Allerlei aus dem Holzbackofen

Seit einigen Monaten war unser Backofenfest geplant. Freunde aus dem Sauerland und Familie aus Hessen hatten sich angemeldet. Am Vorabend bereitete ich den Teig vor. Weizenvollkornmehl, Hefe und Wasser….Im kalten Weinkeller konnte er ruhen und aufgehen. Am nächsten Tag hatte er sich schön vermehrt.

 

Um den Teig für Pizza, Flammkuchen und kleinen, gefüllten Pizzabrötchen kümmerte sich die Familie. So konnten wir Samstag früh morgens den Ofen ganz langsam anschüren.

Es dauert etwa 3-4 Stunden, bis der Ofen seine Temperatur erreicht hat. Dann schiebt man einen Teil der Glut nach rechts, den anderen nach links und wischt mit einem nassen Lappen den Ofen aus. Wir nahmen dazu einen alten Reisigbesen, den wir zuvor ins Wasser getaucht hatten und danach noch einen Jutesack. Dann streut man eine Hand voll Mehl in den Ofen – wird das Mehl sofort schwarz und verbrennt, ist die Temperatur zu hoch, um das Brot zu schieben und man wartet noch ab. Wir hatten diese Mehl-Probe vergessen und das Resultat konnten wir an den schwarzen Brotkanten später erkennen 😉

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Die Verbrennungen waren nur oberflächlich, wir haben sie abgeschnitten und alles andere ließ sich gut essen.

Ganz toll fanden wir, wie selbstverständlich und geschickt die Jugend mit dem Teig hantierte und allerhand Köstlichkeiten produzierte – viele Stunden standen sie und bereiteten die kleinen Leckereien zu!

 

Am Abend waren wir alle ziemlich erschöpft, aber satt und zufrieden……..es hat wirklich Spaß gemacht!

Brot backen ist ein Handwerk, das man nicht in ein, zwei Stunden erlernt – wir wollen künftig öfter backen und lernen, gutes Brot aus guten Zutaten herzustellen. Der Sauerteig spielt dabei eine wichtige Rolle – dazu mehr beim nächsten Mal!