Herbstbesuch 2017 im Karl Foerster Garten in Bornim

Im Herbst drängt es uns immer nach Potsdam-Bornim in den Karl Foerster Garten.  Es ist der Garten, aus dem wir immer wieder Anregungen für den eigenen Garten mitnehmen, dem wir sehr viel verdanken! Besonders gespannt waren wir auf die Ergebnisse der Sanierungsmaßnahmen am Wohnhaus. Im April stand ja noch das Gerüst für den Einbau der nach historischem Vorbild gefertigten Fenster! Jetzt fehlen nur noch einige Fensterläden und die Spaliere für die Wisteria…..ein wahres Schmuckstück!! ❤

Mit einer Spende kann jeder am Erhalt dieser Anlage mithelfen! Näheres hierzu bei der Deutschen Stiftung  Denkmalschutz

Der Garten präsentierte sich in wunderbarer Herbstfärbung………

 

Hier einige Blicke auf ein paar hübsche Details…heute haben uns die Mauern und Stufen genauer betrachtet..

 

man kann sich kaum satt sehen und nimmt wie immer ein paar hübsche Ideen mit nach Hause….

Der Bergle-Garten von Karina

 

„Ein Wunsch wird Garten“ – so heißt das Buch von  Karina Waltzer und beschreibt die Entstehung und Entwicklung ihres Gartens im Freiburger Stadtteil Lehen. Ich kenne Karina seit einigen Jahren durch Facebook, wo wir uns in verschiedenen Pflanzengruppen virtuell austauschen. Die klimatischen Bedingungen, unter denen sie im Südwesten Deutschlands ihren Garten pflegt, kommen den unseren ziemlich nahe. Ihr Garten, die Lage, die Pflanzenauswahl und ihr Fachwissen beeindrucken mich sehr und so war es mein großer Wunsch, sie und den Garten endlich auch in der Realität kennen zu lernen!

Am Freitag, auf dem Weg zu Gaby und Klaus, machten wir dann endlich den Abstecher nach Freiburg, Wir hatten einen Termin am frühen Nachmittag vereinbart und erreichten den Garten etwas früher als geplant. Auf dem Weg zum Eingangstor inmitten der Weinberge empfängt sie uns herzlich …

Der Abguss eines Ammoniten im Eingang (oben im Bild) zeigt uns: wir sind endlich da!!!

Vor der alten Sitzbank mit einem bepflanzten Steintrog teilt ein großes Kiesbeet den Weg.  Einige alte Apfelbäume mit niedriger Krone fallen sofort auf, sie geben dem Garten eine gewisse Struktur und Charme und beschatten im Sommer. Rechts führt der etwas breiterer Weg in leichten Bögen vom Eingang bis zur Hütte, die zahlreiche Gartengeräte beherbergt. Das Regenwasser wird vom Dach aufgefangen und in eine Zisterne geleitet – die einzige Möglichkeit, hiermit die Pflanzen zu versorgen.

Das Kiesbeet ist leicht erhöht und verbirgt auch durch geschickte Pflanzung den Blick auf andere Gartenbereiche und erhöht damit immer wieder die Spannung! An einer Seite des Gartenhauses ist ein hübscher Sitzplatz, wo wir gut beschattet den selbst gebackenen Kuchen und Kaffee genießen. Hier blickt man direkt auf das große Kiesrondell, dass mit niedriger Katzenminze  Nepeta faassenii ‚Walkers Low‘ eingefasst ist, in der Mitte eine Säule inmitten duftiger Blüten von Erigeron karvinskianus.

 

Man erahnt kaum, dass sich dahinter noch eine große Wiese befindet…..

 

und ein Pavillon mit einem kleinen Brunnen…..

