Gartenreise im September

Die Zeit vergeht wie im Flug…fast hätten wir vergssen, über unseren Kurzurlaub nach Berlin zu berichten. Im September habe ich Geburtstag und gleich danach folgt unser Hochzeitstag.  Grund genug, wenigstens für zwei, drei Tage zu verreisen.

Zuerst ging es nach Potsdam-Bornim in den Karl Foerster Garten. Eigentlich vergeht kein Jahr ohne diese wunderbaren Herbststimmungen…

Das Wohnhaus ist noch schöner geworden, die Fensterläden machen sich besonders gut auf dem hellen Verputz.  Im Senkgarten blühen die Bergenien ‚Doppelgänger‘, am Teich duftet der Wasserdost und im Teich schwimmt ganz fröhlich ein neuer Mitbewohner, ein Koi.

Das Steinkraut blüht nach Rückschnitt nochmal wunderbar und harmoniert besonders gut mit Sedum ‚Herbstfreude‘ .Die Prachtkerze Gaura lindheimeri, die jetzt als Oenothera lindheimeri bezeichnet wird, tanzt mit ihren zarten Blüten zwischen den Stauden herum.  Noch immer bewundere ich das Japanwaldgras Hakonechloa macra ‚Aureola‘ , das bei uns leider nicht so üppig wächst. Der Schneefelberich Lysimachia clethroides hat es mir heute angetan, aber ich verzichte auf die Pflanzung, denn er mag den Boden gern etwas frischer.

Es sieht wieder alles so perfekt gepflanzt aus. Die Goldrute Solidago rugosa sieht sehr hübsch und feingliedrig aus….wo ist eigentlich unsere im Garten geblieben?! Es war ihr bestimmt zu heiß und trocken…Die Astern sind noch nicht so weit, aber erste Chrysanthemen habe ich entdeckt…die möchte ich gern haben! Überall webt sich das ‚Haar der Mutter Erde‘ zwischen die Stauden!

 

Der Farbenrausch kommt erst mit der Blüte der Herbstastern, aber wir haben den Garten sehr genossen. Zum Schluß noch ein wenig zum Herbstbeet und in den Steingarten und dann in die benachbarte Gärtnerei 😉

Herbstbesuch 2017 im Karl Foerster Garten in Bornim

Im Herbst drängt es uns immer nach Potsdam-Bornim in den Karl Foerster Garten.  Es ist der Garten, aus dem wir immer wieder Anregungen für den eigenen Garten mitnehmen, dem wir sehr viel verdanken! Besonders gespannt waren wir auf die Ergebnisse der Sanierungsmaßnahmen am Wohnhaus. Im April stand ja noch das Gerüst für den Einbau der nach historischem Vorbild gefertigten Fenster! Jetzt fehlen nur noch einige Fensterläden und die Spaliere für die Wisteria…..ein wahres Schmuckstück!! ❤

Mit einer Spende kann jeder am Erhalt dieser Anlage mithelfen! Näheres hierzu bei der Deutschen Stiftung  Denkmalschutz

Der Garten präsentierte sich in wunderbarer Herbstfärbung………

 

Hier einige Blicke auf ein paar hübsche Details…heute haben uns die Mauern und Stufen genauer betrachtet..

 

man kann sich kaum satt sehen und nimmt wie immer ein paar hübsche Ideen mit nach Hause….

Viertes Treffen im Foerster Garten

Jetzt war es endlich wieder soweit! Wie schon in den vergangenen Jahren trafen wir uns am letzten Wochenende zur freundlichen Hilfsaktion in Potsdam-Bornim. Diesmal wurde mein Lieblingsbeet, das Herbstbeet bearbeitet. Große Gräser (Miscanthus) wurden herausgenommen, geteilt und wieder eingesetzt, Bestände von verschiedenen Chrysanthemen, Astern und  Ceratostigma reduziert und Bergenien und Heuchera verjüngt.  Diesmal konnten wir den Mitgestalter des Herbstbeetes Christian Meyer kennen lernen, der uns anhand seines Planes zeigte, was genau gemacht werden sollte.  Foersters Gartenfee, die liebe Kristina Scheller, stand uns natürlich wie immer zur Seite und half tüchtig mit!

