Im Wonnemonat Mai

Endlich ist er da, der Mai! Sonnig, mit etwas frischem Wind, das liebe ich ❤  Der Teich ist inzwischen fertig geworden: Folie geschickt versteckt und ein paar Steine aus der Region verteilt, so sieht das Ganze doch schon passabel aus!

Heute haben wir verschiedene Iris für die Flachwasserzone erhalten, die wir vorher bestellt hatten. Die Iris werden ohne Erde, 5 cm unter Wasser in ungewaschenem Kies eingesetzt. Vorstellen werden wir sie, sobald sie blühen.

 

Im Gewächshaus wachsen allerlei Gurken und Zucchini heran. Einige Tomaten warten noch auf ihren Platz im Freien, während Paprika, Auberginen, Artischocken und der größte Teil der Tomaten bereits im Garten weiter wächst, abends aber mit Haube ;-). Einiges an Sommerblumen wartet auf’s Pikieren und verschiedene Salatsorten keimen schon.

 

Wir genießen jetzt den Garten, täglich verändert er sich in Wachstum und Farbe. Am schönsten finden wir in ganz früh morgens oder aber in den frühen Abendstunden….

Unser Gartenteich

Bereits im November hatten wir über unseren Plan der Teicherweiterung berichtet. Der milde Winter hat es uns ermöglicht, Pflanzen übergangsweise zu versetzen und  die Forsythie zu entfernen. Etwa zeitgleich mit den Dacharbeiten fingen wir an, den Teich zu leeren,

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die Seerosen, das Hechtkraut und die Schwanenblume umzuquartieren.

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Die Libellenlarven haben wir sorgsam eingesammelt,

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um sie später wieder in den Teich zu geben. Die alte Folie haben wir entfernt und den darunter liegenden Sand heraus geholt und gelagert.

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Jetzt kam der anstrengendste Teil:  Erde, knochentrocken und ab 70 cm Tiefe nur aus Stein, musste heraus gegraben werden, um ein neues Teichprofil zu formen: eine große, langgezogene Flachwasserzone von 0 – 20 cm, seitlich mit einer Stufe bis auf 50 cm Tiefe und letztendlich der tiefe Bereich bis knapp 100 cm.

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Nachdem der Sand und die Folie eingebracht waren, wurden 2 Tonnen ungewaschener Mainkies 16/32 mm aufgefüllt auf ca. 5 cm. Jetzt durften auch die Seerosen wieder in den tiefen Bereich. Langsam füllten wir die erste Stufe mit Leitungswasser. Mit einem Drainagerohr bauten wir eine Kapillarsperre: die Folie wurde über das Rohr gezogen und in einer sich anschließenden Mulde mit Kies gefüllt. Die Ränder der Folie werden erst später geschnitten, wenn der Teich sich endgültig gesetzt hat. Diesen Vorgang haben wir leider nicht fotografiert, weil es zu Zweit äußerst anstrengend war.

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Dann pflanzten wir Pontederia cordata , das Hechtkraut und Butomus umbellatus, die Schwanenblume in die vorgesehene mittlere Stufe.  Wieder wurde Wasser zugeführt. Zum Schluss setzten wir noch Lythrum salicifolia, den Blutweiderich und Caltha palustris, die Sumpfdotterblume in die Flachwasserzone ein.

Am nächsten Tag füllten wir den Teich bis zum Rand und entdeckten voller Freude die ersten Wasserschnecken und eine Reihe von Molchen, die sich im Wasser tummelten.

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Für die Uferrandbepflanzung nahmen wir zunächst bereits vorhandene Stauden und Gräser: Hakonechloa macra ‚Aureola‘ , Eupatorium fistulosum ‚Riesenschirm‘, Bergenia, Alchemilla mollis, Iris sibirica, Hosta, Arum italicum (von einer lieben Gartenfreundin), Helianthus salicifolius und einige Hemerocallis. Das angrenzende Taglilienbeet bietet jetzt einen schönen Abschluss.

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In den nächsten Wochen werden wir noch einige Iris laevigata aussuchen, da Iris pseudachorus, die gelbe Sumpfiris so entsetzlich wucherte. Mit einigen Steinen, etwas Kies und mit evtl. etwas Totholz werden wir den Folienrand abdecken. Wir werden berichten und dann auch ein paar erste Bilder einstellen.