Immer wieder bestaunen wir die Beete in ihrer unendlichen Vielfalt….vieles ist uns noch nicht bekannt und gespannt hören wir Karinas Erklärungen zu. Zum Abschluss lädt sie uns noch in ihren verwunschenen Hausgarten ein…

 

Es ist unmöglich, hier alle Eindrücke wiederzugeben – wir haben sehr viel mitgenommen ❤

Wir empfehlen ihr Buch und einen Besuch – hier geht es zu ihrer Seite

Der Garten von Gaby und Klaus

Der Garten von Gaby und Klaus liegt im Markgräfler Land, eine wunderschöne Region im Südwesten Deutschlands. Am Wochenende folgten wir ihrer Einladung zu einem Gegenbesuch bei ihnen. Beide sind ebenso ‚gartenverrückt‘ wie wir  – O-Ton Klaus: „der Garten war schon vor dem Einzug fertig“.

Das Niveau des Gartens liegt oberhalb der angrenzenden Straße am ruhigen Ortsrand. Eine breite Böschung ist üppig bepflanzt und vom Garten nicht einsehbar. Gegen Blicke von außen schützen gezielt gepflanzte kleine Hecken aus Buche und anderen Gehölzen, die wie Paravents eingesetzt sind. Wir fühlen uns nie neugierigen Blicken ausgesetzt.

 

Es dämmerte schon fast bei unserer Ankunft. Wir nahmen unseren Begrüßungstrunk auf der Terrasse und beschlossen, den Garten am nächsten Morgen ausführlich zu besichtigen. Mit einer riesigen Auswahl von französischen Käsespezialitäten, Pastete und Terrine, gesalzener Butter, feinem Baguette und Trauben wurden wir verwöhnt. Dazu gab es wunderbare Weine der Region.

Von der Terrasse blickt man in den Garten und eine dahinter gelegene Obstwiese mit altem Baumbestand. Als „geliehene Landschaft“ scheint sie dem Garten zugehörig. Man blickt nach links und entdeckt den markanten Trompetenbaum Catalpa. Wir folgen dem Weg, der zum Baum führt und entdecken Buchskugeln, Anemonen, Rosen,  Gräser und Geranium. Der Weg endet in einem Buchs umsäumten Rondell um den Baum. Ein seitlich angelegter Sitzplatz lädt zum Verweilen und Betrachten ein.

Gaby setzt nur sehr sparsam dezente Dekoration ein, sie fällt bei den vielfältigen Stauden und Gehölzen kaum auf.

 

Auf der gegenüberliegenden Seite des Gartens wird es deutlich herbstlich. Astern, Rudbeckia, Pennisetum, Panicum und Miscanthus zeigen Farbe und der riesige Oleander blüht noch immer…..

 

Uns fällt heute beim Betrachten der Fotos erst richtig auf, wie vielfältig und üppig der Garten bepflanzt ist…nicht zu vergessen Lonicera am Terrassengeländer, die Rosen und Clematis an den Obelisken, Kübelpflanzen mit Granatapfel, Aloe vera, Solanum, Palmen, Kamelien und Agapanthus und natürlich die Topfparade mit Hosta und die vielen Sorten des Efeu!! Das besondere Steckenpferd ist der Buchs in vielen Varianten geschnitten. Er bietet dem Betrachterauge immer wieder einen Ruhepunkt inmitten der Pflanzenvielfalt.

 

Wir sind gespannt, wie sich der Garten weiterentwickelt – es gibt neue Pläne!

Für uns war es ein schönes Erlebnis, den Garten in seiner tatsächlichen Größe und Schönheit zu sehen und die Gastfreundschaft von Gaby und Klaus zu genießen! Auf Wiedersehen im nächsten Jahr…..

Der Garten ist ein Privatgarten.

Der Garten von Bernd und Gabriele

Gabriele und Bernd stammen auch aus Dortmund und sind schon vor über 25 Jahren nach Unterfranken gezogen. Durch die Gartenleidenschaft, Facebook und unseren geliebten Fußballverein BVB,  haben wir uns auch inzwischen persönlich kennengelernt und hatten jetzt das Vergnügen, ihrer Einladung zu folgen und ihren Garten zu sehen!

Schon der Eingang verrät Gabrieles Sinn für hübsche Gestaltung und erfreut den Besucher!

 

Auf der Terrasse empfing uns ein schön gedeckter Tisch und natürlich ließen wir schon unsere Blicke schweifen…..

