Ein Hühnerstall muss her..

Bei der Geflügel-Ausstellung im Dezember in Hofheim hatten wir uns schönes Rasse-Geflügel angeschaut. Besonders haben es uns die Deutschen Sperber (oben links) und Thüringer Barthühner (unten rechts) angetan. Jetzt wird erst einmal der Hühnerstall gebaut, bevor wir uns Hennen und Hahn anschaffen! Wir befürchten keinen Ärger mit den Nachbarn, da wir in einem alten Dorfkern wohnen, wo Landwirtschaft und Viehhaltung zum Alltag gehören.

In der alten Scheune haben wir Platz gemacht. Aus der Weihnachtslektüre  „Hühner halten“ von Beate & Leopold Peitz aus dem Ulmer Verlag konnten wir die erforderlichen Kriterien für den geeigneten Platz entnehmen. Wichtig ist zunächst die natürliche Lichtquelle am Fenster, auch zur Wintersonnenwende,  und die Nähe zum Komposthaufen. Da wir mit max. 6 Hühnern und Hahn rechnen, wurde der Raumbedarf ermittelt und der Grundriss auf den Boden aufgezeichnet. Um Zugluft an der alten Scheunentür zu vermeiden, wurde die Wand davor mit Plattenmaterial ausgeführt. Für das Wohlbefinden der Hühner ist es wichtig, ein Sandbad vor dem Fenster einzuplanen. Hier entledigen sie sich von Milben und anderem Ungeziefer. Da das vorhandene rohe Mauerwerk Ritzen und Spalten für die Milben bot, war die erste Maßnahme das Kälken der Wand mit „Kalkmilch“, was auch den Raum deutlich aufhellte. Neben der Sandkiste ist ein Gestell zum „aufbäumen“ der Hühner auf ihre Schlafstelle vorgesehen. Hier sind sie, in 1,5 m Höhe, auch vor unliebsamem Besuch sicher.