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Zwischenbilanz – Gedanken zum Jahresende

Fünf Jahre ist es nun her, seit wir unsere Utopie im Garten haben umsetzen können. Die Planung  aller Gartenteile hatten wir für 5 Jahre projektiert. Heute denken wir zurück an die Zeit, in der wir mit dem Entwurf begannen. Im Mittelpunkt stand die Suche danach, was unserem Leben, unabhängig von Geld und materiellem Erfolg, Glück, Gesundheit und Erfüllung bedeuten könnte.

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In einem Fernsehbeitrag über Japan sahen wir einen Bericht über „Das Dorf der Hundertjährigen“. Diese Hundertjährigen waren sehr agile, ältere Menschen, denen es viel Freude bereitet, ihre Lebensmittel selbst anzubauen, zu verarbeiten und sogar zu vermarkten.  Ähnliches fanden wir in einem Buch des Glücksforschers Mihály Csíkszentmihályi. Er hatte in weltweiten Studien quer durch alle sozialen Schichten recherchiert. Schließlich hatte er ein einfaches Ehepaar gefunden, das in einem Dorf lebte und dort seine Lebensmittel selbst anbaute. Dies waren für ihn die glücklichsten Menschen seiner Studie. Zu der Zeit zeigten sich auch gesundheitliche Probleme innerhalb der Familie und im Freundeskreis und es wurde empfohlen, die Ernährung auf eigen angebautes  Gemüse umzustellen. Gute Gründe, uns nicht von unserem Vorhaben, selbst Gemüse und Obst anzubauen, abbringen zu lassen.

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Natürlich kamen von vielen Seiten Einwände, dass wir heute in einer arbeitsteiligen Wirtschaft lebten und für die Produktion von Nahrungsmitteln Spezialisten am Werk wären, die zudem noch billiger produzieren könnten. Es wäre ja so viel „Arbeit“ im Garten – „das lohnt sich doch nicht!“

Alles bekannte Tatsachen, die aber durch immer wieder in der Presse zu lesende Skandale oder Berichte über beigemengten Zusatzstoffe in der Verarbeitung, Dünger und Spritzmitteln bei der Aufzucht, eine nicht sehr einladende Vorstellung vermitteln. Zurück bleibt ein Unbehagen und Misstrauen. Vorausgesetzt wird bei der Argumentation der Miesmacher stillschweigend, dass die Produktion zur Profitmaximierung eine Qualitätsmaximierung bedeuten würde.  Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun – das ist Lebenserfahrung!

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Wir haben das Argument mit der „nicht lohnenswerten Arbeit“ mal für uns untersucht und dabei herausgefunden, dass übers Jahr durch kleine Handgriffe hier und regulierendes Eingreifen dort doch ein erklecklicher Betrag bei der Ernte zu Buche schlägt, nur durch etwas Bewegung in guter Luft und Sonne. Auch wird bei der Argumentation der Leistung nie berücksichtigt, dass dies eine Freizeitbeschäftigung ist, der Aufwand eigentlich nicht zu rechnen ist. In der Buchhaltung wird von „eh-da-Kosten“ gesprochen,  wir sind ja eh da und verbringen unsere Freizeit an der frischen Luft. Aber das überzeugendste Argument ist die deutlich bessere Gesundheit, was wir u.a. auf das eigene Gemüse zurückführen.

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Dass es sich bei der Gartenarbeit um etwas anderes handelt, als eine schwere Last und Bürde, fällt uns ein, wenn wir an die Ausführungen von Csíkszentmihályi zum Thema „Flow“ denken. Jeder Gärtner kennt das Gefühl, wenn er nach einem anstrengenden Arbeitstag in den Garten kommt und dort noch so viel Arbeit wartet – Arbeit in der er ganz aufgehen kann und ihn die Zeit vergessen lässt. Es ist ein in der Tat eine kreative Arbeit und Kreativität ist bei der Gartengestaltung gefragt.

Ein Besuch im Küchengarten des Rokoko-Schlosses in Veitshöchheim zeigte uns, dass Anzucht von Gemüse auch ein hoch ästhetischer Genuss sein kann.