 

Von der Terrasse aus fällt der Blick auf ein großzügiges Buchsrondell, daneben ein leicht geschwungener Weg hinauf zum Pavillon, links und rechts mit Buchskugeln, verschiedenen Sedum, duftigen Sommerblühern und Rosen bepflanzt.

 

 

Schaut man vom Pavillon hinunter, zweigt der Weg unten etwa 10 Meter vor dem Wohnhaus nach links ab und umschließt eine weitere Terrasse. Dort war anfangs ein Pool, der nach dem Heranwachsen der Kinder nicht mehr genutzt wurde und jetzt einen weiteren Sitzplatz bietet. Umrahmt von großen Kübeln mit Agapanthus sitzt man hier gut geschützt und kann den Garten aus einer weiteren Perspektive auf sich wirken lassen.

Hier kommt erst am späteren Mittag die Sonne hin. Seitlich verdeckt eine von Bernd gebaute Ruine den Weg zum Gerätehaus und ein weiteres Gartenhäuschen, das Gabriele früher als Atelier für ihren selbst gefertigten Glasschmuck genutzt hat. Beide Häuser hat Bernd gebaut – eigentlich zu schade zu verstecken 😉 Aber wie so oft verbirgt der Gärtner gern seine Arbeitsecken , Pflanztische, Komposter und Regenfässer…Hier stehen auch zwei Hochbeete, die Gabriele für ihren Gemüseanbau nutzt.

Auf der anderen, gegenüber liegenden Seite des Gartens hören wir leichtes Plätschern….ein eingewachsener Bachlauf mündet in den Teich, der eingewachsen ist. Man entdeckt ihn, wie auch andere schöne Objekte nur, wenn man sich wagt, diese, durch geschickte Bepflanzung,  verwunschen wirkenden Orte zu betreten……

Überall finden sich raffiniert gestaltete Winkel,  alte Haushaltsutensilien mit Sempervivum bepflanzt, alte Wannen und Tröge mit Gräsern, Stauden etc……aber alles dezent und dem Auge gefällig arrangiert!  Leider hatte uns die Dämmerung inzwischen erreicht – beim nächsten Besuch mehr 😉

Wir haben sehr nett zusammengesessen und die Gastfreundschaft, das Abendessen ( es gab typische westfälische Küche: Pfefferpotthast mit Roter Beete, saure Gurken, Salzkartoffeln! Davor meine erste Kürbissuppe in diesem Jahr und anschließend Vanilleeis mit frischen Himbeeren….ein Gedicht ❤ ❤ ) Romantische Lichter überall im Garten und das Murmeln der Sprudelsteine ……ein heftiges Gewitter scheuchte uns ins Haus.

Dieser Garten ist wunderschön gestaltet. Die Bedingungen, unter denen hier gegärtnert wird, sind sehr schwer, da der Boden kaum zu bearbeiten ist. Was die Zwei hier geschaffen haben, verdient großen Respekt! Gern kommen wir wieder….es liegt ja so nah…quasi in der Nachbarschaft!

Der Garten von Barbara

Am Wochenende danach ging es zu Barbara und ihrer Familie. Barbara ist auch in der Gesellschaft der Staudenfreunde und bei Facebook in einigen Gartengruppen vertreten.  Sie wohnt im Tal der Fränkischen Saale und ist stundenweise im Weinbau tätig.  Der Weinberg liegt quasi vor der Haustür und ist ihr zweites Zuhause.  Schon bei der Anreise  kommt man ins Schwärmen…

 

Ihr Zuhause liegt am Hang, also muss man schon einige Außentreppen überwinden, ehe man in die obere Etage von Holger’s Elternhaus kommt. Aber schon wird man mit dem Anblick der vielseitigen und großzügigen Kräuterbeete entschädigt, die Barbara an der seitlichen Treppe angelegt hat. Hier findest Du alles, was Dein Herz oder Kochtopf begehrt…Thymian, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch….Frauenmantel, Griechischer Berg-Tee, Heil-Zyst, Zitronenmelisse, Johanniskraut u.v.m. Bei der Gelegenheit: Barbara hat ein Rotöl aus Johanniskraut selbst zubereitet – das hilft unsagbar gut gegen Insektenstiche und bringt sofort Linderung!

