Not eine Tugend zu machen.

Erinnert Ihr Euch? Ende März hatten wir unsere Einfahrt mit geeigneten Stauden bepflanzt, die sich auf magerem Boden bewähren. Sie haben in der ersten Zeit Wasser bekommen und tatsächlich durchgehalten. Der Boden des von uns angelegten Kräuter-und Duftgartens im Eingangsbereich ist von je her mit Bauschutt durchsetzt. Bei langer Trockenheit wird er steinhart und ist nicht zu bearbeiten. Wir bestellten Kies mit einer feinen Körnung und gaben etwa 7 cm als ‚Mulchmaterial‘ auf den Boden….

Kiesgärten zeichnen sich durch eine lockere, wie zufällig wirkende Pflanzung aus. Wege werden in einem Kiesgarten nicht angelegt. Man erkennt sie daran, dass dort keine Pflanzen wachsen, ansonsten sehen sie wie die restlichen Beetflächen aus. Wie praktisch – ich mag diese manchmal lückenhafte Bepflanzung, kann man doch jetzt die einzelnen Schätze viel besser beobachten und auch pflegen.

Geeignete Stauden für den Bereich hatten wir bereits, einige neue Stauden sind dazu gekommen.

 

Auch unsere Sitzecke im Schattenbereich bekam Kies als neuen Untergrund, so halten die Hostas und Farne die Feuchtigkeit  länger. Am Nachbarzaun, ein Maschendrahtzaun, pflanzten wir mehrere Panicum virgatum ‚Northwind’….

Wir sind bisher sehr zufrieden mit der Veränderung. Die etwas gröbere Körnung wird sich auf dem Fahrweg durchsetzen, aber der feine Kies füllt Lücken aus und wirkt stabilisierend. Durch die Zusammenlegung von Fahrweg und Beetfläche wirkt der Bereich sehr großzügig und stimmig.

 

 

 

Das Kiesbeet oder der befahrbare Kiesgarten

Es wird wieder gepflanzt…
in der Einfahrt wollen wir den Mittelstreifen, der beim Befahren unberührt bleibt, mit geeigneten Kleinstauden bepflanzen. Zum einen ist so viel Kies einfach langweilig und zum anderen wollen wir den zwangsläufig wachsenden Beikräutern vorsorglich  entgegenkommen.

Im Herbst 2015 hatten wir im Rahmen eines Kanalschadens den alten Betonbelag entfernt und später dann durch Flusskies ersetzt.

So fuhren wir gestern bei nicht gerade freundlichem Wetter Richtung Rödelsee zur Staudengärtnerei von Till Hofmann und Fine Molz .  Wir hatten uns angemeldet und freuten uns auf das Beratungsgespräch. Zuvor hatten wir uns schon 4-5 Stauden ausgesucht und bekamen noch 4-5 Empfehlungen – wir nahmen alle 🙂

Zu unserem Sortiment erklärte er uns alles, bekamen noch eine ausführliche Staudenliste und so fuhren wir ganz glücklich wieder heim. Heute haben wir unsere Schätze verteilt, sie von der Erde befreit, gut gewässert und tief eingesetzt.

 

Sobald sie angewachsen sind und sich etwas ausgebreitet haben, stelle ich sie näher vor….momentan sieht man noch nicht allzu  viel 😉