Der Februar beginnt mit Schnee und Kälte

Nach den trüben und milden Wochen hat sich der Winter nun doch noch eingestellt! So bekommen die Stauden ihren Winterschutz. Der Garten sieht auch gleich wieder viel freundlicher aus mit dem leichten Winterkleid.

 

Die Hühner sind offenbar nicht ganz so begeistert, sie müssen sich wohl erst an den Schnee gewöhnen.

 

Nach Schnee schieben war der Wein heute fällig. In Flaschen abgefüllt kann er jetzt noch im Weinkeller reifen….

 

Die Kübelpflanzen haben wir gestern noch ins Atelier gebracht. Mediterrane Pflanzen wie Oleander können kurzfristig Kälte von  etwa -5° vertragen, aber in der kommenden Woche geht es mehrere Tage bis – 9° C herunter, da sorgen wir lieber vor!

Wintermonat Januar

Der Januar ist für uns der Monat, in dem wir neue Pläne schmieden, Saatgut kontrollieren, Liegengebliebenes erledigen und auch endlich einmal eines der vielen Gartenbücher, Zeitschriften und Fachbücher lesen, die sich im Laufe des Jahres bei uns angesammelt haben.

Im Garten gibt es nicht viel Neues. Wie auch bei den meisten von Euch blühen immer noch ein paar Rosen. Primeln und Schneeglöckchen blühen, die Winterlinge leuchten hier und da….vom Winter, wie wir ihn uns vorstellen, keine Spur!

 

Unsere kleine Hühnerschar ist froh, in diesem Jahr hinaus zu können, waren sie doch im letzten Jahr fast 5 Monate wegen der Vogelgrippe im Stall! Munter bewegen sie sich im Garten, picken heruntergefallenes Vogelfutter oder finden andere Köstlichkeiten! Aus den ehemaligen Küken sind hübsche Junghennen geworden. Hoffentlich haben wir in diesem Jahr wieder Glück!

 

Unseren roten Hauswein habe wir heute zum zweiten Mal geklärt, natürlich ohne irgendwelche Mittel wie Gelatine oder Eiweiß, sondern mit dem Weinheber, um die letzten Trübstoffe zu entfernen. Die letzten Liter mussten wir in Flaschen füllen – morgen werden wir sie nach Absetzen der Schwebteilchen wieder ins Fass füllen, um ihn möglichst unter Ausschluss von Sauerstoff reifen zu lassen.

 

Heute scheint immer mal wieder die Sonne, mal kommt etwas Schnee …….eine schöne Woche noch!

 

 

Familienzuwachs im Hühnerstall

 

An Christi Himmelfahrt schlüpften zwei Küken. Unsere Henne Zita hatte ca. 3 Wochen vorher angefangen zu glucken. Wir hatten gar nicht damit gerechnet und mussten uns erst einmal informieren, wie die Kinderstube einzurichten ist.  Pünktlich nach 21 Tagen schlüpften sie und waren fix auf den Beinen!  Allerliebst sehen die kleinen Wollknäuel aus……..seht selbst ❤

Hier geht’s zum Video 

Familienzuwachs im Hühnerstall

Seit einiger Zeit hatten wir schon darüber nachgedacht, noch ein, zwei Hühner dazu zu kaufen. Am vergangenen Freitag war wieder Markttag und so fuhren wir in aller Frühe dorthin.  Neben Schlachtgeflügel gibt es dort auch lebende Gänse, Enten und Hühner. Es dauerte nicht lange und wir hatten uns zwei Hühner ausgesucht. Diesmal zwei mit dunklem Gefieder: eine Bovans – und eine Rhodeländer-Legehenne.

 

Zu Hause angekommen, setzten wir sie zunächst in einen ausgedienten Holzkomposter, etwas abseits von den anderen Hühnern und gaben ihnen Wasser und Futter.  Am Abend setzten wir sie dann auf die Schlafstange.

 

 

Es dauerte einige Tage, bis Emma und Berta ihre neuen Familienmitglieder halbwegs akzeptierten, vor allem Emma hat die beiden ganz schön gezwickt und geärgert! Inzwischen haben sie sich aber aneinander gewöhnt und Caruso widmet sich nur zu gern den neuen Damen Zita und Martha.

 

Um den Hühnern etwas mehr Freiraum zu schaffen, sind wir dabei, Zäune zu bauen und ihnen freien Zugang zum Teich und zum Gehölz zu schaffen, aber den Zugang zum vorderen Garten zu versperren.

Einzug ins Gartenhaus

Heute war ein schöner und sonniger Tag! Eine gute Gelegenheit, endlich das Gartenhaus zu beziehen. Nach dem ersten Regen zeigte sich noch eine undichte Stelle, die wir mit etwas Teichfolie in der Traufe abgedichtet haben. Die Beete am Boden wurden mit magerer Erde aufgefüllt, die Ablagen eingefügt und schon konnten die ersten Pflänzchen einziehen.