 

Vor der schattigen großen Pergola am Haus erstreckt sich eine große Obstwiese mit einigen alten Obstgehölzen. Sie bietet genug Spielraum für beide Mädchen.

 

Das gesamte Gartengrundstück ist mit einer dunklen Ligusterhecke umgeben.  Auf halber Höhe ist ein Sitzplatz angelegt, umgeben von Beeten und Pflanzsteinen. Echinacea, Gräser, Achillea, Scabiosa, Taglilien und natürlich Iris ….ein buntes, fröhliches Staudenarrangement, Nahrungsangebot und Spielwiese für die vielen Insekten und Falter!

 

Barbara liebt die Wiesen der Umgebung, Standorte von Orchideen, die anderswo kaum noch zu entdecken sind. Diese Liebe zur Natur wird in diesem Garten besonders deutlich! Überall entdeckt man kleine Pflanzenschätze, die in einen naturnahen Garten gehören.

Auf der rechten Seite  der Sitzplatzes entdecken wir das große Gemüsebeet und das selbstgebaute Tomatenhaus. Weiter unten wieder ein Beet mit Herbstastern, Iris, Akeleien und Herbstanemonen. Barbara erzählt, dass hier im Frühjahr die Zwiebelblüher ihren Auftritt haben.

 

Auf der linken Seite liegt das Gartenhaus, umgeben von einem buntem Band blühender Stauden, wie Brandkraut, Gelbe Flockenblume, Woll-Ziest und Rainfarn.

 

Weiter oben sieht man noch einen kleinen Sitzplatz, im Rücken noch ein weiteres Beet mit Flieder, Sedum und Gräsern. Die gesamte Fläche müsste mit Maschinen bearbeitet werden, der Boden ist steinhart und besitzt nur eine dünne Schicht Erde.  Irgendwann möchten Holger und Barbara auch das in Angriff nehmen, aber kommt Zeit, kommt Rat!

 

Auf dem Weg nach unten sehen wir hier und da liebevoll angelegte Beete, eines ist rund und ist wie ein Farbkreis mit Iris bepflanzt. Eigentlich hätte ich mir den schon im Mai ansehen wollen, klappte leider nicht.  Aber im nächsten Jahr!! Als wir uns dann auf den Heimweg machten (die Zeit verging wie im Flug), musste ich daran denken, wie viel Zeit und Kraft dazu gehört, dieses Grundstück zu pflegen! Allein schon die Pflanzen mit dem nötigen Wasser zu versorgen….Hut ab vor Barbara und Holger, die sich ihr Gartenparadies mit viel Liebe und Enthusiasmus geschaffen haben und der Natur genügend Platz und Vielfalt bieten!

Gartenbesuch bei Udo

Durch die Gesellschaft der Staudenfreunde haben wir im letzten Jahr Udo kennengelernt. Mit seiner Familie wohnt er nicht weit von uns in einer kleinen Gemeinde in Unterfranken. Über Facebook in einigen Gartengruppen hatten wir uns ein wenig ausgetauscht. Er war auch schon bei uns im Garten und jetzt freuten wir uns auf unseren Gegenbesuch bei ihm und seiner kleinen Familie.

Das hübsche neue Reihenhaus liegt sehr ruhig in einer kleinen Gasse. Das Gartengrundstück ist von allen Seiten eingegrenzt und auch die Nachbarn zeigen ihre Liebe zum Garten – schon dies allein macht mir die Region so sympathisch 😉

 

Tritt man in den Garten, ist auf der rechten Seite eine terrassierte Hangbepflanzung. Die Fenster im Untergeschoss sind größer als normal, damit die Zimmer mehr Tageslicht bekommen. Die Bepflanzung ist gut gewählt, Hosta und Heuchera, Astilben und Farne für die unteren Terrassen, weiter oben wird es bunt, der Phlox zeigte sich von seiner besten Seite.

