Höhepunkt Narzissen

Der Mai ist der Monat, in dem ich häufiger an Schnappatmung leide als sonst 😉

Das kennt Ihr doch auch, dass man bei jeder neuen Blüte, bei jedem neuen Austrieb jauchzen kann?! Kommt mit in den Garten…….

Die Regenmenge war nicht allzu üppig, allerdings ist es immer noch viel zu kühl für diese Jahreszeit. Meine Tomaten etc. wachsen wohl rückwärts – ich bin echt gespannt, ob die Nachsaat bessere Chancen hat! Salat, Radieschen und Erbsen stehen schon ganz gut da, alles Weitere werden wir sehen.

Auch sonst grünt und blüht es überall im Garten. Können wir trotz mangelnder Reise-Möglichkeiten an der frischen Luft sein und uns an den Gartenschönheiten erfreuen.

Duftige Blütenwolken – die Baumblüte im April

Der April in diesem Jahr ist viel zu kalt. Die Narzissen und auch andere Frühjahrsblüher erfreuen uns seit Wochen schon. Die Blüten von Pfirsich, Kirschen, Zwetschgen, sogar Birne und Apfel öffnen sich und warten auf eifrige Besucher. Den meisten Bienen scheint es noch zu kalt, aber etliche Hummeln sind bereits unterwegs.

Wie andernorts sind auch hier einige Rosen vom späten Frost, der Sonne und den kalten Winden geschädigt worden. Meine Lieblingsrose ‚Francois Juranville‘ , die den Laubengang schmücken sollte, müssen wir ersetzen. Der Boden ist bereits ausgetauscht (60×60 cm) und nun warten wir auf die Lieferung aus Steinfurth. Die nächste Ramblerrose ‚Lauré Davoust‘ am mittleren Bogen haben wir auf 30 cm eingekürzt – neue Triebe sind schon wieder da. Auch eine Austinrose ‚Graham Thomas‘ hat es erwischt…stecknadelgroße Austriebe haben wir bodennah schon entdeckt. Warten wir es ab…nur die Alten Rosen sind scheinbar unverwüstlich (sonst wären sie ja nicht so alt geworden 😉 )

April, April

Mit dem Monat April verbinden wir meist Wetterkapriolen, wenn wir aber ehrlich sind, können wir das auf mehrere Monate im Jahr anwenden. So auch im März, der uns gelehrt hat, trotz Sonne, Wärme und Trockenheit vorsichtig zu sein und rasche Wechsel einzukalkulieren. Bei einigen empfindlichen Rosen mussten wir nachschneiden, der heftige Frosteinbruch hat ihnen sehr zugesetzt.

Der Bau des Laubenganges und des Sitzplatzes ist fertig. Mit Stahlseilen verspannt und ein Anstrich mit pflegendem Holzöl können wir uns jetzt den pflegenden Tätigkeiten im Garten widmen. Aber zwischendurch gibt es immer wieder Zeit, die Entwicklung im Garten zu betrachten. Dazu machen wir uns Notizen, um später Änderungen vorzunehmen. Ganz wichtig ist uns seit einigen Jahren die Frühjahrsblüher vermehrt einzusetzen.

Hier ein paar Einblicke der letzten Woche

Im Garten haben die Schneeglöckchen und Krokusse lange geblüht und werden jetzt von den gelben Narzissen, Primeln und Hyazinthen abgelöst. Lerchensporn, Anemonen, Gedenkemein, Bergenien und Helleborus zaubern bunte Farbspektakel aus ihrem Tuschkasten!

Die Obstgehölze und Ziergehölze treiben aus – zartes erstes Grün……..

Vorboten des Frühlings

Haben wir doch ganz locker den Februar mit Schnee und Frost übersprungen – das ist ja noch nie passiert….! Die Schneemassen haben uns einfach überrascht und genau das haben wir total genossen. Dankenswerterweise fiel er vor dem bitteren Frost, so dass unsere kleinen Pflanzenschätze in einer dicken Schutzdecke verharren konnten.

Es dauerte schon ein paar Tage, bis der Schnee verschwand und die Sonne die Vorboten des Frühlings locken konnte.

Das Schneeglöckchenfieber hat uns auch erwischt – direkt vor unserem Esszimmerfenster breitet sich die Pracht aus

Man kann sich kaum sattsehen an der Vielfalt der Blüten – ein Fest für die Sinne!

Im Wonnemonat Mai

Die Monate März und April waren viel zu trocken und so freuten wir uns riesig, als es in den letzten Tagen einige Schauer gab und unsere Wassertanks wieder aufgefüllt wurden. Die neuen Beete, erst kürzlich angelegt, benötigen es gerade jetzt im Frühling zum Wachstum. Noch sind die Lücken nicht ganz gefüllt, aber das wird nicht mehr lange dauern.

Überhaupt ist jetzt eine wunderbare Zeit, wenn die Gräser, Hostas, die Farne und Akeleien heranwachsen….täglich ist der Boden etwas mehr bedeckt.