  • Chili
  • Cynara scolymus – Artischocken ‚ Violet de provence‘
  • Capsicum annuum – Gemüsepaprika ‚Barguzin‘ + ‚Siziliana‘ + ‚Capia‘ + ‚Fiesta‘
  • Hesperis matronalis ‚Alba‘ – Weiße Nachtviole
  • Lobelia erinus – Männertreu
  • Alyssum (Lobularia maritima) – Steinkraut ‚Schneedecke‘
  • Tagetes tenuifolia ‚Lulu‘ – Studentenblume, polsterbildend, kleinblütig

Weitere Aussaaten sind noch im Haus:

  • Heliosperma (Silene) alpestris – Leimkraut
  • Verbena bonsariensis – Patagonisches Eisenkraut
  • Achillea grandiflora – Schafgarbe
  • Acanthus mollis – Akanthus
  • Cosmos ‚Picotee‘ + Cosmos ‚Day dream‘ – Schmuckkörbchen
  • Matthiola – Levkojen (aus Spanien, wunderbar duftend)
  • Campanula glomerata – Knäuel- Glockenblume
  • Hyssopus officinalis ‚alba‘ – Ysop, weiß blühend
  • Div. Tomaten…
  • Porree
  • Stangensellerie

Hier habe ich auch jetzt den frz. Estragon hineingesetzt, der im Spätherbst ausgegraben wurde, weil er nicht winterhart ist. Da es nachts noch sehr kalt wird, setze ich die Pflänzchen abends in Styroporkisten und decke sie auch damit ab.

 

Die Hühnerschar schaute heute Nachmittag neugierig zu – sie sind jetzt in ihrem Freigehege. Da das flotte Sabinchen auch den 2 m hohen Zaun überfliegt, haben wir heute noch einen Hühnerdraht obenauf gelegt und befestigt!

Anfang Februar im Garten

Seit einigen Tagen scheint endlich mal wieder die Sonne! Es ist zwar bitterkalt und ein eisiger Wind pfeift um die Ohren, aber warm eingepackt, kann man sich draußen schon etwas aufhalten.

 

Heute haben wir einiges an Stauden geschnitten, da uns die Zeit wegen einiger neuen Projekte knapp wird. Der Rebschnitt ist jetzt auch gemacht, die Haupttriebe sind auf Bleistiftstärke zurück geschnitten, die Jahrestriebe auf Zapfen geschnitten. Wir haben das bereits im letzten Jahr ausführlich beschrieben. 

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Die Tage werden wieder länger und die Hühner haben sich gut eingelebt. Da wir das Freigehege noch nicht eingezäunt haben und sie noch etwas fremd waren, mussten sie sich bisher mit einem Stündchen an der frischen Luft unter Aufsicht begnügen. Heute durften sie dann tagsüber im Garten bleiben. Zwischendurch verdrückte sich Sabinchen und legte ihr Ei.

 

Paprika, Chili und Artischocken sind bereits an ihrem hellen, aber kühlen Platz! Heute haben wir die Puffbohnen ‚Eleonora‘ gelegt – immer zwei in ein Töpfchen mit Anzuchterde. Die verrottbaren Töpfchen (ein Geschenk einer Garten-Freundin) haben wir jetzt kalt gestellt, sie können, sobald die Erde offen ist, ins Beet. Die frühe Aussaat ist zu empfehlen, damit sie gegen Schädlinge bzw. Läuse resistent werden. Der französische Estragon überwintert, ausgepflanzt im Topf, im Kalthaus. Und siehe da – er treibt schon wieder aus!! Ich freue mich riesig, da er ein unwahrscheinlich intensives Aroma besitzt!

Der Rosmarin und das Currykraut sitzen warm und geschützt in ihrem Laubbett – ich bin gespannt, ob sie den Winter wieder überleben 😉

Endlich Schnee und die Geschichte vom Hahn, der glaubte, über den Teich laufen zu können

Gestern, am Sonntag, konnten wir uns über eine leichte Schneedecke freuen! Alles wirkt irgendwie freundlicher, auch wenn die Sonne nicht scheint! Nach dem Frühstück ging es dann gleich hinaus in den Garten – stopp! – die Hühner durften mit!!

Etwas vorwitzig stürmte Caruso in Richtung Teich, tapste auf die dünne Eisfläche – und schwupps – war er eingebrochen!! Zu Tode erschrocken flatterte er wild herum und landete letztendlich wieder auf sicherem Boden 🙂 Leider versagte hier die Kamera . Wie es sich für einen galanten Hahn gehört, wartete er aber vor der Scheune, bis sich alle Gespielinnen wieder eingefunden hatten.

Bei dieser Gelegenheit konnten wir jetzt auch die beiden braunen Hennen auseinander halten: die mit dem hellen Gefieder ist Berta und die im dunkleren Federkleid ist Emma!

