Der Wassergarten und der Garten im Wind

Von Potsdam aus sind es nur etwa 2 1/2  Stunden Fahrt zu Claus Gering, dessen Garten wir bereits 2015 besucht haben. Mit etwas mehr Kenntnis wollten wir seinen Garten nochmal ansehen. Bei bestem Wetter kamen wir an..

Gleich ging es zu ‚meinem Platz‘, wo ich die beste Aussicht habe!  Ein wunderbarers Motiv der ‚geborgten Landschaft‘, wo sich der Garten mit den angrenzenden Feldern paart….

Wir tauschen uns aus, über den Trockenstress der Pflanzen, über neue Beete, Vermehrung und neue Pläne, und ich entdecke wieder Neues für unseren Garten.

Nach geraumer Zeit kündigten dunkle Wolken Wetterwechsel an…..Claus holte aus seiner ‚Pflanzen-Anzuchtkinderstube‘ einiges für uns und so fuhren wir ein Stück weiter. Der riesige Garten, den er uns gern zeigen wollte, ist ein großes Projekt für leidenschaftliche Gärtner und für Claus, der diese Flächen geplant hat.

Sieht man diese Landschaften ….man mag kaum glauben, dass wir zuhause nur 1100 qm unser Eigen nennen 😉 ……

Gartenreise im September

Die Zeit vergeht wie im Flug…fast hätten wir vergssen, über unseren Kurzurlaub nach Berlin zu berichten. Im September habe ich Geburtstag und gleich danach folgt unser Hochzeitstag.  Grund genug, wenigstens für zwei, drei Tage zu verreisen.

Zuerst ging es nach Potsdam-Bornim in den Karl Foerster Garten. Eigentlich vergeht kein Jahr ohne diese wunderbaren Herbststimmungen…

Das Wohnhaus ist noch schöner geworden, die Fensterläden machen sich besonders gut auf dem hellen Verputz.  Im Senkgarten blühen die Bergenien ‚Doppelgänger‘, am Teich duftet der Wasserdost und im Teich schwimmt ganz fröhlich ein neuer Mitbewohner, ein Koi.

Das Steinkraut blüht nach Rückschnitt nochmal wunderbar und harmoniert besonders gut mit Sedum ‚Herbstfreude‘ .Die Prachtkerze Gaura lindheimeri, die jetzt als Oenothera lindheimeri bezeichnet wird, tanzt mit ihren zarten Blüten zwischen den Stauden herum.  Noch immer bewundere ich das Japanwaldgras Hakonechloa macra ‚Aureola‘ , das bei uns leider nicht so üppig wächst. Der Schneefelberich Lysimachia clethroides hat es mir heute angetan, aber ich verzichte auf die Pflanzung, denn er mag den Boden gern etwas frischer.

Es sieht wieder alles so perfekt gepflanzt aus. Die Goldrute Solidago rugosa sieht sehr hübsch und feingliedrig aus….wo ist eigentlich unsere im Garten geblieben?! Es war ihr bestimmt zu heiß und trocken…Die Astern sind noch nicht so weit, aber erste Chrysanthemen habe ich entdeckt…die möchte ich gern haben! Überall webt sich das ‚Haar der Mutter Erde‘ zwischen die Stauden!

 

Der Farbenrausch kommt erst mit der Blüte der Herbstastern, aber wir haben den Garten sehr genossen. Zum Schluß noch ein wenig zum Herbstbeet und in den Steingarten und dann in die benachbarte Gärtnerei 😉

Ein Sonntagsausflug in die nördlichen Haßberge

Nach der langen Sommerzeit nutzten wir den Sonntag, um mit unserem Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege und seiner Frau einen Ausflug in die Haßberge zu machen. Nach unserem Umzug war noch nicht allzuviel Zeit und Möglichkeit.

Die Haßberge sind ein Mittelgebirgszug nördlich des Mains in Unterfranken und im nördlichen Landkreis Bamberg. Das Hügelland wird durch das Maintal von seinem Schwestergebirge, dem Steigerwald getrennt. Die Randhöhen beider Waldgebirge fallen steil zum Main hin ab. Wir wohnen in Hainert, einem Ortsteil von Knetzgau, das wiederum am nördlichen Rand des Steigerwalds liegt, gehören aber zum Landkreis Haßberge. Der wiederum grenzt an die Landkreise Hildburghausen (Thüringen), Coburg, Bamberg, Schweinfurt und Rhön-Grabfeld.

