Der Frühling kommt mit großen Schritten….

In den vergangenen Wochen sind wir gebückt auf Spurensuche gewesen, um erste Anzeichen des Frühlings zu entdecken. Jetzt aber geht der Blick nach oben……..

Roter Ellerstädter Pfirsich

Roter Ellerstädter Pfirsich

Ribes sanguineum - Blut-Johannisbeere

Ribes sanguineum – Blut-Johannisbeere

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Syringa vulgaris – der Gemeine Flieder

Schneider's späte Knorpelkirsch

Schneider’s späte Knorpelkirsche

Frühlingslied

Nun säuseln linde
Aus Westen die Winde.
Schon rieseln die Quellen
Ins Tal hernieder.
Die Knospen schwellen.

Der Vögel Lieder
Erschallen wieder.
Schneeglöckchen läuten fern und nah:
Der Frühling ist da, der Frühling ist da!

O seht, wie der Frühling schaltet und waltet,
Und neues Leben enthüllt und entfaltet,
Und schönes Leben ersinnt und gestaltet!

Mit Duft und Farben erquickt und belebt,
Mit Sang und Klang entzückt und erhebt,
Und segnend über Allem schwebt!

Nun lasst uns nicht länger bleiben zu Haus!
Wir wollen hinaus, ins Freie hinaus!

* Hoffmann von Fallersleben

August – der Blick in den Garten

Bisher hat der August als Sommer – und Ferienmonat ziemlich enttäuscht. Zwar sind Stauden und Wiese in frischem Grün attraktiver als in den Jahren zuvor, allerdings vermissen wir laue Sommerabende im Garten. Die Rosen haben einen tüchtigen Wachstumsschub gemacht und erfreuen uns mit üppiger Blüte. Die Spätsommer-Stauden in allen nur denkbaren gelben Farbtönen strahlen um die Wette! Ein guter Kontrast ist die violette Spinnenblume, die ich im Juni erst ausgesät habe. Der weiße Phlox lockt die Schwärmer und die Holzbienen sind nach wie vor beim Muskateller-Salbei zu finden.

Die Reben in tiefem Blau brauchen noch einige Zeit zu reifen. Kürbisse  Hokkaido und Muscat de Provence legen ordentlich zu! Ein kleines Holzbrettchen als Unterlage verhindert Fäulnis. Auberginen, Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini, Buschbohnen und Feuerbohnen und Neuseeländer Spinat werden laufend geerntet und gleich verarbeitet. Nachdem der Kohl jetzt viel Regen bekommen hat, ist er auch recht tüchtig gewachsen.

Pfirsiche, Birnen, Äpfel und Zwetschgen wandern entweder in den Bauch oder werden zu Kompott, Marmelade oder Kuchen.

Aber wir haben auch Misserfolge gehabt: die Sache mit der chinesischen Kartoffelkiste war nicht so erfolgreich. Ob es an der Sorte lag? Oder vielleicht doch zuwenig Sonne und zuwenig Wasser? Stattdessen haben wir aber jetzt tollen Humus, der durch die Kartoffeln wunderbar locker geworden ist!

Die Weintrauben im Hof mussten wir wegen Mehltau entfernen, hier war das Laub sicher zu üppig und dicht. Die weiße Weinrebe im Garten hingegen sieht sehr gesund aus – die hatten wir im vergangenen Jahr wegen Mehltau schneiden müssen. So liegen Erfolg und Misserfolg dicht beieinander 🙂

 

Roter Ellerstädter – die Pfirsichblüten öffnen sich

Zweiter Tag der Blüte.

Vorbeugend gegen die Kräuselkrankheit haben wir in die Baumscheibe Knoblauch gepflanzt, nach einer Empfehlung einer Ordensschwester des Klosters Fulda.

Die Gewichte an den Zweigen sollen diese in 45° wachsen lassen. Dadurch soll der künftige Ertrag verbessert werden und die Blüte üppiger ausfallen.