Mit einem Blick in der winterlichen Garten sind wir doch froh, auf den Rückschnitt einiger Stauden gewartet zu haben….

Das erste Ei und erster Auslauf im Garten

Eigentlich wollten wir heute das letzte der Hochbeete auffüllen, aber wegen des Wetters haben wir andere Arbeiten in der Scheune verrichtet, wie z. B. Lampe im Weinkeller ausgewechselt, die Balken für das Hochbeet gekürzt und einen Griff für die Hühnerklappe angebracht.

Erfreulicherweise haben sich alle Hühner gut eingelebt – sie scheinen sich wohl zu fühlen. Caruso geht ganz behutsam mit ihnen um und wirkt beruhigend auf sie.

Er kräht recht unterschiedlich. Heute früh fiel Schnee und da haben wir ihn gehört. Es ist aber nicht nervig laut und wir hören ihn wahrscheinlich nur, weil wir darauf achten.

Am Donnerstag, dem 4. Tag ihres Einzugs legte Sabinchen das erste Ei! Erst am 3. und 4. Tag hat ein frisch gelegtes Ei die beste Genußreife. Wir wollen erst einmal ein paar Eier sammeln, bevor wir sie uns als Frühstücksei schmecken lassen 🙂

 

 

Heute konnten sie schon einmal einen Gang nach draußen machen, der Zaun ist wegen des Wetters noch nicht eingesetzt, aber unter Beaufsichtigung konnten sie sich erst einmal umschauen und ein wenig im Garten picken. Zuerst ging Caruso hinaus, um die Lage zu inspizieren. Dann tauchte Sabinchen auf und zum Schluss erschienen Berta und Emma.

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist….

Am Sonntagmorgen noch entschlossen, erst einmal auf den Hahn zu verzichten, ergab sich am Nachmittag eine neue Sichtweise 😉

Unsere Nachbarin Dora kam auf einen Sprung herein, schaute sich fachkundig die Hühner an und gleich bemerkte sie: „die Weiße, die legt bald – das sieht man am Kamm…“ Also wieder etwas dazu gelernt!

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Dann erzählte sie von einer Verwandten, die auch bei uns in der Straße wohnt. Die hätten sich einen weiteren Hahn gewünscht und sich einen aus dem benachbarten Zeil angeschafft. Nun vertrugen sich die Zwei nicht ganz und so ergab sich die Möglichkeit, dieses Tier anzuschauen…kurz – wir haben jetzt einen Hahn! Ein prächtiges Exemplar!

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Wir haben ihn zu den Hühnern gebracht und sie haben ihn angenommen. Nach einiger Zeit konnten wir beobachten, dass sie alle ans Futter gingen und offensichtlich ganz zufrieden waren. Am frühen Abend statteten wir ihnen noch einen Besuch ab. Sie saßen ganz friedlich auf den Sitzstangen.

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Um 5 Uhr krähte offensichtlich unser Hahn, aber ihm folgten einige andere aus der Nachbarschaft!

Einzug der Hühner

Wer kennt es nicht, „Das Hühnchen Sabinchen“ das hübsche Bilderbüchlein von Marianne Speisebecher mit Illustrationen von Fritz Koch-Gotha??

Ein Auszug:

Sabinchen war im weißen Kleid das schönste Hühnchen weit und breit,

doch allen wurde es bald klar, daß es ein kleines Faultier war

und gar nicht zu bewegen, auch nur ein Ei zu legen.

Es denkt: Dazu sind andre da, die Tante Pips und die Mama

und auch die vielen bunten langweiligen alten Tunten.

Die kratzten Futter aus dem Mist; wenn das noch appetitlich ist?

So etwas macht kein feines Huhn! Sabinchen will das niemals tun.

Viel schöner wär’s, im Sonnenschein zu wandern froh durch Flur und Hain;

und lustig rief es in das Haus:“He, Miezekatze, komm heraus!

Das Wetter ist so wunderschön, laß uns im Wald spazieren gehn!“

Ich bin damit groß geworden und musste unwillkürlich daran denken, als ich das weiße Legehuhn heute früh sah! Wir haben uns heute für 3 Hühner entschieden, damit wir erst einmal Übung bekommen 😉 Der Züchter empfahl uns bei 3 Hühnern auf den Hahn zu verzichten und später, wenn noch einige Hühner dazukommen, einen Hahn mitzunehmen. So entschieden wir uns heute für gemischte junge Legehühner, die etwa in 2-3 Wochen die ersten Eier legen.

Gleich nach Ankunft sprang die Weiße gleich in eines der Legenester, später dann auf die Sitzstangen – sie ist wohl noch aufgeregt! Die beiden Braunen verkrochen sich unter das Regal. Wir haben Futter und Wasser aufgefüllt und werden später noch einmal sehen, ob sie gefressen haben.   DSCF3899