Das Land der Burgen, Schlösser und Ruinen……die Grenzlage zum früheren Ostblock bewahrte das Gebiet viele Jahre vor der Ansiedlung von Großindustrie – ein Segen für die Natur! Mischwälder, Wiesen und Bilderbuchdörfer….man fühlt sich unsagbar wohl!

Zuerst ging es nach Rottenstein. Vom Friedhof aus hat man einen wunderschönen Blick nach Südwesten in das Haßbergevorland.

 

Weiter ging es nach Friesenhausen. Hier fanden wir den historischen Kaufladen von Lina Schmidt…wunderbar, was eine Initiative ereichen kann

 

Der alte Pfarrgarten, lange Zeit verwildert und sich selbst überlassen, wird seit einiger Zeit liebevoll von Christa Lampert unter Berücksichtigung von Ökölogie und Naturschutz gepflegt. Die tiefstehende Nachmittagssonne tauchte diesen idyllischen Garten in ein sanftes Licht – auch ohne bunte Blüten sehenswert! Dieses Kleinod wurde 2017 vom Wettbewerb des Landkreises ‚Natur im Garten‘ prämiert – für uns steht fest: das müssen wir gleich im nächsten Frühjahr wieder besuchen!

 

Das nahegelegene Wasserschloß Friesenhausen ist ein Renaissanceschloss. Um 1563 wurde der Burghof der ehemals gotischen Burg überbaut, Der Graben wurde trockengelegt und bepflanzt. Schloss Friesenhausen steht unter internationalem Denkmalschutz, das Grundstück mit dem angrenzenden Park ist 45 000 Quadratmeter groß. Seit 1989 wohnen Johann Friedrich von Eichborn und seine Frau Gundula hier.

 

Schließlich besuchten wir noch Henriette Dornberger in ihrem Forsthaus Wetzhausen und genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages…….

Eine Entdeckungsreise lohnt sich allein schon wegen der vielen verborgenen Schätzen die hier schlummern!

Ein fast verlorener Garten

Mit dem Namen Henriette Dornberger verbindet man Tischkultur auf höchstem Niveau. Als sie vor Jahren das alte Forsthaus in Wetzhausen mit ihrem Café zu neuem Leben erweckte, entdeckte sie einen fast verlorenen Garten, den Pfarrgarten.

Der Garten trägt den Namen „Ein Schatz im Verborgenen“. Damit ist die Stelle gemeint, die vor den Füßen des Betrachters am See zwischen zwei Schlössern – rechts dem jüngsten Schloss in Bayern, Schloss Craheim und links dem Wasserschloss des ältesten Adelsgeschlecht Truchsess von Wetzhausen liegt.

 

 

Bei unserem sonntäglichen Ausflug kamen wir gerade rechtzeitig zu einer Führung von Henriette Dornberger durch den Pfarrgarten. Ihr Garten ist in mehrere Räumen unterteilt. Der erste Raum ist, wie könnte es in einem Pfarrgarten anders sein, Christus gewidmet. Hier hat sie das Kreuz als allgegenwärtiges Zeichen dargestellt. Eine lange Tafel erinnert an das Abendmahl. Leider haben wir kein Foto gemacht, obwohl mir gerade der Blumenschmuck besonders gut gefiel. Den macht Henriette Dornberger je nach Jahreszeit natürlich selbst.

Sie erinnerte auch an die 5 Elemente der chinesischen Philosophie: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. So hat sie z.B. aus dem Baumschnitt ein Nest gebaut. Ihre Grundgedanken werden im Zitat von Rilke deutlich: „Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in einer Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart“

Wir verlassen den ersten Raum durch ein Tor: „Mit jedem Tor, das man öffnet, schließt man ein anderes. “

 

Im zweiten Gartenraum wird die phantasievolle Gestaltung mit einfachen Mitteln besonders deutlich.

 

Beim Aufräumen dieses Gartenteils entfernte sie eine große Brombeerhecke und öffnete damit den Blick auf den See. Hier sehen wir sie in ihrem Element, eine begeisternde Rednerin, der man gern zuhört und folgt.

 

Bis hierher sind wir im Pfarrgarten. Der hinzu erworbene Bereich des ehemaligen Truchseßgeländes ist der dritte Gartenraum.  Der war ursprünglich komplett überwuchert und musste erst von Hand freigelegt werden. Dabei kamen die Mauerreste der ehemaligen Zehntscheune zum Vorschein.