 

Nach getaner Arbeit setzten wir uns alle zusammen, stärkten uns und genossen den schönen sonnigen Tag im Foerster Garten.  Jeder durfte wieder ein paar der geteilten, übrig gebliebenen Stauden und Gräser für den eigenen Garten mitnehmen. Wir freuen uns schon jetzt wieder auf das nächste Jahr und das gemeinsame Gärtnern!!

Hier der Link zum ersten Treffen

Es wird durchgeblüht – unser drittes Treffen im Foerster-Garten

Auf diesen Termin fiebern wir Gartenfreunde alljährlich hin:                                                 Jedes Jahr im Frühling treffen sich im Karl-Foerster-Garten in Potsdam-Bornim  eine Handvoll Freunde, die sich von einigen Facebook-Gartengruppen und der GdS – Gesellschaft der Staudenfreunde kennen.

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Hier dürfen wir nach Anleitung der Gärtnerin vorgegebene Beete von Stauden, Zwiebeln und Beikraut befreien.

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vorher

nachher

nachher

Alle paar Jahre wird das gemacht, um den Boden auszutauschen, Stauden und Gräser evtl. zu teilen und danach wieder mit sortenreinen Stauden zu bepflanzen. Dabei werden ausgegrabene Stauden, Wurzeln, Rhizome und Zwiebeln in Kisten fein säuberlich sortiert.

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Nach getaner Arbeit gibt es immer eine Stärkung. Jeder bringt etwas mit und somit ist es wirklich eine gemeinsame und sinnvolle Aktion. Was uns natürlich besonders freut, dass wir einige Pflanzen, die aussortiert werden, mitnehmen dürfen. Hinzu kommt dann noch ein privater Tausch unter Freunden. Nach einem ausgefüllten Tag fährt dann jeder wieder zurück, meist mit einem gefüllten Kofferraum…..nebenan ist ja auch noch die bekannte Staudengärtnerei 😉

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Natürlich gab es wieder besondere Hingucker…..

Sylvia war zum ersten Mal dabei und hat in ihrem Blog traumhafte Fotos gemacht – schaut doch mal rein!

 

Links zu den vergangenen Treffen

2015     und     2014

Der Karl-Foerster-Garten im September

Auf dem Rückweg unserer Gartenreise mussten wir unbedingt nochmal unsere liebe Gartenfee Tina im Foerster-Garten in Potsdam-Bornim besuchen! Bekannt ist er als der Garten der sieben Jahreszeiten. Wir waren mehrmals Ende April/Anfang Mai und Ende September/Anfang Oktober dort. Jetzt, Anfang September, bot sich uns ein ganz anderes Bild….

Noch sieht man die Randsteine und klare Strukturen…nur das Wohnhaus liegt versteckt hinter Gehölzen…

In den Beeten kann man erahnen, welche Blütenfülle in den nächsten Wochen zu erwarten ist. Jetzt wölbt sich der gewaltige Wasserdost Eupatorium fistulosum ‚Glutball‘ am Teich!

Zauberhafte Blüten tanzen über den Stauden, während Büsche von Phlox, Rudbeckia und Dahlien Farbe in den Garten bringen.

Zum Abschluss noch ein Blick auf den wohl berühmtesten Senkgarten in Deutschland……..auf ein Wiedersehen im Frühjahr!

Buddeln im Foerster-Garten und wieder wird durchgeblüht!