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Bei uns hat der Küchengarten- oder Nutzgarten den gleichen Stellenwert wie der Rosen- oder Staudengarten, nicht zu vergessen der Wassergarten und die Gräser.

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Einige unserer Bloggerfreunde, Gartenfreunde sind erfahrene Fachleute, aber auch viele Freizeitgärtner, die sich seit vielen Jahren intensiv mit Stauden, Gräsern und Gehölzen beschäftigen. Wir sind froh, von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen zu lernen und dies auch in unserem Garten umsetzen zu können.

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Unser Garten soll ein Garten der Sinne sein – ein ästhetisches Erlebnis – allen Sinnen ein Fest – der Duft alter Rosen, die würzige Erde unter dem Schnittlauch im Frühjahr, oder das Summen der ersten Bienen am Haselnussstrauch und das vielstimmige Konzert nie gehörter Vogelstimmen an einem Morgen im April – und das Brummen der Hummel am Abend, die zerbröselnde Erde beim Pflanzen – die rauen Blätter des Salbei oder das Streifen der Hände durch hohe Gräser im Herbst und das Knirschen der Kiesel unter den nackten Füßen – der unerwartete Blick beim Wechsel von Nah und Fern und Unerreichbarem – ein kleines Stück Land für Entdecker.

 

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Wir wünschen Euch allen, unseren Lesern und Freunden ein gutes Neues Jahr                          und Freude und Energie beim Umsetzen Eurer Pläne und Vorhaben!

Schnee-Intermezzo zum Advent

Rechtzeitig zum ersten Advent gab es ersten Schnee! Der verzaubert jeden Garten, findet Ihr nicht auch? Hühnern macht Schnee und Kälte gar nichts aus, für sie eine schöne und interessante Abwechslung! Leider gab er nur ein kurzes Gastspiel, aber immerhin genug, um ein paar Fotos zu machen und uns in vorweihnachtliche Stimmung zu bringen!! ❤

 

Schnell ein, zwei alte Weinkisten geholt, den Kranz noch mit ein paar Beeren bestückt und fertig ist der Eingang. Im Laufe der Woche werde ich noch ein Windlicht aufstellen, aber alles nach und nach! Leider hat sich der Schnee schon wieder verabschiedet….

Teicherweiterung und der neue Aussaatplan für 2016

Der gestrige Sonntag war ideal, den Mittag draußen zu verbringen und, quasi vor Ort, zu planen. Die Hühner durften dann auch wieder aus ihrem Freigehege hinaus in den Garten. Hier im Laub nach Schnecken und Würmern zu suchen, macht auch mehr Spaß als im Gehege!

Unser Teich wird  um einige Meter an Flachwasserzone erweitert. Die Stufen im Teich waren nicht zu bepflanzen, das wollen wir ändern. Die Taglilien und den Wasserdost haben wir bereits versetzt, die Forsythie samt alter Baumwurzeln ausgegraben, um Platz zu schaffen.  Die Flächen, die im Frühjahr nach Fertigstellung, bepflanzt werden sollen, haben wir errechnet. So kann ich in aller Ruhe passende Gewächse aussuchen und auf Termin bestellen.

Auf den Fotos sieht man sehr deutlich, wie rasant sich die Sumpfiris wieder ausgebreitet hat, nachdem der Teich im April gesäubert wurde. Jetzt wird alles herausgenommen, damit Wurzelreste nicht für erneutes Wachstum sorgen. Beim Besuch im Wassergarten in Sündenborn Anfang September hatten wir uns schon etwas informiert und jetzt noch das Fachbuch von Claus Gering zu Rate gezogen. Es macht richtig Spaß, nach den richtigen Teichpflanzen zu suchen.

Im Gemüsegarten sieht es schon ganz ordentlich aus, lediglich noch etwas Porree, Sellerie, Mangold und Endiviensalat befinden sich in den Hochbeeten. Freie Beete sind aufgefüllt. Wir stecken unsere Zwiebeln im Oktober und säen dann im November die Möhren dazu. Das hat sich bei uns als optimal erwiesen. So war es jetzt notwendig den neuen Aussaatplan zu erstellen:

Hier ist der Aussaatplan 2016

Wir haben vier Hochbeete, dazu 5 kleinere Beete am Boden und an der Mauer unser Tomatenbeet. Nach 5 Jahren Tomaten möchten wir dort Zucchini und evtl. 1 – 2 Auberginen anbauen.

