Der Winter 2010/11 war unser ersten Winter in unserem Haus in Unterfranken. Dieser und der folgende Winter brachte reichlich Schnee, wie im Sauerland. Seitdem waren die Schneetage selten und der Schnee war schnell geschmolzen. Diesen Winter überraschte uns ein ausgiebiger Schneefall, der nachts begann und den ganzen folgenden Tag anhielt. Die Wege mußten mehrmals geräumt werden. Im Garten lagen 30 bis 40 cm Schnee und deckte die frischen Austriebe zu.















Da die Frostnächte bis -12°C kalt waren und fast 14 Tage anhielten, dauerte es bis in den Februar, bis erste Winterlinge zu sehen waren. Die Skulpturen im Garten trugen dicke Schneemützen und die Vögel huschten durch das Geäst, um ihren Anteil an den Sonnenblumenkernen zu ergatteren. Meisen, Finken, Kibize und sogar ein Specht am Apfelbaum flatterten mit ihrer Beute in die Büsche und hinterließen Berge von Sonnenblumenschalen. Ganz neue Strukturen wurden sichtbar. Die Halme der Gräser bogen sich unter den Lasten und nur die dunkelbraunen Stengel der Astern lugten noch hervor. Die Hochbeete schauten kaum noch aus der Schneeebene hervor. Die Gärtnerskulpturen waren die einzigen, die sich unablässig mit der Gartenarbeit beschsäftigten, so daß wir ihnen vom Fenster des warmen Esszimmers zusehen konnten.
Wir sind im Nov. 2011 in unser Haus gezogen. 2012 war das Querbeet-Team bei uns. Da hat es so stark geschneit, dass abends die Autobahn gesperrt wurde.
Und dann Anfang Dezember 2023 (?), da war es auch heftig. Da haben alle Nachbarn zusammengeholfen und Zufahrt freigeschaufelt.
Jetzt hoffe ich aber auf etwas „Frühling“!
Viele Grüße von
Margit