 

Neben dem Lichtschacht beginnt ein Staudenbeet und endet mit einem schönen großen Bogen am Zaun des Nachbarn.  Helianthus salicifolius var. orgyalis, die weidenblättrige Sonnenblume schirmt den terrassierten Bereich vom Garten geschickt ab. Allium ‚Globemaster‘,  Euphorbia, Stachys monieri ‚Hummelo‘, Salvia nemorosa, Agastache, Echinacea, Stipa und weitere Stauden runden das Bild ab.

 

Der geschwungene Staudenstreifen auf der rechten Seite ist üppig bepflanzt, immer auch die Trockenheitsverträglichkeit der Stauden und Gehölze bedacht.

 

Unten angelangt, gibt es einen hübschen Sitzplatz und  den Naschgarten mit Walderdbeeren und anderen Köstlichkeiten, an der auch das Töchterlein Gefallen findet…

Auch auf der linken Seite vermitteln blühende Sträucher und Stauden das Gefühl, Du bist in einem Gartenparadies.  Die Rasenfläche in der Mitte lässt noch genügend Spielfläche und Platz für eine große Kinderschar!

 

Ein schöner Nachmittag in einem Wohlfühlgarten – vielen Dank ❤

Gartenbesuche auf der Rückreise

Am Sonntag ging es wieder zurück. Unser Facebook- und Gartenfreund Christian H. hatte uns eingeladen, seinen Garten zu besuchen, er stand schon lange auf unserer Wunschliste. So fuhren wir gemeinsam mit Andreas L.  zum Naturpark Hoher Fläming in Brandenburg, wo unser Ziel lag.

Dieser Garten ist ein wunderbarer, großer Sammlergarten.  Von Galanthus über Helleborus bis zu Gräsern und Gehölzen – hier kann man sich zu den entsprechenden Zeiten nicht satt sehen! Jetzt waren noch Helleborus in voller Blüte, wunderbare Schönheiten, die er zusammengetragen hat.  Und dann sah ich zum ersten Mal Sequoiadendron giganteum, einen Riesenmammutbaum und Fagus sylvatica ‚Purpurea Pendula‘, eine riesige Schwarzrote Hängebuche! Rundherum unterhaltsam war der Gang durch den 5000 qm großen Garten, weil Christian uns zu diesem oder jenem Gewächs entsprechende Geschichten erzählen konnte! Bestimmt werden wir den Garten noch einmal zu einer anderen Jahreszeit ansehen!

Hier geht es zu Christians Garten-Blog: http://gruenistoben.blogspot.de/

 

Dann ging es weiter in Richtung Südharz, wo Andreas sein Zuhause hat.  Wir kennen uns schon eine ganze Weile über Facebook, wo ich schon immer Fotos seiner riesigen Rosensammlung bewundern konnte. Nicht gerade jetzt die richtige Zeit um Blüten zu bewundern, aber  schon allein die Anlage seines Gartens, die Vielzahl von Frühjahrsblüher und Rosen anschauen zu können, waren Grund genug. Ganz bestimmt werden wir uns seine Rosenschätze zu gegebener Zeit anschauen!!

 

Es war rundherum eine gelungene Reise, die glücklicherweise noch vom Sonnenschein gekrönt wurde. Besonders gefreut haben wir uns, zwei bisher virtuelle Freunde jetzt auch persönlich kennengelernt zu haben!

Viertes Treffen im Foerster Garten

Jetzt war es endlich wieder soweit! Wie schon in den vergangenen Jahren trafen wir uns am letzten Wochenende zur freundlichen Hilfsaktion in Potsdam-Bornim. Diesmal wurde mein Lieblingsbeet, das Herbstbeet bearbeitet. Große Gräser (Miscanthus) wurden herausgenommen, geteilt und wieder eingesetzt, Bestände von verschiedenen Chrysanthemen, Astern und  Ceratostigma reduziert und Bergenien und Heuchera verjüngt.  Diesmal konnten wir den Mitgestalter des Herbstbeetes Christian Meyer kennen lernen, der uns anhand seines Planes zeigte, was genau gemacht werden sollte.  Foersters Gartenfee, die liebe Kristina Scheller, stand uns natürlich wie immer zur Seite und half tüchtig mit!