Ich habe schon öfter über den Foerster-Garten berichtet. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie der Garten sich mit den Jahreszeiten ändert. Jetzt im Frühjahr kann man besonders gut sehen, welche Vielfalt in den Beeten wächst! Später, im Oktober, wenn die Stauden und Gräser in ihrer Höchstform ein Feuerwerk bieten, ahnt man gar nicht, was dort bereits im Frühling blüht…

Auch in diesem Jahr trafen wir Facebook-Freunde, die auch Mitglieder im GdS, der Gemeinschaft der Staudenfreunde sind, uns wieder in Potsdam-Bornim, um, wie auch im vergangenen Jahr , Kristina unter die Arme zu greifen. In diesem Jahr war unsere Aufgabe, alle Gräser und Stauden aus zwei Beeten im Senkgarten aufzunehmen, zu ordnen und lästige Beikräuter und Wurzeln zu entfernen. Die Stauden sind ca. 15 Jahre im Beet und nun wurde es Zeit, die Gräser und Stauden zu teilen. Sie alle kommen wieder ins Beet, sobald der Boden mit Mist und Kompost aufgefrischt ist. Von den Stauden und Zwiebeln, die sich arg vermehrt haben, duften wir uns mitnehmen – ein schöner Lohn und ständige Erinnerung an den traumhaften Foerster-Garten zu Hause im eigenen Garten.

 

Denkmalpfleger Felix Merk umsorgte uns wieder mit leiblichen Genüssen, weil auch die Pause zur Musik gehört! Wir Gartenfreunde haben auch wieder untereinander Pflanzen getauscht, so dass jeder wieder mit voller Ladung nach Hause fuhr.

Für unser neues Duft-und Kräuterbeet im Hof wurde ich in der Foerster Staudengärtnerei fündig….

Es wird durchgeblüht – ein Treffen im Foerster-Garten

Es wird durchgeblüht

Seit einigen Jahren schon besuchen wir fast regelmäßig den Karl-Foerster-Garten in Potsdam-Bornim. Für uns ist er bis heute ein Vorbild für die Gartengestaltung und jeder Besuch ist immer ein neuer Besuch durch den Wandel der Jahreszeiten und die geschickte, natürliche Gestaltung.
Der private Teil des Anwesens ist der Öffentlichkeit verborgen und wird derzeit von Restauratoren bearbeitet. Für die Staudenfreunde, die sich in der Facebook Gruppe „Garten der sieben Jahreszeiten“ virtuell gefunden haben, war dies bei ihrem realen Treffen sehr interessant.

Virtuelle Freunde treffen sich

Als Weihnachtsgeschenk hatten wir einen Gutschein für die Staudengärtnerei Foerster, Bornim erhalten. Das war die Gelegenheit den lange gehegten Wunsch, das „Foerster-Stauden Kompendium“ und natürlich weitere Stauden zu erwerben. Da das prämierte Stauden Kompendium nur in der Foerster Gärtnerei erhältlich ist, war klar, dass wir im Frühjahr den Garten besuchen wollten. Über meine Facebook Seite habe ich Kontakt zu einigen Staudenliebhabern, darunter auch die Gärtnerin des Forster Gartens, die ich beim letzten Besuch im Herbst auch persönlich kennen gelernt hatte. Die Diskussion um den Termin regte auch andere Freunde an, sich dem Treffen anzuschließen. So war schnell eine Gruppe von acht Staudenenthusiasten zusammen, die auch eigene Pflanzen zum Tausch mitbringen wollten. Unter Anleitung von Kristina Scheller, die den Garten seit fast zwei Jahrzehnten pflegt, ihrer Kollegin Carola Lange und dem Denkmalpfleger Felix Merk, konnten wir die Stauden herausnehmen und die Beete von unerwünschten Beikräutern befreien.

