Der Gräserpfad und seine Entwicklung

Im April haben wir diesen Gräserpfad angelegt. Erfreulicherweise war das Frühjahr nicht so trocken wie sonst – wie mühsam wäre das gießen hier geworden?! Am späten Nachmittag bei tiefstehender Sonne sieht es doch schon ganz passabel aus!

Mit der Qualität der einzelnen Pflanzen sind wir mehr als zufrieden – es lohnt sich doch, bei einem guten Staudengärtner zu kaufen, die Qualität stimmt und teurer als anderswo ist er auch nicht!

Hier z.B. Sesleria autumnalis, das Herbst-Kopfgras, das fast ganzjährig gut und kompakt aussieht und dabei nicht wuchert. Es ist vielseitig einsetzbar und anspruchslos.

Im Vordergrund haben wir an einer Stelle Carex testacea, die Neuseeland-Segge mit ihrer orangefarbenen Färbung und haarfeinem Laub gesetzt.

An anderer Stelle haben wir uns für Sporobolus heterolepis, das Tautropfen-Gras, ein Präriegras entschieden. Mit  seinem lockeren Wuchs und den filigranen Blüten gefiel es uns sofort. Bei Gegenlicht sieht man deutlich, wieso es seinen Namen zu Recht trägt..

Calamagrostis brachytricha, das Diamant-Gras, blüht derzeit noch nicht, aber es hat schon eine stattliche Höhe erreicht und ein Foto der Blüte vom letzten Jahr  (an anderer Stelle) zeigt, warum es sich hier so gut einfügt.

Zu den Gräsern gesellen sich, jeweils flächig gepflanzt, Stauden wie  Wiesenknopf und Knöterich:  Sanguisorba albiflora, Sanguisorba ‚Red Thunder‘ , Bistorta amplexicaulis ‚Blackfield‘ und Bistorta amplexicaulis ‚J.S. Caliente‘

Bis zum Herbst wird sich im Längenwachstum noch etwas tun……..ich freu mich darauf!