 

Nach getaner Arbeit setzten wir uns alle zusammen, stärkten uns und genossen den schönen sonnigen Tag im Foerster Garten.  Jeder durfte wieder ein paar der geteilten, übrig gebliebenen Stauden und Gräser für den eigenen Garten mitnehmen. Wir freuen uns schon jetzt wieder auf das nächste Jahr und das gemeinsame Gärtnern!!

Hier der Link zum ersten Treffen

Stippvisite im Gärtner-und Häckermuseum in Bamberg

In der vergangenen Woche hatten wir wieder lieben Besuch. Das ist immer eine gute Gelegenheit zu einem Ausflug.  Die Gärtnerstadt hatten wir bereits vor einiger Zeit gemeinsam besucht, aber das Museum hatte damals geschlossen.

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Das 1979 eröffnete Gärtner- und Häckermuseum widmet sich der Geschichte und Kultur der Bamberger Gärtner und Häcker (fränkisch für Winzer). Es ist in einem typischen Gärtnerhaus im Bamberger Gärtnerviertel eingerichtet. Das Museum zeigt mit Wohn- und Schlafraum, Küche, Vorratsraum, Hofplatz, Wirtschaftsräumen und Garten die Lebens- und Arbeitsumgebung einer Gärtnerfamilie um 1900.

Zum Rundgang empfiehlt sich unbedingt, den angebotenen Audioguide zu nutzen….es war sehr unterhaltsam und wissenswert!

 

Auf dem Dachboden zeigt die Dauerausstellung Arbeitsgeräte, ihre Anwendung, Gemüse, Samen und ihre Herkunft, und Wissenswertes über den Handel.

 

Im Hof findet man die Remise, das ‚Häusla‘ und die Mistgrube. In der Remise ein Brückenwagen mit Pflug und Korb und der Leiterwagen mit dem Jauchefass.

 

Jetzt gelangt man in den Garten, gleich vorn Gemüse- und Kräutergarten, weiter hinten Wein, Obst und Getreide! Es ist alles gut beschildert und erklärt und zwischendurch laden Bänke zum verweilen ein.

 

Am Ende gelangt man in den Bamberger Sortengarten, in dem lokale Sorten wie Zwiebel, Knoblauch, Rettich und Wirsing im Vergleichsanbau gezogen werden.

 

Es war ein rundherum gelungener Ausflug…….

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Hier geht es zum Museum

Es wird durchgeblüht – unser drittes Treffen im Foerster-Garten

Auf diesen Termin fiebern wir Gartenfreunde alljährlich hin:                                                 Jedes Jahr im Frühling treffen sich im Karl-Foerster-Garten in Potsdam-Bornim  eine Handvoll Freunde, die sich von einigen Facebook-Gartengruppen und der GdS – Gesellschaft der Staudenfreunde kennen.

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Hier dürfen wir nach Anleitung der Gärtnerin vorgegebene Beete von Stauden, Zwiebeln und Beikraut befreien.

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vorher

nachher

nachher

Alle paar Jahre wird das gemacht, um den Boden auszutauschen, Stauden und Gräser evtl. zu teilen und danach wieder mit sortenreinen Stauden zu bepflanzen. Dabei werden ausgegrabene Stauden, Wurzeln, Rhizome und Zwiebeln in Kisten fein säuberlich sortiert.

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Nach getaner Arbeit gibt es immer eine Stärkung. Jeder bringt etwas mit und somit ist es wirklich eine gemeinsame und sinnvolle Aktion. Was uns natürlich besonders freut, dass wir einige Pflanzen, die aussortiert werden, mitnehmen dürfen. Hinzu kommt dann noch ein privater Tausch unter Freunden. Nach einem ausgefüllten Tag fährt dann jeder wieder zurück, meist mit einem gefüllten Kofferraum…..nebenan ist ja auch noch die bekannte Staudengärtnerei 😉

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Natürlich gab es wieder besondere Hingucker…..

Sylvia war zum ersten Mal dabei und hat in ihrem Blog traumhafte Fotos gemacht – schaut doch mal rein!

 

Links zu den vergangenen Treffen

2015     und     2014