Mit Gelassenheit ins neue Gartenjahr

Die letzte Märzwoche beginnt und wir stellen fest, dass wir schon arbeitsintensivere Zeiten im Garten erlebt haben. Unsere Hochbeete und Hügelbeete sind bereit, Zwiebeln, Pastinaken und Möhren sind ausgebracht, Paprika, Chili und Tomaten stehen im kalten Gewächshaus, einige Stauden geteilt und manches zur Vermehrung vereinzelt.  Etwa 41 Liter Regen haben wir im März gemessen und unsere Regenfässer und Tanks sind gut gefüllt.

Im Eingang wachsen die Tulpen im Herbstbeet heran, der Kies als Mulchschicht wird der Pflanzung Vorteile bringen, der Hof ist der heißeste Ort im Sommer und hatte im August nahezu Werte über 40°! Der kleine, im Sommer absonnige Teil, da vom Wein beschattet, beherbergt unsere Hostas und andere Schattenpflanzen.

Der Kiesgarten sieht schon gut aus, wir freuen uns über das Wachstum einzelner Pflanzenschätze..

Die Kieswege im Staudengarten gefallen mir auch, momentan sieht es noch recht ‚ordentlich‘ aus, aber das wird sich mit dem Wachstum schnell verlieren 😉  Zunächst hilft der Kies auch hier, die Übergänge in die einzelnen Bepflanzungen feucht zu halten und vor arger Sonne zu schützen. Mag sein, dass im Laufe der Jahre, wenn die Kronen der Obstbäume größer werden, das nicht mehr unbedingt nötig ist, aber aktuell hilft es, auch die Freude am Garten nicht zu verlieren.

Kieswege im Garten

Der letzte Sommer war ausschlaggebend für die Entscheidung. Jetzt begünstigte trockenes Februarwetter die zügige Umsetzung! Mitte Februar wurden die Grassoden entfernt und der Boden etwa spatentief ausgehoben. Dabei gab es schon den ersten Kaffee in der Sonne.

Dann wurde in der vergangenen  Woche mit noch vorhandenen Kalksandsteinen angefüllt,  schließlich nachgemessen und Flusskies aus dem Main bestellt. Am nächsten Tag kam die Lieferung.

Für uns war es eine gute Lösung, den immer trockenen, teilweise verbrannte Rasen  zu entfernen und durch Kies zu ersetzen. An verschiedenen Stellen geht der Kies in die Pflanzung über, um den Boden abzudecken und vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen. Noch sind die Bäume zu klein, um den Staudengarten zu beschatten, das mag in einigen Jahren ganz anders aussehen.

Die Schneeglöckchen scheinen sich auch wohlzufühlen……