Wie ein Luchs schleichen wir in den Garten und schauen, was es Neues gibt

Das Größte sind aber momentan noch die weißen Narzissen….

Wie gut, in diesen Zeiten einen Garten zu haben ❤

Die Baumblüte

Das Schöne am Frühling ist,
dass er immer dann kommt,
wenn man ihn am dringendsten braucht.

Jean Paul

Kaum zu glauben, dass wir den Garten nun ganz für uns allein haben!Keine Gartenbesucher, mit denen wir uns austauschen können. Keine Gartenbesuche bei Freunden, keine Gartenfeste…

Die Narzissen sind fast verblüht, erste Tulpen erscheinen hier und da.

Jetzt haben wir Zeit für Musik, Zeit zu lesen, Zeit zu beobachten, zu lauschen, zu genießen – nutzen wir die Zeit, die wir uns sonst selten nehmen.

Die Obstbäume blühen: Erst der Pfirsich, dann die Birnen, gefolgt von den Zwetschgen und später die Äpfel. Weiße Duftwolken zieren die Äste, die Hummeln und Bienen sind wie im Rausch! Die Vögel erobern die Nistkästen in den Obstbäumen – später erfrischen sie sich im Teich und scheuchen dabei die Molche auf…

Wir bleiben zu Hause – wir sind im Garten!

Das neue Taglilienbeet

Der letzte Tag im März und wir haben ein neues Beet fertiggestellt! Etliche Taglilien, die wir als Minis eingepflanzt hatten, sind inzwischen groß genug, dass sie einen Platz im Beet verdienen.Das Taglilienbeet am Teich war zu klein geworden, die Hügelbeete an der Mauer nicht optimal für das Gemüse, hinter dem Grill türmten sich die Grassoden und irgendwie gefiel uns die gesamte Gestaltung nicht mehr. So in etwa sah es in 2019 aus:

So machten wir uns sehr viel Gedanken und einen Plan, wie es aussehen könnte: anstelle der Hügelbeete ein großes Staudenbeet und ein zusätzlicher Sitzplatz am Grill. Die bereits vorhandenen Stauden ergänzten wir mit etlichen neuen Stauden und bestellten sie nach reiflicher Überlegung bereits im Januar. So konnten wir mit einem frühen Start die Beete vorbereiten. Zunächst übertrugen wir aus dem Plan die Position der Stauden auf die Beete. Dann setzten wir die vorhandenen Pflanzen entsprechend ein. Nach Eröffnung der Staudengärtnereien holten wir sie ab und legten los.

Die beiden Beete werden mit Morgensonne verwöhnt und bekommen erst am späteren Nachmittag etwas Schatten. Genau das Richtige für die feurigen Taglilien, Dahlien, Canna und Begleiter. Den Sitzplatz und die Wege dieses Bereichs versahen wir wieder mit Flusskies Körnung 8/16. Auf der alten Skizze von 2016 sieht man noch die rechteckigen Gemüsebeete, an deren Platz jetzt das neue Beet ist.

Man kann noch nicht viel von der Bepflanzung erkennen, aber zumindest einen kleinen Eindruck bekommen. Wir können jetzt den Teich und die Beete von mehreren Seiten betrachten.

Auch die Bepflanzung im Unterholz am Anzuchthaus, die wir im letzten Jahr angelegt haben, hat sich gut entwickelt…von Himmelsschlüssel über Gräser, Bärlauch etc…….die Hostas brauchen noch etwas Zeit. Im Rosenbeet nebenan blühen die Hyazinthen auf und wir freuen uns auf die kommenden wärmeren Tage. Dann wollen wir endlich den verbliebenen geschundenen Rasen einsäen.

Vorfrühling im Garten

Es wird bunt im Garten. Die Sonne scheint und Zwerg-Iris und Krokusse öffnen ihre Kelche….

Die Stauden und auch Gräser sind bereits geschnitten, so kann man die Frühblüher besser sehen.

Unter den Obstbäumen glänzen rotbelaubte Bergenien zwischen dem filigranen Laub von Carex spe. ‚Kyoto‘ oder die reich blühenden Lenzrosen…

Am Teich blüht Corylus avellana, die Korkenzieherhaselnuss, ein Magnet für die Bienen….die Natur erwacht.

Der Gärtner freut sich über die frischen Austriebe, atmet durch und freut sich auf die Zeit, die er jetzt wieder im Garten verbringen kann.

Ein sonniger Tag im Garten

„An Agathe Sonnenschein bringt viel Korn und Wein“

Gemeint ist der 5. Februar…und tatsächlich nach langer Zeit schien die Sonne bei kalter Luft ganztägig. Noch steht die Sonne zu tief, um den gesamten Garten zu erwärmen.

Es ist noch recht kalt, nur in der Mittagssonne kann man sich einen Moment hinsetzen und den Vögeln lauschen.

Etwas später bietet sich noch einmal ein bezaubernder Anblick – Stauden und Gräser im sinkenden Sonnenlicht…