Blütenträume

Vor zwei Monaten war der gesamte Garten eine weiße Duftwolke – die Bäume haben geblüht und versprachen gute Ernte. Leider hat auch hier der Frost vieles zerstört, sogar die beiden Rebstöcke der Weinlaube zeigten Schäden.

So sind wir doch froh über das schwarze Gold der Gärten, den Holunder! Der blüht gerade jetzt und verströmt wunderbaren Duft. Die ersten Dolden landeten schon im Topf: Holunderblütengelee, Sirup und gerade haben wir Likör angesetzt.

Unser neuer Sitzplatz im hinteren Garten ist nämlich direkt im Schatten des Holunders, da ist es besser, die Dolden zu ernten, bevor nachher die Beeren das neue Shirt bekleckern….

Der Sitzplatz am Grill wird jetzt schon sichtbar eingebunden durch die neuen Beete. Taglilien, Gräser, Lilien, Hostas, Rittersporn, Eisenhut, Astern, Sedum und Dahlien – das wird hoffentlich eine feurig-farbige Angelegenheit.

Der Kies unter den Füßen wird langsam vom Thymian erobert, sogar Stockrosen wachsen durch die Kiesdecke hindurch. Der Blick auf den Teich mit den Vögeln, Insekten und Molchen oder hinüber ins Rosenbeet – noch ist alles erkennbar, in ein paar Wochen werden die Räume geschlossen sein…

Der Holunder – unser schwarzes Gold

Jetzt ist er reif, der Holunder! Die schwarz glänzenden Dolden lachen uns an. Bevor die Vögel sich auch noch an den Holunderbeeren satt picken, haben wir den Baum abgeerntet. Nettogewicht 7,5 kg, das ist schon eine reiche Ernte, nachdem es im vergangenen Jahr nur wenig gab. Holundersaft, Holunderlikör und Holunder-Zwetschgenmarmelade bereichern jetzt unseren Vorrat.