 

Entlang einer Bruchsteinmauer gingen wir auf das Schloss zu. Am Ende ihres  Grundstücks gegenüber dem Schloss befinden sich riesige Wurzeln alter Eschen. Hier kommen wir in den vierten Gartenraum. Neben dem Buchsrondell erstrecken sich Beete mit Rosen und Stauden. Ein Brunnen mit einer Fontäne schafft eine beruhigende Atmosphäre.

 

Zum Abschluss genossen wir einen heißen Kaffee in der Remise des Forsthauses und entschlossen uns,  den Besuch im Frühjahr mit offenem Himmel und vielleicht etwas Sonne zu wiederholen. In der Saison hat sie ihren privaten Garten jeden Sonntag von 14 – 18 Uhr geöffnet.

Hier gibt es weitere Informationen 

Natur im Garten in den nördlichen Haßbergen

Rabelsdorf liegt im nordöstlichen Teil des Landkreises unterhalb von Altenstein in einer Talsenke. In der Gegend um Rabelsdorf gibt es besonders viel Obstanbau.  Uwe und Birgit K. haben hier 1998 ihr Haus gebaut. Es liegt an einem seichten Hang am Randes des Dorfes in einer neueren Siedlung.  Denkt man hier an einen kleinen Garten, so irrt man sich gewaltig. So auch wir, als wir uns gestern Abend dort trafen.  Die Teilnehmer am Wettbewerb des Landkreises ‚Natur im Garten‘ treffen sich ein paar Mal im Jahr, um die vielseitigen und interessanten Gärten im unterfränkischen Landkreis Haßberge kennen zu lernen.

An einem alten Apfelbaum (Boskop) begrüßten uns die Beiden. Der Kreisfachberater für Gartenbau und Landespflege Guntram Ulsamer bedankte sich im Namen aller für die Einladung. Dabei wanderte unser neugieriger Blick schon über die zahlreichen Gehölze und den naturnahen Teich am Haus. Wir folgten einem kleinen Wasserlauf (der Trockenheit geschuldet ohne Wasser) zum oberen Teich..

 

Hier eröffnete uns Birgit, die gelernte Zierpflanzen-Gärtnerin, dass Uwe mit dem Bau des Hauses beschäftigt war und sie nun ihren Gartenideen Form geben konnte.  Noch am Teich entdecken wir verborgene Sitzplätze und hier und da Fundstücke, die die Stimmung untermalen. Bei der Hitze freute ich mich besonders über diese beschatteten Sitzplätze. Überkreuz gepflanzte Apfel und Birne bilden eine Laube, indem sie oben zusammenwachsen.

 

Jetzt wurde das Geheimnis gelüftet: wir befanden uns erst am Anfang des 5000 qm großen Gartens! Ca. 40 Meter breit und etwa 120 Meter lang den Hang hinauf!  So ein großer Garten, da darf ein gutes und beheizbares Gewächshaus nicht fehlen!

 

Vom Gewächshaus aus führt die Mittelachse den Hang hinauf, rechts liegt der Gemüsegarten…phantasievolle Rankgerüste und Fundstücke überraschen die Besucher.

 

Den Abschluss des Gemüsegartens bildet neben dem Erdbeerbeet ein weiterer Sitzplatz.  Auf dem Weg zur Mittelachse kommen wir am Lagerkeller vorbei – ein gewaltiger Kraftakt, den Uwe da vollbracht hat. Der Gewölbekeller aus Sandstein wurde in der Dorfmitte abgebaut und hier von ihm neu errichtet.  Er dient der Lagerung von Gemüse, Obst und Getränken..welch ein Luxus und ein Abenteuer der besonderen Art!

 

Gegenüber auf der linken Seite wird es ganz lebendig! Hier hat die Familie Zuwachs bekommen – zur Freude der Besucher…

 

Noch weiter oben wird es mediterran und Urlaubsgefühle kommen auf…spätestens hier merkt man den Fachmann des Gartenbaus.

 

Wir sind am Ziel, dachten wir – aber es ging noch ein Stück weiter und wir standen auf Obstwiese mit lauter Kirschbäumen!  Ein großartiger Blick über die Landschaft der Haßberge ringsherum und tief durchatmen!! Danke an Birgit und Uwe für die tolle Gastfreundschaft, wir alle wurden bestens mit fränkischen Bratwürsten und reichlich Getränken versorgt und haben spät bis in den Abend mit guten Gesprächen verbracht!