Führung mit dem Denkmalpfleger Felix Merk

In der Pause gab es zur Stärkung mitgebrachte Fränkische Bratwurst vom Grill, sowie hausgemachten Kuchen und Kaffee. Eine Führung mit dem Denkmalpfleger war für die Freunde des Foerster-Gartens sehr interessant, weil er Wissenswertes zur Entstehung und Geschichte des Gartens berichtete. Besonderes Highlight: Die Besichtigung einiger Wohnräume, wie Wohnzimmer und Küche! Die lebhafte Schilderung des Lebens von Karl Foerster mit einigen Anekdoten ließen Senkgarten, Frühlingsweg, Steingarten … lebendig werden.  Karl Foerster hatte seine Staudenzüchterei in Berlin-Westend und zog mit ihr in den Potsdamer Ortsteil Bornim. Hier entstand neben seinem Wohnhaus sein Schaugarten mit Senkgarten, Frühlingsweg, Herbstbeet und der Steingarten.

 

Ein Teil blieb dem Besucher bis heute verwehrt: der Privatgarten. Hier wuchs Tochter Marianne auf. Karl Foerster wohnte bis zu seinem Tod 1970 hier in diesem Haus, seine Frau, Eva Foerster bis 1997 und Marianne Foerster war es bis zu ihrem Tod eine Herzensangelegenheit, das Lebenswerk ihres Vaters zu bewahren.

1981 wurden Haus und Garten in die Denkmalliste der Stadt Potsdam aufgenommen. 2001 wurde eine Stiftung für den Garten gegründet. Der nach ihr benannten Stiftung hat sie Haus und Garten vermacht. Jetzt, vier Jahre nach ihrem Tod wird der Privatgarten umgestaltet. Die Beete werden aufgelöst und die Fläche mit Rasen eingesät. 

Der Einblick in die Arbeit des Denkmalpflegers mit den Herausforderungen der Finanzierung von Renovierungen durch Spenden und Sponsoren war sehr interessant.

Aktion Stauden-und Erfahrungstausch

Zur Belohnung durfte sich jeder einige der ausgegrabenen Stauden mitnehmen. Ein Fotokalender mit wunderschönen Bildern aus dem Denkmal Karl-Foerster-Garten bekam jeder noch mit auf den Weg. ( Fotokalender: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Monumente-Publikationen, Schlegelstraße 1, 53113 Bonn, http://www.denkmalschutz.de, ISBN 97-3-86795-079-4) Wir Staudenfreunde tauschten später unsere Mitbringsel untereinander aus.

Unser Fazit: Anpacken verbindet! Wir haben weitere Treffen beschlossen und sind für neue Aktionen offen!

Unser Aufruf: Besucht den Foerster-Garten zu allen Jahreszeiten: Es wird durchgeblüht!

Stippvisite im Karl Foerster-Garten 2013

Ein jährlicher Besuch im Foerster-Garten in Potsdam-Bornim war jetzt wieder fällig. Im Oktober ist es besonders schön durch die vielen Gräser, Bäume und Sträucher im bunten Herbstlaub, gepaart mit den vielen Stauden, die jetzt noch blühen.Ein besonderes Highlight war die Begleitung der Gärtnerin, die den Garten seit vielen Jahren pflegt. Wer solche Aufgaben innehat, der kennt jedes Pflänzchen mit seinen Vorteilen und Schwächen ganz genau. Wir waren natürlich dankbar für jeden Tipp. Ein Dufterlebnis der besonderen Art ist der Wasserdost Eupatorium fistulosum „Glutball“. Gleich zwei Exemplare stehen im Eingangsbereich des Senkgartens mit dem Teich in der Mitte. Der Duft war so intensiv, dass wir gleich zwei Arten, Eupatorium fistulosum „Glutball“ und „Riesenschirm“ neben den Gräsern Miscanthus sinensis „Silberfeder“, Miscanthus sinensis „Purple Fall“ und Molinia arundinacea „Windspiel“ sowie drei „Sonnenhüte“ Echinacea purpurea „Sunrise“ und „White Swan“ aus der Gärtnerei mitgenommen haben.