Der goldene Oktober

Der September ging wieder viel zu schnell vorüber und von Regen keine Spur! Auch jetzt ist vorläufig kein Niederschlag zu erwarten….

Ende September hatten wir unseren Garten geöffnet – wunderbares Herbstwetter und Gräser und Astern im Festtagsgewand! Die Bergenie ‚Doppelgänger‘ zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

 

Am Feiertag, dem 3. Oktober öffneten wir das Atelier und die Besucher konnten schauen, wie die Skulpturen und Figuren entstehen und sie im Herbstgarten bewundern.

 

Das Interesse war groß und die Besucher staunten über die Vielfalt im Garten.  Mit diesem Erfolg verblasst die Sorge des allzu trockenen Sommers.

Der herbstliche Garten im September

Jetzt im September hat die Sonne noch richtig Kraft. Am Abend wird es merklich kühler, die Tage werden stetig kürzer und das Laub verfärbt sich. Die Zeit der Herbstastern und Gräser ist gekommen, die Kerzen-Knöteriche haben sich langsam erholt und der Garten präsentiert sich von seiner besten Seite. Fast könnte man denken, der trockene Sommer sei ein Traum gewesen…..

 

Die Erntezeit geht dem Ende zu, Obst, Bohnen und Tomaten gab es reichlich! Langsam werden die Lagermöglichkeiten  knapp.  Wir sind dankbar, dass wir so viel Gutes ernten und genießen dürfen…

 

Einige Rosen haben es zur zweiten Blüte geschafft. Sie haben die Dürre bestens überstanden, allerdings hätten wir sie für eine üppige neue Blüte gießen müssen. Darauf haben wir zugunsten des Küchengartens verzichtet. Immerhin ein paar Blüten zeigen sie dennoch und im Überfluß liegt nicht zwangsläufig die Schönheit 😉

 

Den schönsten Anblick bieten die Gräser in der Abendsonne…..diese Zeit genießen wir besonders!

Gräser und Astern stimmen auf den Herbst ein

Der letzte Tag im August. Noch vor ein paar Tagen war es tagsüber noch fast unerträglich heiß. Ich bin froh, dass die Nächte kühler werden und die Feuchtigkeit im Boden länger hält.  Garten und Gärtner erholen sich langsam. Morgens ist es am Teich besonders schön..

 

Im Staudengarten verfolgen wir täglich die Entwicklung der Stauden. Durch die lange Trockenheit und Hitze haben sie sich nicht wie sonst entwickeln können, holen jetzt aber auf. Hier und da gab es kleine Regenschauer, auf die wir so lange gewartet haben.

 

Besonders liegen uns die Gräser am Herzen, sie sind das Salz in der Suppe und ein Garten wird erst durch Gräser schön!

 

Zitat Karl Foerster: „Gras ist das Haar von Mutter Erde………“

Herbstanfang mit Astern-Vielfalt

Im vergangenen Jahr hatten wir noch einige Herbstastern gepflanzt, um mehr Farbe ins Beet zu bekommen. Noch sind nicht alle richtig aufgeblüht, aber man kann schon erahnen, welche Farbenpracht bald zu sehen ist.

 

Die Herbstastern schneiden wir im Juni  stufenweise um ein Drittel zurück, sie blühen dann üppiger und länger. Auch sollte man sie alle paar Jahre teilen, das erhält die Staude gesund und blühfreudig. Aber die Trockenheit der letzten Wochen macht sich auch hier deutlich bemerkbar…

 

Im Hof sind sie noch nicht alle aufgeblüht…

Leuchtender Herbst mit Astern-Vielfalt und lodernden Gräsern

Die Gedanken an die bevorstehende dunkle Jahreszeit wird in diesen Herbsttagen verdrängt, wenn man sich in vielen Gärten umschaut und diese Farbenpracht der Astern sieht…..

und dann sind da noch einige Gräser…..

„Die Gräser sind die Harfen des Gartenorchesters“ – Zitat Karl Foerster

 

Inzwischen ist die Einfahrt im Hof gemacht worden: die Betondecke verschwand und eine Schicht Main-Kies wurde aufgebracht. Auch das Wegekreuz im Staudengarten  bekam eine Fuhre Flusskies. ….