Zu Gast bei einer Rosenkennerin und Rosenfreundin in Kolitzheim

Immer auf der Suche nach schönen Gärten hatten wir am Sonntag die Gelegenheit zu einem Besuch bei Christine Bender,  Landwirtschaftsrätin im Gartenbauzentrum Bayern Nord am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kitzingen, unweit von Schweinfurt in dem idyllischen Dörfchen Kolitzheim.

Sie empfing uns in ihrem Garten vor der alten Remise mit einem Herz aus Rosenblütenblättern und neben ihrer Begrüßung erklärte sie die Bedeutung der Rose und lenkte den Schwerpunkt auf die Historischen Rosen. In einem Korb voller Duft hatte sie Rosenblüten der verschiedenen Rosenklassen, benannte sie und ließ uns daran schnuppern: „So intensiv riechen nur die Alten Rosen“.

Die Rosa damascena ‚Rose de Resht‘ ist die älteste Rose und ihr Duft ist unvergleichlich. Für einen Liter Rosenöl braucht man etwa zwei LKW Ladungen voller Rosenblüten…..jetzt versteht jeder, warum es so teuer und wertvoll ist. In der Vergangenheit galt die Rose besonders wertvoll in der Heilkunde, so dass sie, neben vielen Kräutern, unbedingt auch in die Bauerngärten gepflanzt wurde.  Damals gehörte die Rosa canina quasi zur Medizin. Heute ist sie der Inbegriff der Schönheit und wir stellen fest, dass nach dem 16. Jahrhundert mit Einführung der chinesischen Rosen und die darauf folgenden Züchtungen zugunsten der Schönheit der Duft weichen musste. Die Rose galt aber auch als Nahrungsmittel und damit sind wir schon wieder beim Thema ‚Speis und Trank’…

Sehr anschaulich erklärte sie uns die Herstellung verschiedener Köstlichkeiten und wir durften sie auch probieren: Rosensaft, mit Wasser oder mit Secco, Rosenbutter, Rosengelee auf Quark, Frischkäse ……schier endlos sind die Möglichkeiten mit der Königin der Blumen. In der Hofstelle zeigte sie uns all ihre Rosen, erläuterte Schnitttechnik und Pflege – es war rundherum ein wunderschöner Spätnachmittag.

Mit einem Gang durch den Pfarrgarten von Kolitzheim und einem Gedicht endete die interessante Führung, vielen lieben Dank!

Mit Erlaubnis verweisen wir gern auf die Seite von Christine Bender, hier findet Ihr auch viele erprobte Rezepte ❤

 

Besuch eines Rosengartens in Zeil a. Main

Am vergangenen Donnerstag waren wir in der näheren Umgebung. In Zeil a. Main gibt es die Grabengärten an der historischen Stadtmauer. Unter den Tipps bei Frankens Paradiese ist auch dieser Garten vom Ehepaar Schlegelmilch genannt.

 

Es hatte kurz zuvor wie aus Eimern geschüttet, nun waren wir froh, ohne Schirm den Garten ansehen zu können. Der Garten ist etwa 150 Jahre alt und immer schon in Familienbesitz geblieben. Die beiden jetzigen Inhaber haben den Garten vor etwa 30 Jahren so angelegt, wie er jetzt zu sehen ist. Die stolze Rosenliebhaberin präsentierte uns ihre Rosenschätze. Besonders aufgefallen ist uns ‚Himmelsauge‘, ein wunderbarer üppiger Rambler. Der Duft von ‚Mme. Boll‘ war überwältigend.

 

Alle Beete in der Mitte sind mit Buchs eingefasst. Herrliches Gemüse wächst hier. An der Stadtmauer entlang sind allerhand Stauden und Rosen gepflanzt, weiter hinten folgen die Himbeeren.

 

Im hinteren Bereich inmitten einer großen Wiese ist der Gartenteich. Das Plätschern habe ich immer noch in den Ohren. Ein riesiger Kirschbaum beschattet einen großen Teil der Wiese und die Gärtnerin erzählt, dass sie froh ist, mit den Staren ein Abkommen getroffen: sie bedienen sich oben und die Familie freut sich, wenn unten noch etwas zu pflücken ist 😉

 

Es war ein lohnenswerter Besuch und bei trockenem Wetter gehe ich sicher noch einmal dorthin!!

