Der Garten, der Teich, im Gewächshaus und das Frühbeet

Nach unseren Kurzreisen nach Dortmund, ins Sauerland und nach Potsdam hatten wir allerhand zu tun! Eine Wagenladung voller Pflänzchen wurden ausgepackt, sortiert und nach und nach eingepflanzt. Bis heute habe ich noch eine Reihe von Geranium cantabrigiense ‚Biokovo‘ , Phlox paniculata ‚Natural Feelings‘ , Miscanthus oligostachyus ‚Nanus Variegatus‘ und Heuchera micrantha ‚Palace Purple‘ einzupflanzen! Das Mistwetter und eine tüchtige Erkältung halten mich aber momentan davon ab! Und so schaut es derzeit aus:

 

 

In der Vorwoche hat sich Reinhard dem Teich gewidmet. Im September schauen wir uns den Wassergarten am Sündenborn von Claus Gering und den Staudengarten Gross Potrems von Jochen Wegner an und holen uns sicher Anregungen für unseren kleinen Teich. Schilf und Sumpfiris noch vom Vorbesitzer haben den gesamten Teich eingenommen. Bereits vor 3 Jahren hatten wir Platz gemacht, aber das Zeug wächst unbeschreiblich und ist gänzlich ungeeignet für einen Privatgarten. Erst im kommenden Jahr werden wir den Teich ganz umgestalten, aber dennoch war es nötig, das Gröbste herauszuholen…Die Forsythie wird herausgenommen – sie ist für die Fauna eigentlich nutzlos. Ich bin gespannt, wie es wird 🙂

 

 

Das Gewächshaus Marke Eigenbau hat den Sturm „Niklas“ prima überstanden.

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Die Pflänzchen sind inzwischen kräftiger geworden und nicht geschossen! Heute werde ich einiges pikieren und die Tomaten in normale Erde setzen

 

Natürlich haben wir inzwischen auch unser Frühbeet aufgebaut…siehe auch Beitrag vom Vorjahr

 

Mit den Vorbereitungen sollte es ein gutes Gartenjahr geben 🙂 Und wir wünschen Euch jetzt ein sonniges Wochenende – bei uns in Franken scheint sie schon…..

Das Mini-Gewächshaus ist fertig

Wir haben uns schon vor längerer Zeit vorgenommen, ein kleines Gewächshaus für die Anzucht zu bauen. Vom Umbau im vergangenen Sommer haben wir einige Fenster beiseite gestellt, die wir jetzt gut gebrauchen konnten.

Hier bekommen die jungen Pflänzchen ausreichend Licht und Sonne von morgens bis abends. Der Platz ist ausreichend für unseren Bedarf. Es gibt auch weiterhin unser Frühbeet mit Pferdemist!

In der kommenden Woche wird im Sockel Erde aufgefüllt. Zubehör wie Thermometer, Gartengeräte, Blumentöpfe usw. stelle ich noch zusammen und dann kann es endlich losgehen! Artischocken, Paprika und Chili stehen zum Umzug schon bereit.

In diesem Jahr ziehe ich auch Amaranthus, Lobelia, Eryngium, Echinops ritro u.v.m. an…..ich werde berichten!

Der Garten im April

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Nach unserem Besuch in Potsdam hatten wir reichlich zu tun: Beete erweitern, Beikräuter entfernen und die neuen Hemerocallis aus dem Foerster-Garten und von Christine an den Teich setzen. Ecchinacea, Achillea ptarmica (die Schafgarbe), das Lungenkraut und die Glockenblumen von Lena wurden in den Staudenbeeten verteilt.

Die Gemüsebeete wurden gesäubert, Salate, Rotkohl, Spitzkohl und Blumenkohl gesetzt. In das Frühbeet konnten wir jetzt Tomaten, Paprika und Auberginen und die Zucchini von Andrea setzen. Die Steckzwiebeln und die Petersilie im Herbst gesetzt, haben sich prächtig entwickelt. Die Erbsen sind jetzt 4 Wochen in der Erde und die Puffbohnen seit Mitte Februar.

Die Gemüsebeete sind knochentrocken, der Regen fehlt enorm. Alle 3-4 Tage gießen wir mit Brunnenwasser, so dass sie das Nötigste bekommen.

Die letzten zwei Nächte ging das Thermometer unter Null – bis jetzt kein Problem für uns, da unser Garten einerseits durch die Sandsteinmauer und andererseits durch das Haus geschützt wird. Trotzdem kontrollieren wir unsere Obstbäume, Sträucher und Rosen. Die historischen, alten Rosen sind winterfest und wenn sie nicht gerade frisch gepflanzt sind, macht ihnen so ein Frost nichts aus!

