Der Februar beginnt mit Schnee und Kälte

Nach den trüben und milden Wochen hat sich der Winter nun doch noch eingestellt! So bekommen die Stauden ihren Winterschutz. Der Garten sieht auch gleich wieder viel freundlicher aus mit dem leichten Winterkleid.

 

Die Hühner sind offenbar nicht ganz so begeistert, sie müssen sich wohl erst an den Schnee gewöhnen.

 

Nach Schnee schieben war der Wein heute fällig. In Flaschen abgefüllt kann er jetzt noch im Weinkeller reifen….

 

Die Kübelpflanzen haben wir gestern noch ins Atelier gebracht. Mediterrane Pflanzen wie Oleander können kurzfristig Kälte von  etwa -5° vertragen, aber in der kommenden Woche geht es mehrere Tage bis – 9° C herunter, da sorgen wir lieber vor!

Winterschutz und Einlagern – jetzt wird es kälter

Immer noch haben wir tagsüber zweistellige Temperaturen und daher sämtliche Kübelpflanzen einschließlich unserer Blumenkästen draußen gelassen.

 

Die Pelargonien blühen noch sehr schön. Am Wochenende ist allerdings Kälte und Schnee angesagt und wärmer wird es danach kaum.  Unser Kalthaus, wir nennen es die  Orangerie 😉 , haben wir im Sommer bereits mit Regalen ausgestattet.

DSCF2845

Hier werden die Blumenkästen ihren Platz einnehmen, während Oleander und Granatapfel später ans Fenster kommen. Der Raum ist ungedämmt und nicht unterkellert, daher sorgt ein aus Bohlen und Brettern gebautes Podest für Abstand. Ein Thermometer zeigt uns an, wann wir für zusätzlichen Wärmeschutz sorgen müssen. Ausreichend Vlies und Leinensäcke liegen bereit.

DSCF6382

 

DSCF6383

Die Blüten der Pelargonien haben wir jetzt entfernt, Verwelktes, gelbe und kraftlose Blätter mit einem scharfen Messer abgeschnitten und die gesamte Pflanze eingekürzt. Im Winter, in der lichtarmen Zeit, wird nur ganz wenig gegossen, gerade so viel, dass sie nicht eintrocknet. Im März holen wir sie wieder hervor, setzen sie in frische Erde und kürzen sie ein weiteres Stück. Jetzt braucht sie mehr Licht und langsam auch mehr Wasser, um kräftig zu wachsen. Unsere Pflanzen haben wir z. T. schon seit 7-8 Jahren!

DSCF6372

Die mediterranen Pflanzen vertragen durchaus kurzzeitige Temperaturen um -5 °C, daher lassen wir sie noch draußen! Luft und Licht so lange wie möglich ist unsere Devise!

 

Unser „Kalthaus“ – das Winterquartier unserer Pflanzen

Der Anbau des Hauses, der Erweiterung der Scheune, dient unseren Kübelpflanzen und Knollen als Winterquartier.

Knollen von Dahlien holen wir nach dem ersten Frost aus dem Boden, lassen die Erde abtrocknen und legen sie dann in Kisten.

Unsere Geranien stammen noch aus dem Sauerland, dort haben wir sie vor ca. 8 Jahren gekauft. Im Herbst holen wir sie herein, stellen sie kalt und lassen sie in der Erde fast eintrocknen. In den nächsten Wochen sammeln wir das trockene Laub ab. Im Januar fangen wir an, sie mit wenig Wasser zu gießen, eher zu betröpfeln. Ende März, wenn die ersten Triebe schon wieder ihre Hälse herausstrecken, hole ich sie heraus, nehme das Verblühte und inzwischen vertrocknete Laub weg, kürze die Wurzeln etwas ein und setze sie in frische Erde. Nun bekommen sie auch wieder mehr Licht und wachsen dementsprechend.

In den letzten zwei Jahren habe ich festgestellt, dass auch hängende Geranien, Petunien und Heliotropium arborescens – Vanilleblume prima überleben. Hier verfahre ich ähnlich und habe gute Erfahrung gemacht.

Oleander, Engelstrompete und Granatapfel stellen wir auch hier herein. Bisher ist es ihnen gut bekommen. Sobald die Temperaturen unter Null absinken, bekommen sie noch einen zusätzlichen Frostschutz.