Gartenspaziergang auf einem ehemaligen Obsthof

Weitab vom Ortsrand liegt das Anwesen der Familie Franziska und Christian H. , das Haus etwa 400 m über NN.  Man erreicht das Haus über einen schmalen Pfad durch einen schön gestalteten Schattengarten, wo neben wunderbaren Päonien, vielen Akeleien auch diverse Blattschmuckstauden einen ersten Eindruck hinterlassen.  Oben angelangt, hat man von der Terrasse aus eine wunderbare Aussicht über das gesamte Hofgelände, die sich anschließende Landschaft der Haßberge bis zum nördlichen Steigerwald.

Ein Stück oberhalb der Terrasse befindet sich das Gewächshaus, wieder ein Stück höher eine Wiese mit dem Nutzgarten…wegen des Umbaus am Haus haben sich die Arbeiten am Gemüsebeet verzögert, aber der grüne Spargel klappt wunderbar!

Vom Nutzgarten aus führt der Weg durch Gehölz zum Rest einer Obstwiese mit derzeit noch ca. 250 Birnbäumen (Halbstamm). Am gegenüberliegendem Hang entdeckten wir eine weidende kleine Schafherde.  Wir durchquerten einen kleinen Forst mit drei Teichen und erreichten eine Wildblumenwiese mit einer Veitshöchheimer Mischung. Hier haben die Besitzer ein Glaskunstwerk aufgebaut, das im Gegenlicht der untergehenden Sonne vielfarbig strahlte.

Entlang des eigenen Weinberges ging es wieder zum Haus zurück, wo uns fränkische Bratwurst und Eigenbauwein erwartete!  In geselliger Runde haben wir uns ausgetauscht und in der Dämmerung ging es schließlich wieder heim.

Wir bedanken uns auch hier für die Gastfreundschaft und freuen uns auf einen Gegenbesuch im Juli!

Gartenspaziergang im Naturgarten

Beim letztjährigen Wettbewerb im Landkreis  „Natur im Garten“ beschlossen wir den Kontakt aufrecht zu erhalten und trafen uns in der vergangenen Woche bei Marion und Armin M.

Bei Ankunft wurden wir von einem fröhlichen und bunten Vorgarten begrüßt.

Am Haus entlang ging es seitlich ziemlich bergab….ein terrassierter Garten in Hanglage! Bereits bei Bau wurden das Gestein so positioniert, dass für Kleintiere wie Ringelnatter und Eidechsen reichlich Unterschlupf entstand.  Der Hang – ein einziger Steingarten mit Verbascum, Sedum und einer Vielzahl von Kakteen.

Weiter unten führte das Kiesbett zum Teich, alles wie ein natürliches Biotop sehr naturnah und stimmig gehalten, zur Freude aller Bewohner-

Der Küchengarten mit den Hochbeeten, in denen vielerlei Gemüse gesund heranwächst, obliegt der Frau des Hauses: “ Mein Garten – meine Regie“ 😉

Allerlei Gehölz bieten Vögeln und Insekten Unterschlupf und Nahrung und den Bewohnern im Sommer etwas Schatten. Alte Baumstämme werden gesammelt, als  Nistmöglichkeiten für Vögel und locken so die Natur in den Garten. Hier und da Wildblumen auf der Wiese – kurz: ein Paradies für Mensch und Tier!

Wir bedanken uns für den liebevollen Empfang mit Kaffee und Kuchen und freuen uns auf ein Wiedersehen!

Herbstbesuch 2017 im Karl Foerster Garten in Bornim

Im Herbst drängt es uns immer nach Potsdam-Bornim in den Karl Foerster Garten.  Es ist der Garten, aus dem wir immer wieder Anregungen für den eigenen Garten mitnehmen, dem wir sehr viel verdanken! Besonders gespannt waren wir auf die Ergebnisse der Sanierungsmaßnahmen am Wohnhaus. Im April stand ja noch das Gerüst für den Einbau der nach historischem Vorbild gefertigten Fenster! Jetzt fehlen nur noch einige Fensterläden und die Spaliere für die Wisteria…..ein wahres Schmuckstück!! ❤

Mit einer Spende kann jeder am Erhalt dieser Anlage mithelfen! Näheres hierzu bei der Deutschen Stiftung  Denkmalschutz

Der Garten präsentierte sich in wunderbarer Herbstfärbung………

 

Hier einige Blicke auf ein paar hübsche Details…heute haben uns die Mauern und Stufen genauer betrachtet..

 

man kann sich kaum satt sehen und nimmt wie immer ein paar hübsche Ideen mit nach Hause….