 

 

Es ist doch erstaunlich, wie weit die Natur schon ist…

Der Frühbeetkasten

An der Stelle des Frühbeetes vom Vorjahr wird ein Loch von ca. 70 cm ausgehoben. Da der Mist des Frühbeetes vom Vorjahr zu lockerem Humus geworden ist, geht dies recht leicht. Der benachbarte Holunderbaum hat seine Wurzeln in diesen nährstoffreichen Boden ausgestreckt. Die Wurzeln kappe ich und fahre nun zum Reiterhof, um mehrere Wannen und Kübel frischen Pferdemistes zu beschaffen. Dort kennt man mich schon und ist bei dem Befüllen der Behälter behilflich. Der Mist wird nun bis zum Rand in das Loch geschüttet und danach mit verdichtet. Dazu lege ich ein Brett oben auf und drücke den Mist zusammen. Anschließend wird eine Deckschicht aus dem Humus des Vorjahresbeetes aufgebracht und der Holzrahmen mit Klappe positioniert. Noch zwei Kannen Wasser frischen den Boden etwas auf und die Wärme produzierende Zersetzung des Mistes beginnt. Nach 2 Tagen ist der Kasten so warm, dass die ersten Pflanzen einziehen können. An der sonnigen Stelle wird es im Frühbeet tagsüber zu warm, so dass der Deckel hochgeklappt werden kann. Hier verbleiben die Pflanzen bis zum Umzug ins Beet nach den Eisheiligen Mitte Mai.

Anbauplanung – Fruchtfolge im Küchengarten

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Frühjahr 2013

Bevor das Gartenjahr sich dem Ende neigt, haben wir unseren Plan noch einmal hervorgeholt und mit den tatsächlich angebauten Gemüsen verglichen. Der Plan wurde gestern aktualisiert und gedruckt. Er dient jetzt als Vorlage für das kommende Jahr und mit kleinen bunten Schildchen werde ich später markieren, wo was hin kommt.

Fruchtfolgeplan 2013

Unser Fazit:

Das Feld mit den Kartoffeln war zu trocken – am Fuße des Holunders und einer Zwetschge wahrscheinlich kein Wunder! Der Boden allerdings ist fantastisch geworden und der Ratschlag der Nachbarn, dass die Kartoffeln den Boden am besten verbessern, hat sich bewahrheitet!

Die Erdbeerpflanzen vor den Brombeeren haben wir herausgenommen und entsorgt. Es war dort sehr mühsam zu pflegen und die Vögel hatten hier ganz leichtes Spiel! Die Kindel aus 2012 sind auf einem anderen Beet gut gewachsen und sollen für 2- 3 Jahre Frucht tragen.

Die Hochbeete haben sich bewährt! Die mediterranen Pflanzen wie Auberginen, Paprika, Chili und Tomaten sind sehr gut gewachsen und haben reichlich Frucht getragen. Möhren, Zwiebeln, Porree waren so gut wie noch nie zuvor. Der Dill sät sich immer wieder selbst aus und verträgt sich gut mit dem Wurzelgemüse.

Während Rotkohl und Wirsing gute Erträge lieferten, sind Blumenkohl und Brokkoli nicht so gut vorwärts gekommen, es war oben auf dem Hügelbeet einfach zu trocken. An dieser Stelle wird im Frühjahr das 4. Hochbeet entstehen, dann wird die Feuchtigkeit besser halten. Allerdings soll Kohl im Folgejahr nicht auf der gleichen Stelle angebaut werden.

Die Buschbohnen waren ganz ordentlich, aber die Erde ist sehr schnell abgesackt und somit hatten Schnecken leichtes Spiel, weil wir sie nicht so leicht entdecken konnten. Hier werden wir im Oktober sehr viel Humus auffüllen müssen.

Mit Rosenkohl und Dicken Bohnen war kein Staat zu machen – woran es lag? Ich weiß es nicht, sicher die Trockenheit!

Die Gurken ins alte Regenfass zu setzen war genau richtig! 52 Salatgurken haben wir bis heute von zwei Pflanzen ernten können und es hängen noch ein paar Exemplare! Hier im Fass hatten die Pflanzen genug Wärme und die Feuchtigkeit wurde gehalten.

Die Zucchini hat nicht gehalten, was wir von ihr gewohnt sind: nur wenige Früchte im Vergleich zu anderen Jahren. Hier war es sicher auch der Mangel an Wasser, trotz regelmäßigen Gießens.

Eine wichtige Rolle haben in diesem Jahr Ringelblumen und Tagetes übernommen: sie sorgen für Gesundheit im Beet und schmücken den Garten. Rote Melde, Mangold und Palmkohl und blühender Dill tragen zur Attraktivität bei.

Das Frühbeet

Frühbeetkasten2 Wochen späterHeute haben wir unser Frühbeet aufgestellt. Von Morgensonne beschienen, von einer Sandsteinmauer geschützt. Wir haben ein 70 cm tiefes Loch gegraben, mit Pferdemist und einer Schicht Gartenerde befüllt. Ausgedienter Sandkasten mit einem mit Folien bespannten Rahmen als Deckel. Im letzten Jahr haben wir schon gute Erfahrungen gemacht: bei frostigen Temperaturen herrschten im Frühbeet angenehme Temperaturen. Tagsüber geöffnet und nachts wieder geschlossen, entwickelten sich die Tomaten, Auberginen, Paprika, Zucchini und Kürbis wunderbar! Als die Pflänzchen später ihren angedachten Platz einnahmen, war das Frühbeet frei und wir haben hier eine kletternde Zucchini „Black Forest“  wachsen lassen.