Spätsommer oder schon Frühherbst??

Die Reife der Frühäpfel, der Frühzwetschge und die Blüte der Herbst-Anemonen  verkünden den Spätsommer. Die einsetzende Reife der Holunderbeeren und die Blüte der Herbstzeitlosen, von einem FB-Freund neulich in den Haßbergen fotografiert, melden den Frühherbst. Auch bei uns finden wir die untrüglichen Anzeichen….

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Der Frühapfel ‚Jakob Fischer‘ ist schon abgeleert, die meisten sind bereits wegen der Hitze und Dürre abgefallen. Diese Äpfel kann man nur ein paar Tage lagern, danach werden sie mehlig. Am besten schmecken sie, wenn sie pflückreif sind. Ich habe Apfelkuchen gebacken und eingefroren und auch einige Behälter mit Apfelmus und Kompott eingefroren. Zum Mosten eignen sie sich nicht gut, die Keltereien nehmen sie nicht.

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Die Zwetschgen ernten wir jetzt, täglich etwa 5 -7 kg, bei mehr Gewicht streikt  die Tiefkühltruhe! Nach und nach kann ich dann später bei trübem Wetter Pflaumenmus kochen 😉

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An Gurken und Zucchini herrscht immer noch kein Mangel! So schnell wie sie wachsen, kann ich sie kaum verarbeiten. Wie unterschiedlich doch die Jahre sind…

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Am vorletzten Sonntag dann kamen dann Achim und Volker zu uns. Wir hatten sie ja bereits vor einiger Zeit in ihrem Garten besucht. Bei wieder traumhaft hohen Temperaturen haben wir jetzt unseren Garten gezeigt. Bei Apfelkuchen und Sahne in der Gartenlaube ging die Zeit wieder sehr schnell vorbei! Zu schön, wenn man seine Gartenlust teilen kann! Ein hübsches und praktisches Mitbringsel ziert jetzt meine Küche 😉 – eine Knoblauchdose!!! Wir werden uns sicher im nächsten Jahr wieder sehen!

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Und was machen unsere Hühner bei dem Wetter?? Da Tiere schlau sind, verkrümeln sie sich in den Schatten (genau wie ich jetzt 😉 )……

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Die schönste Zeit im Jahr – die Baumblüte

DSCF4055Der Winter ist noch lange nicht vorbei und alle freuen sich auf das Frühjahr, besonders auf die Zeit der Obstblüte. Wohl dem, der in einer Region mit vielen Streuobstwiesen wohnt! Die Blütezeit der Obstbäume beginnt mit dem Pfirsich Mitte April und endet mit der Quitte Mitte/Ende Mai.

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Herbsttage im Garten

Nur noch wenige Tage, dann wird es auch im Unterfränkischen kalt und nass. Ein Grund mehr, noch einige schöne Sonnenmomente zu erhaschen. Die Rosen haben sich noch einmal in Hochform gebracht, die Souvenir de la Malmaison duftet fast wie im Hochsommer. Jakobsleiter und Rittersporn haben sich wiederholt ins Zeug gelegt. Schwärmer und Bienen sind eifrig dabei, die üppige Pracht ins Visier zu nehmen. Am Teich platscht ein Frosch ins Wasser. Nur im Gemüsegarten breitet sich langsam Ruhe aus. Einiges Wurzelgemüse darf noch bleiben, der Rest wird in den nächsten 2 – 3 Tagen eingeholt.

Birnenproblem – Birnengitterrost

Schon immer hatten wir uns über den alten Birnbaum Gedanken gemacht, da etliche Äste tot waren und die Fruchtbildung sehr schwach. Erste Maßnahme war das Absägen der toten Äste. Im letzen Jahr hatten wir eine weitere junge Birne als Containerware gepflanzt und waren dieses Jahr stolz auf die ersten Früchte. Bei unserem Gartenrundgang heute entdeckten wir bräunliche Flecken auf den Blättern des jungen Baumes. Auf der Unterseite zeigten sich bis 1,5 mm lange Zapfen.  Bei der Prüfung des alten Baumes fanden wir die gleichen Symptome.

Birengitterrost

Birengitterrost

Die Recherche ergab, dass es sich um den Birnengitterrost handelt, der im Sommer die Birne befällt und auf Wacholder überwintert. Für junge Bäume soll er bedrohlich sein, ältere Bäume schwächen. Die Blätter sollen kompostierbar sein. Wir sammeln sie lieber ein, wie wir das auch z.B. bei vom Apfelwickler befallen Äpfeln tun, und entsorgen diese über den Biomüll.  Wie immer ein erheblicher Aufwand, von dem wir uns aber dauerhaft mehr Erfolg versprechen als durch das Spritzen.  http://de.wikipedia.org/wiki/Birnengitterrost

Spätapfel vom Baum mit zweierlei Sorten und eine endlose Erntezeit

Ist er nicht zum reinbeißen? Knackig, frisch mit angenehmer Säure und gut einige Zeit zu lagern – aber welche Sorte? Das versuchen wir noch herauszufinden…Momentan sind wir noch im Ernteeifer: Zwetschgen, Auberginen, Tomate, Gurken, Paprika, Mangold, Spinat, Porree und Bohnen – ein Teil wird verschenkt, weil die Gefriertruhe langsam streikt! Späte Möhren, rote Beete, Pastinaken, Knollensellerie werden wir im Keller in feuchtem Sand lagern – hat sich im letzten Jahr bestens bewährt. Ach ja, der Endiviensalat ist mit Hilfe des Regens schon gewachsen, darf aber auch noch draußen bleiben.

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