Im Märzen kalt und Sonnenschein…..

…wird’s eine gute Ernte sein 🙂 Wir sind gespannt!

Nach dem Obstbaumschnitt wurde es mit – 12° noch einmal gefühlt sibirisch kalt, so dass wir mit dem Rebschnitt warten mussten! Ein sonniger Tag mit deutlich angenehmeren Temperaturen kam dann am Montag gerade recht. Die besten Vorjahrestriebe werden auf Zapfen geschnitten.

 

Im Hof war es wunderbar warm und so durften auch die Kübelpflanzen, unsere Sonnenkinder, wieder an die frische Luft – kurzfristige Temperaturen unter – 5° unter tiefer können sie ganz gut vertragen. Im Hof leuchten ziemlich unbeeindruckt vom Frost die Schneeglöckchen.

 

Dann ging es an die Gräser.  Während Carex , Helictotrichon semp., Festuca und Nassella (Stipa) tenuissima nur ausgekämmt werden, bekommen Miscanthus, Calamagrostis, Pennisetum und Panicum   einen bodennahen Rückschnitt. Das Herbstkopfgras Sesleria autumnalis treibt schon wieder frisch aus – hier schneiden wir einfach die Blütenstände ab. Etwas trostlos sieht es aus, aber wohl nicht mehr lange, denn die Narzissen sind schon 10 cm groß……

 

Habt noch eine schöne Restwoche!!

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Die Gräser im Oktober

Ziergräser verschönern einen Garten nicht nur wegen ihrer Vielseitigkeit, sondern auch wegen ihrer anmutigen Leichtigkeit. Unser Gräserpfad und die verschiedenen Gräser im Staudengarten, bei den Rosen und am Teich machen besonders jetzt im Herbst ein schönes Bild.

Im Herbstbeet im Hof:

 

Im Staudengarten:

 

Am Teich:

 

nicht im Bild: Miscanthus sinensis ‚Kleine Silberspinne‘ und ‚Kaskade‘

 

am Gräserpfad:

 

nicht im Bild: Miscanthus sinensis ‚Tina‘

 

Wir binden keine Gräser zum Winterschutz, unsere Winter sind aber auch in der Regel nicht so hart. Gräser mögen, wie Stauden auch, keine Staunässe, eher einen lockeren, durchlässigen Boden. Ein Rückschnitt  ist beim Miscanthus erst im Frühjahr etwa eine Handbreite vom Boden nötig. Keinen Dünger!

Der Gräserpfad und seine Entwicklung

Im April haben wir diesen Gräserpfad angelegt. Erfreulicherweise war das Frühjahr nicht so trocken wie sonst – wie mühsam wäre das gießen hier geworden?! Am späten Nachmittag bei tiefstehender Sonne sieht es doch schon ganz passabel aus!

Mit der Qualität der einzelnen Pflanzen sind wir mehr als zufrieden – es lohnt sich doch, bei einem guten Staudengärtner zu kaufen, die Qualität stimmt und teurer als anderswo ist er auch nicht!

Hier z.B. Sesleria autumnalis, das Herbst-Kopfgras, das fast ganzjährig gut und kompakt aussieht und dabei nicht wuchert. Es ist vielseitig einsetzbar und anspruchslos.

Im Vordergrund haben wir an einer Stelle Carex testacea, die Neuseeland-Segge mit ihrer orangefarbenen Färbung und haarfeinem Laub gesetzt.

An anderer Stelle haben wir uns für Sporobolus heterolepis, das Tautropfen-Gras, ein Präriegras entschieden. Mit  seinem lockeren Wuchs und den filigranen Blüten gefiel es uns sofort. Bei Gegenlicht sieht man deutlich, wieso es seinen Namen zu Recht trägt..

Calamagrostis brachytricha, das Diamant-Gras, blüht derzeit noch nicht, aber es hat schon eine stattliche Höhe erreicht und ein Foto der Blüte vom letzten Jahr  (an anderer Stelle) zeigt, warum es sich hier so gut einfügt.

Zu den Gräsern gesellen sich, jeweils flächig gepflanzt, Stauden wie  Wiesenknopf und Knöterich:  Sanguisorba albiflora, Sanguisorba ‚Red Thunder‘ , Bistorta amplexicaulis ‚Blackfield‘ und Bistorta amplexicaulis ‚J.S. Caliente‘

Bis zum Herbst wird sich im Längenwachstum noch etwas tun……..ich freu mich darauf!