Jetzt werde ich meine Samenvorräte kontrollieren und dann bei verschiedenen  Bio-Saatgut -Firmen bestellen! Am 20. Februar 2016 findet in Iphofen wieder ein Saatgut-Festival statt – das werde ich mir diesmal nicht entgehen lassen!

Ernte im Garten und der langersehnte Regen

Die Ernte im Garten fällt in diesem Jahr erstmals nichts so aus, wie in den vergangenen Jahren.

Kompletter Ausfall bei Pastinaken, Fenchel, Blumenkohl und Sellerie! Erstaunlicherweise machen Zucchini und Gurken das Rennen, obwohl sie doch sehr viel Wasser brauchen.  Paprika und Chili kommen ebenfalls gut! Bei den Tomaten bin ich auch nicht ganz zufrieden, da ich älteres Saatgut verwendet habe und dummerweise sind davon mindestens 5 verschiedene Nasch-Tomaten. Das passiert mir nächstes  Jahr bestimmt nicht noch einmal! Nun tragen Ochsenherz, die gelben Fleischtomaten und die „Schlesische Himbeere“ ganz normal, sodass die Ausfälle nicht so arg sind!

 

Bereits vor ein paar Wochen litten wir schon unter akutem Wassermangel. Die Johannisbeeren, schwarz und rot, die Jostabeeren und die Stachelbeeren trugen reichlich, aber durch die Hitze und frühe Trockenheit fiel fast die Hälfte ab! Das Gleiche erleben wir jetzt mit den Äpfeln, Birnen und Zwetschgen. Es ist eine Schande, mit anzusehen, wie alles verdirbt. Fallobst muss direkt aufgesammelt werden. Jetzt, im August sind die Wespen aktiv und fallen über das Obst her, sogar am Baum! Unsere Sorge ist der Wein – am Muscat bleu haben sie sich schon bedient….

 

Hier könnt Ihr sehen, wie sehr die Natur unter der Dürre gelitten hat:

 

Relativ unberührt von Trockenheit und Hitze blieben die Rosen…..

Nach vielen Wochen mit fast unerträglichen Temperaturen hat es am Wochenende endlich geregnet. Die Fässer und der Teich sind wieder voll und die Erde ist wieder einigermaßen feucht! Gerade zur rechten Zeit, konnten wir doch schnell noch ein paar Herbstastern ins Staudenbeet pflanzen 😉

Gartenbesuch

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Der Monat Juli hat es in diesem Jahr in sich……

Am 02.Juli, mit 38°C einer der heißesten Tage bisher, hatte sich Besuch angesagt: Christine und Renate, beide Facebook-Freundinnen und wahre Gartenfreaks hatten sich angesagt! Tapfer trotzten sie der Hitze und kamen nachmittags zu uns. Was Renate über unseren Garten sagt und wie sie ihn sieht, findet Ihr hier in ihrem Blog:  www.wurzerlsgarten.blogspot.de/

 

 

Die Taglilien – Höhepunkte im Garten

„Taglilien – die Blume des intelligenten Faulen“ – so sagte schon Karl Foerster und nur zu gern schreib‘ ich mir das auf die Fahne 😉

Sie füllen und bereichern ein Beet ungemein! Ein sonniger Platz und durchlässiger Boden und sie hat schon fast alles, was sie braucht! Das Taglilien-Beet am Teich ist inzwischen ein Jahr alt. Die gepflanzten Schätze haben sich derart gut entwickelt, so dass es mir schon Leid tut, sie demnächst umzusetzen. Zu Beginn hatten wir weniger Abstand zu anderen Stauden gelassen, aber jetzt merken wir schon, dass sie mindestens 40-50 cm benötigen. Hier zeigen wir die ersten…..

