Mit Gelassenheit ins neue Gartenjahr

Die letzte Märzwoche beginnt und wir stellen fest, dass wir schon arbeitsintensivere Zeiten im Garten erlebt haben. Unsere Hochbeete und Hügelbeete sind bereit, Zwiebeln, Pastinaken und Möhren sind ausgebracht, Paprika, Chili und Tomaten stehen im kalten Gewächshaus, einige Stauden geteilt und manches zur Vermehrung vereinzelt.  Etwa 41 Liter Regen haben wir im März gemessen und unsere Regenfässer und Tanks sind gut gefüllt.

Im Eingang wachsen die Tulpen im Herbstbeet heran, der Kies als Mulchschicht wird der Pflanzung Vorteile bringen, der Hof ist der heißeste Ort im Sommer und hatte im August nahezu Werte über 40°! Der kleine, im Sommer absonnige Teil, da vom Wein beschattet, beherbergt unsere Hostas und andere Schattenpflanzen.

Der Kiesgarten sieht schon gut aus, wir freuen uns über das Wachstum einzelner Pflanzenschätze..

Die Kieswege im Staudengarten gefallen mir auch, momentan sieht es noch recht ‚ordentlich‘ aus, aber das wird sich mit dem Wachstum schnell verlieren 😉  Zunächst hilft der Kies auch hier, die Übergänge in die einzelnen Bepflanzungen feucht zu halten und vor arger Sonne zu schützen. Mag sein, dass im Laufe der Jahre, wenn die Kronen der Obstbäume größer werden, das nicht mehr unbedingt nötig ist, aber aktuell hilft es, auch die Freude am Garten nicht zu verlieren.

Ein sonniger Herbsttag lockt Besucher

Ein langes Wochenende mit sonnigem Herbstwetter liegt hinter uns. Nach einem kräftigen Regen am Morgen des Feiertags ließ die Sonne uns nicht im Stich und erfreute viele Besucher des Offenen Ateliers aus nah und fern! Zu Beginn gab es die Führung durch den Gräserpfad mit den Skulpturen, danach ging zur Erläuterung der Technik in die Atelierräume.

 

Die Besucher ließen es sich nicht nehmen, hinterher noch den herbstlichen Garten zu erforschen. Die leuchtenden Farben der Astern waren genauso gefragt wie der Palmkohl im Küchengarten…..

Auch die Presse war vor Ort, hier die Berichte in Reinhard’s Blog

Winterbeschäftigung – Pflanzen-Index

Herrliches Winterwetter! Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und klirrende Kälte!

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Seit langer Zeit hatten wir vor, unsere Pflanzen aufzulisten – jetzt ist sie endlich fertig! Ich bin mir zwar sicher, dass das eine oder andere Pflänzchen noch fehlt, aber das Meiste sollte gespeichert sein. Für uns selbst habe ich noch Fotos zu jeder Position verlinkt, da kann man u. U. schnell mal nachschauen 😉

Die Angaben der Herkunft, Größe, Blütezeit und Farbe sind auf der zweiten Seite und hier nicht gespeichert.

Pflanzen-Index

Schon jetzt sehe ich, dass mir etliche Astern und Kräuter fehlen…;-)

Pflege der Staudenbeete im Oktober

Laut Wetterprognose wird es jetzt ungemütlich! Wir haben die letzten sonnigen, trockenen Tage noch genutzt und im Garten verbracht. Unkraut gezupft, Rasen geschnitten, Fallobst gesammelt und einige Möbel schon verräumt. Beet für Beet haben wir uns angeschaut und notiert, was wir ändern möchten. Meist hat man die Änderungswünsche im Frühjahr wieder vergessen.

 

Einiges, was wir im letzten Jahr eingepflanzt hatten, war nicht stimmig und kommt woanders hin oder wird verschenkt. Echinops ritro, die blaue Kugeldistel z.B., passte farblich und auch vom Wuchs her nicht ins Beet. Sie ist ein wahres Insekten-Magnet, aber alle unsere Pflanzen sind bienenfreundlich, von daher brauchen wir uns keine Gedanken zu machen. Auch die Nachtviole, Hesperis matronalis, wurde versetzt. Sie blüht und duftet wunderbar, aber kommt in unseren Staudenbeeten nicht recht zur Geltung: unten viel zu viel Grünzeug, nimmt sie anderen Stauden Platz. Sie hat im hinteren Teil des Gartens wieder ihren Platz gefunden und erfreut uns hier.

Eingeschleppter Giersch hat sich in einigen Beeten breit gemacht und Erde muss aufgefüllt werden. So haben wir uns das erste Beet vorgenommen, bis auf den Miscanthus alles herausgeholt und Wurzeln und Erde auf Giersch untersucht. Dann haben wir die Erde aufgefüllt und die Stauden neu positioniert und wieder eingepflanzt. Das war eine ziemlich zeitaufwändige Arbeit, die sich aber lohnt! Im März werden wir den Miscanthus noch herausnehmen und vom Giersch befreien. Selbst wenn der Giersch wiederkommt (was er ohne Zweifel tut!) – das erste Jahr hält er sich bestimmt zurück! Diese Pflegemaßnahme macht man eigentlich im Frühjahr, aber in diesem Beet gibt es sehr viele Iris, die bereits im Mai blühen. Abgeschnitten wird bei uns noch nichts, alles bleibt bis zum Frühjahr. Lediglich die versetzten Stauden kürzen wir ein, um ihnen das Einwachsen zu erleichtern.

Hier noch ein paar Herbst-Impressionen……..

 

Und Flora und Fauna harmonieren, wie man sieht:

 

und wie sieht es bei Euch aus?

Herbstanfang mit Astern-Vielfalt

Im vergangenen Jahr hatten wir noch einige Herbstastern gepflanzt, um mehr Farbe ins Beet zu bekommen. Noch sind nicht alle richtig aufgeblüht, aber man kann schon erahnen, welche Farbenpracht bald zu sehen ist.

 

Die Herbstastern schneiden wir im Juni  stufenweise um ein Drittel zurück, sie blühen dann üppiger und länger. Auch sollte man sie alle paar Jahre teilen, das erhält die Staude gesund und blühfreudig. Aber die Trockenheit der letzten Wochen macht sich auch hier deutlich bemerkbar…

 

Im Hof sind sie noch nicht alle aufgeblüht…