Zitronenriese - Tamberg 86

Zitronenriese – Tamberg 86

 

Fiesta Cubana - Tamberg 2005

Fiesta Cubana – Tamberg 2005

 

Hyperion - Mead 1924

Hyperion – Mead 1924

 

Hot Wire - Stamile 1986

Hot Wire – Stamile 1986

 

Raspberry Candy - Stamile 1992

Raspberry Candy – Stamile 1992

 

Knighthood - Schroeder 1948

Knighthood – Schroeder 1948

 

Sunny Bit - Tamberg 1998

Sunny Bit – Tamberg 1998

Der Teich und die Ziergehölze

Selten war er so klar, dass sich Gehölze im Wasser widerspiegeln. Hat sich die große Aufräum-Aktion im Teich also gelohnt!!

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Die Seerosen haben dicke Knospen und ich kann es kaum erwarten, bis sie sich richtig öffnen! Libellen tummeln sich am Wasser, die Molche ziehen ihre Bahnen und Wasserschnecken gibt es reichlich.

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Im Taglilienbeet sind Hemerocallis middendorffii erblüht und Eupatorium maculatum ‚Riesenschirm‘ und Eupatorium rugosum’Chocolate‘ zeigen ihren üppig wachsenden Blattschmuck. Später, im Herbst, schmücken sie mit ihren Blüten und verzaubern nicht nur uns durch den süßlichen Duft. Überhaupt legen wir großen Wert auf Pflanzen und Gehölze, die für die Fauna besonders attraktiv und nützlich sind.

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Am hinteren Ende des Gartens bildet eine Reihe von Ziergehölzen eine natürliche Grenze. Der Teichgarten und auch der Rosengarten bekommen so einen schönen Hintergrund. Gleichzeitig bieten sie der Fauna eine Nahrungsquelle sowie schützenden Unterschlupf.

Die Kolkwitzia amabilis – der Perlmuttstrauch gehört zur Familie der Caprifoliaceae – Geißblattgewächse und stammt aus Asien. Er blüht im Mai/Juni und verströmt einen leicht süßlichen Duft.

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Etwa zur gleichen Zeit blüht Weigelia ‚Bristol Ruby‘ . Trichterförmige Blüten in dunklem Rot geben einen schönen Kontrast zur Weigelie. Mit ihrer Blühfreudigkeit im Mai/Juni und ihrer Nachblüte im Spätsommer/Herbst ist sie ein schöner Blickfang.

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Der Garten, der Teich, im Gewächshaus und das Frühbeet

Nach unseren Kurzreisen nach Dortmund, ins Sauerland und nach Potsdam hatten wir allerhand zu tun! Eine Wagenladung voller Pflänzchen wurden ausgepackt, sortiert und nach und nach eingepflanzt. Bis heute habe ich noch eine Reihe von Geranium cantabrigiense ‚Biokovo‘ , Phlox paniculata ‚Natural Feelings‘ , Miscanthus oligostachyus ‚Nanus Variegatus‘ und Heuchera micrantha ‚Palace Purple‘ einzupflanzen! Das Mistwetter und eine tüchtige Erkältung halten mich aber momentan davon ab! Und so schaut es derzeit aus:

 

 

In der Vorwoche hat sich Reinhard dem Teich gewidmet. Im September schauen wir uns den Wassergarten am Sündenborn von Claus Gering und den Staudengarten Gross Potrems von Jochen Wegner an und holen uns sicher Anregungen für unseren kleinen Teich. Schilf und Sumpfiris noch vom Vorbesitzer haben den gesamten Teich eingenommen. Bereits vor 3 Jahren hatten wir Platz gemacht, aber das Zeug wächst unbeschreiblich und ist gänzlich ungeeignet für einen Privatgarten. Erst im kommenden Jahr werden wir den Teich ganz umgestalten, aber dennoch war es nötig, das Gröbste herauszuholen…Die Forsythie wird herausgenommen – sie ist für die Fauna eigentlich nutzlos. Ich bin gespannt, wie es wird 🙂

 

 

Das Gewächshaus Marke Eigenbau hat den Sturm „Niklas“ prima überstanden.

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Die Pflänzchen sind inzwischen kräftiger geworden und nicht geschossen! Heute werde ich einiges pikieren und die Tomaten in normale Erde setzen

 

Natürlich haben wir inzwischen auch unser Frühbeet aufgebaut…siehe auch Beitrag vom Vorjahr

 

Mit den Vorbereitungen sollte es ein gutes Gartenjahr geben 🙂 Und wir wünschen Euch jetzt ein sonniges Wochenende – bei uns in Franken scheint sie schon…..